Benutzerkontensteuerung (UAC) für einzelne Anwendungen unter Windows Vista bis Windows 10 deaktivieren

Nachdem mich die Benutzerkontensteuerung im Alltag seit geraumer Zeit selbst nervt und angeregt durch einen Beitrag auf www.winfaq.de in dem es um das gleiche Thema geht, hier ein kleines Tutorial wie man sie gezielt für einzelne Programme deaktivieren kann.

Es geht darum darum für einzelne Programme die Benutzerkontensteuerung UAC zu deaktivieren, ohne sie gleich ganz abzuschalten. Ist bestimmt für einige ganz praktisch, da die ständigen „Wollen Sie zulassen daß…“ Meldungen nervig sind.

Was ist die Benutzerkontensteuerung (UAC)?

Grundsätzlich ist die Benutzerkontensteuerung von Windows eine gute Sache, die zur Systemsicherheit beiträgt. Sobald eine Anwendung mit erhöhten Rechten (Administratorenrechten) gestartet wird erfolgt zunächst eine Abfrage ob man zulassen will, dass durch die Anwendung Änderungen am System vorgenommen werden.
Auf diese Weise können im Idealfall auch Schadprogramme daran gehindert werden einfach im Hintergrund zu starten und das System zu verändern.
Leider gibt es nach wie vor eine Reihe von regulären Programmen die beim Ausführen nach Administratorenrechten verlangen. Das hat zur Folge, dass jedes Mal wenn man eine solche Software ausführen will erst die Abfrage bestätigt werden muss bevor es weiter geht. Auf die Dauer ist das nervig und führt dazu, dass die Benutzerkontensteuerung in der Praxis oft deaktiviert wird.

Hier stelle ich am Beispiel von Windows 10 zwei Wege vor, wie man die Benutzerkontensteuerung gezielt für einzelne Programme deaktivieren kann ohne sie für den gesamten Rechner bzw. das gesamte Benutzerkonto abzuschalten.

Variante 1: Mit Hilfe des Aufgabenplaners

Folgendermaßen ist es möglich das gewünschte Ziel mit Hilfe des Aufgabenplaners zu erreichen:

Zunächst wird der Aufgabenplaner gestartet. Er befindet sich unter Systemsteuerung => Verwaltung

Hier erstellen wir weine neue Aufgabe mit folgenden Einstellungen:

  • In der Registerkarte „Allgemein“ wird der Name (z.B. Testaufgabe) des neuen Tasks angegeben (der hier eingetragene Name ist später für die Verknüpfung wichtig)
    Weiter unten auf der Seite „Allgemein“ werden folgende Optionen aktiviert:
    „Nur ausführen, wen der Benutzer angemeldet ist“
    „Mit höchsten Privilegien ausführen“.
  • Die Registrierkarte „Trigger“ leer lassen.
  • In der Registrierkarte „Aktionen“ auf „Neu“ klicken und als Aktion „Programm starten“ wählen. Nun den Pfad zum Programm wählen und evtl. auch das Arbeitsverzeichnis mit angeben.
  • Unter der Registrierkarte „Bedingungen“ muss alles deaktiviert sein.
  • Unter der Registrierkarte „Einstellungen“ folgendes aktivieren:
    „Ausführen der Aufgabe bei Bedarf zulassen“
    Unter „Folgende Regel anwenden, falls die Aufgabe bereits ausgeführt wird“
    „Keine neue Instanz starten“ wählen
    Alle anderen Haken müssen raus genommen werden.

Damit sind die Arbeiten am Aufgabenplaner abgeschlossen und die neu erstellte Aufgabe kann mit ok gespeichert werden.

  • Nachdem der Task im Aufgabenplaner angelegt wurde muss nun eine neue Verknüpfung (z.B. auf dem Desktop) mit dem Ziel: %Windir%\System32\schtasks.exe /run /TN „Taskname“ erstellt werden.
    In unserem Beispiel hieße das Verknüpfungsziel:
    %Windir%\System32\schtasks.exe /run /TN Testaufgabe

Wird das Programm über die gerade erstellte Verknüpfung gestartet öffnet es sich wie gewünscht ohne Abfrage durch die Benutzerkontensteuerung. Startet man das Programm direkt, z.B. über den Eintrag im Startmenü erfolgt nach wie vor die Abfrage.

Variante 2: Mit Hilfe des „Microsoft Application Compatibility Toolkits“

Hierzu muss zuerst das Toolkit unter folgender Adresse heruntergeladen werden: https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=7352
Bei der anschließenden Installation wird evtl. noch ein NET Framework benötigt, soweit es nicht schon installiert ist.

Nach der Installation starten wir die 32 oder 64 Bit Version vom „Compatibility Administrator“ über die rechten Maustaste und „Als Administrator ausführen“ und gehen dann folgendermaßen vor:


Über das Kontextmenü oder über das Menü „Database“ -> „Create New“ -> „Application Fix…“ starten wir den Assistenten zur Konfiguration eines neuen Applikation Fix.

Im ersten Fenster geben wir den Namen der Anwendung und den Hersteller ein. Anschließend wählt man über „Browse“ Sie noch das entsprechende Programm aus und klicken dann auf „Weiter“.

  • Das zweite Fenster „Compatibility Modes“ können wir in unserem Fall mit „Weiter“ überspringen. Hier könnte bei Bedarf der Kompatibelitätsmodus eingestellt werden.
  • Im dritten Fenster „Compatibility Fixes“ setzen wir den Haken bei „RunAsInvoker“ und klicken wieder auf „Weiter“.

Im letzten Fenster „Matching Information“ kann man noch festlegen welche Attribute der ausgewählten EXE-Datei überprüft werden um sie zu Identifizieren. Einige dieser Werte ändern sich z.B. bei einem Update des Programms. Damit würde es nicht mehr ohne Benutzerkontensteuerungs-Meldung gestartet werden und man müsste diesen gesamten Vorgang nach dem Update wiederholen. Ich lasse hier alle Einstellungen unverändert und schließe den Vorgang mit „Fertig stellen“ ab.

Nun muss die erstellte Datenbank noch über „Save“ gespeichert werden und einen Namen erhalten, dann kann sie über „OK“ in einem Verzeichnis eigener Wahl (z.B. c:\Toolkit\) abgespeichert werden.

  • Die gerade erstellte Konfiguration muss jetzt noch unter Windows aktiviert werden. Dazu öffnet man die Eingabeaufforderung mit Administratorenrechten und gibt folgende Syntax ein:
    sdbinst [Verzeichnis\Dateiname]in unserm Beispiel wäre es: sdbinst c:\Toolkit\Testdatenbank.sdb

    Anschließend bestätigt man den Befehl mit Enter und es folgt die Meldung „Die Installation von Testdatenbank wurde abgeschlossen“.

    Ab jetzt kommt beim Starten der Anwendung keine Nachfrage durch due UAC mehr.

Die Lorbeeren für dieses HowTo gehen an meinen Freund und IT-Kollegen Matthias Netsch. Sämtliche Texte und Grafiken sind von ihm gemacht worden. Mit seiner freundlichen Erlaubnis darf ich den hervorragend gestalteten und mit sehr viel Mühe und Liebe zum Detail erstellten Artikel bei mir bloggen. Vielen Dank Matthias!


Windows 10 Autostart Programm hinufügen

Um in Windows 10 eine App (oder ein Programm, das ist dasselbe) dem Autostartordner hinzuzufügen, reicht es folgendes auszuführen:

Run > shell:startup > Verknüpfung hinzufügen


Der Ordner, der geöffnet wird, ist unter folgendem Pfad zu erreichen:

= Ordner: C:\Users\<user name>\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

Windows Installationsdatum herausfinden mit CMD

Wer wissen will, wann seine Windows-Version installiert wurde (Datum und Uhrzeit), der kann sich das mit diesem einfachen Befehl ausgeben lassen. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Windows Installationsdatum mit CMD-Befehl herausfinden!
Windows Installationsdatum mit CMD-Befehl herausfinden!

Windows Installationsdatum herausfinden:

  1. Öffnet eine Commandline: Start > Ausführen > cmd
  2. Gebt in die Box dann den folgenden Befehl ein:
    1. systeminfo | find „Ursprüngliches Installationsdatum“
  3. Ich musste die Groß- und Kleinschreibung beachten

Danke Jens, für diese Info!

Windows 10 gibt es im Angebot auf Amazon!

Fehlercode 0x80070005 – 0xa0019 Media Creation Tool

Bei mir trat der Fehlercode 0x80070005 – 0xa0019 auf, als ich das Media Creation Tool für eine Windows 10-Installation bemühte. Wie Ihr den Fehler auf einfachste Weise umgeht und wie er damit in 90% der Fälle erledigt ist, schreibe ich Euch hier.

Der Fehler 8007 0005 (aufgesplittet) deutet auf eine Rechteverletzung hin. Damit solltet Ihr in allen Fällen einmal versuchen Euren Virenscanner für die Zeit des Erstellens des USB-Sticks, deaktivieren oder die „autorun.ini“ in einer Virenscanner-Ausnahme zu definieren.

Meistens hat die Fehlermeldung nämlich damit zu tun, dass der Autorun vom USB.Stick aus Sicherheitsgründen von der Antivirensoftware verhindert wurde.

Die zweite Lösung wäre, dass Ihr nicht genug Festplattenplatz für den Download des Windows 10-Images zur Verfügung habt. Bitte schaut nach, ob Ihr mindestens 10 GB freien Festplattenplatz habt.

Ansonsten könnt Ihr noch versuchen den USB-Stick in NTFS zu formatieren. Wie Ihr das einfach bewerkstelligt, erfahrt Ihr in meinem Blogbeitrag: USB-Stick mit Hilfe der Konsole formatieren (was für eine Festplatte gilt, geht auch auf einem USB-Stick)

Günstige USB-Sticks, die jedoch schnell und zuverlässig sind, bekommt Ihr auf Amazon!

Thunderbird Probleme mit iCloud E-Mail

Wenn Du wie ich mit iCloud E-Mail Probleme in Thunderbird (und kürzlich auch in Outlook) hast, dann hilft wahrscheinlich folgender Tipp. Bei mir konnten nach einer Neueinrichtung des Clients keine E-Mails mehr abgerufen werden. Passwort falsch oder keine Verbindung zum Server.

Abhilfe konnte ich leisten, indem ich mir ein sogenanntes Anwendungsspezifisches Passwort erstellt habe.

Das geht so:

  1. https://appleid.apple.com/#!&page=signin
  2. ANWENDUNGSSPEZIFISCHE PASSWÖRTER erstellen (aufschreiben / Screenshot)
  3. Mailkonto in TB löschen
  4. Neu anlegen: https://support.apple.com/de-de/HT202304

Fehlermeldungen: 1. Login auf dem Server imap.mail.me.com fehlgeschlagen.
2. Der Server iCloud.com hat die Verbindung abgebrochen. Der Server ist entweder ausgefallen oder es gibt Netzwerkprobleme.

iPhone Kopfhörer-Headset an PC anschließen

Um das Standard iPhone-Headset am PC anzuschließen und es als Headset auch nutzen zu können (zum beispiel für TeamSpeak oder zum telefonieren), der braucht einen kleinen und sogar günstigen Adapter.

Apples Standard Headset / Apple Kopfhöhrer haben nämlich einen Vierpoligen Klinkenanschluss, der Hören und Sprechen vereint. Dies muss am PC auf zwei Anschlüsse gesplittet werden. In einmal Sprechen-Klinke und einmal Hören-Klinke.

Auf Amazon gibt es das Adapterkabel in einer sehr hohen Qualität fast geschenkt (9 € beim Schreiben des Artikels): http://amzn.to/2eyiSHI

Funktioniert perfekt!

Windows 10 Mainboardname herausfinden

Um herauszufinden welches Mainboard-Modell (also Mainboardbezeichnung / Mainboardname) Du besitzt, kann verschiedene Software verwendet werden.

Ich nutze https://www.hwinfo.com/download.php weil das Tool zum einen kostenlos ist und auf der anderen Seite zuverlässig tut was es soll: Hardwareinformationen auslesen und anzeigen.

Hardware Information finden und auslesen mit HWiNFO!
Hardware Information finden und auslesen mit HWiNFO!

Datum manipulieren mit Hilfe von PowerShell (File manipulation)

An Dateien das Datum manipulieren auf einem lokalen oder einem Netzlaufwerk ist eine Kleinigkeit. So kann das Datum der Erstellung (Erstellungsdatum manipulieren) der letzten Änderung (Änderungsdatum manipulieren) und das Datum des letzten Zugriffs manipuliert, also verändert werden.

Datum manipulieren, Datum ändern von Files
Das Datum manipulieren mit Hilfe von PowerShell ist eine Kleinigkeit!

Datum manipulieren mit Hilfe von PowerShell

Mit Hilfe dieser kleinen Codeschnipsel könnt Ihr das File Datum manipulieren. Für die drei verschiedenen Werte einer Datei ändert Ihr das wie folgt:

$dt = get-date 2.3.2016-13:45

[System.IO.File]::SetLastWriteTime("C:\PFAD\BLA.pdf", $dt)
[System.IO.File]::SetLastAccessTime("\\SERVER\PFAD\BLA.pdf", $dt)
[System.IO.File]::SetCreationTime("C:\PFAD\BLA.pdf", $dt)

Hierbei steht

  • SetLastWriteTime für die letzte Änderung
  • SetLastAccessTime für den letzten Zugriff
  • SetCreationTime für das Erstellungsdatum

der Datei.

Öffnet dazu PowerShell und kopiert den hier angegebenen Code hinein.

Ihr könnt dabei einen lokalen Pfad angeben oder auch ein Netzlaufwerk. Das ist völlig egal. Ihr braucht lediglich Schreibrechte auf die Datei.

Wenn Ihr wollt könnt Ihr den Befehl dreimal hintereinander ausführen (um verschiedene Datumsangaben zu machen) oder Ihr arbeitet über drei verschiedene Variablen mit zum Beispiel $dt1, $dt2 und $dt3.

Viel Spaß mit der Datumsmanipulation und PowerShell.

Wer mehr über PowerShell wissen will, der kann sich das Wissen über PowerShell hier aneignen.

KB4015217 Fehler – Windows 10 1607 – Änderungen werden rückgängig gemacht

Bei der Installation von KB4015217 kann es zu einem Bluescreen kommen. Was eine mögliche Ursache sein kann und wie Ihr den Fehler beheben könnt, zeige ich Euch hier.

Fehler bei der Installation von KB4015217 (Windows 10 Release 1607) - Die Updates konnten nicht eingerichtet werden. Änderungen werden rückgängig gemacht. Schalten Sie den Computer nicht aus.
Fehler bei der Installation von KB4015217 (Windows 10 Release 1607) – Die Updates konnten nicht eingerichtet werden. Änderungen werden rückgängig gemacht. Schalten Sie den Computer nicht aus.

KB4015217 was ist das für ein KB überhaupt?

Bei KB4015217 handelt es sich um ein von Microsoft am 11.04.2017 veröffentlichtes Systembuild 14393.1066 und 14393.1083 für Windows 10.

Der Systembuild soll qualitative Änderungen für Windows 10 sowie Fehlerbehebungen mitbringen. Es werden keine neuen Features geboten. Alle Änderungen findest Du auf der offiziellen Microsoft-Seite.

Woran kann der Fehler liegen?

Wenn wir uns zu dem Thema Google zu Hilfe holen, finden wir viele Themen, woran der Fehler bei der Installation von KB4015217 liegen kann. Es kann bei der Vielzahl an Hardwaresystemen natürlich an vielen verschiedenen Dingen liegen.

Installationsprobleme bei KB4015217- Build1607 - Fehler mit Wiederherstellungsoptionen unter Windows 10!
Installationsprobleme bei KB4015217- Build1607 – Fehler mit Wiederherstellungsoptionen unter Windows 10!

Klar und deutlich: In meinem Fall lag der Fehler bei der Installation von KB4015217 am Virenscanner Avira. Diesen musste ich zunächst deinstallieren. Und zwar restlos. Bei der manuellen Deinstallation Deines Virenscanners (nicht nur bei Avira) verbleiben oft Reste in der Registry. Diese müssen entfernt werden, um das Update korrekt einspielen zu können.

Es gibt für viele Virenscanner vom Hersteller speziell entwickelte Deinstallationsprogramme. Diese sollen für Deinen jeweiligen Virenscanner zum Einsatz kommen. Auf der Website deskmodder.de findest Du alle benötigten Tools:

Bei mir half der Avira Registry-Cleaner. Nachdem ich die Registry gesäubert habe, konnte das KB problemlos installiert werden.

Ich bin mir sicher, dass Avira sich des Themas bereits bewusst ist und analysiert die Situation. Es muss gar nicht sein, dass das Problem auf der Seite von Avira liegt. Das kann genauso ein Microsoft-Thema sein. Bis der Software-Riese sich jedoch ans Fixen des Problemes macht, ist Avira 10-Mal schneller!

Verschlüsselndes Dateisystem Windows 10 erscheint

Plötzlich und unerwartet erscheint das Verschlüsselndes Dateisystem unter Windows 10 im Systemtray. Was es damit auf sich hat, wird Dir hier erklärt.

Verschlüsselndes Dateisystem Windows 10
So sieht der Dialog „Verschlüsselndes Dateisystem“ unter Windows 10 aus, wenn man ihn aus dem Systemtray geöffnet hat.

Was ist das Verschlüsselndes Dateisystem überhaupt?

Das Verschlüsselndes Dateisystem nennt sich auch abgekürzt EFS und bedeutet auf Englisch „Encrypted File System“. Mit EFS können Deine Dateien auf dem PC verschlüsselt werden. So können Deine privaten Daten geheim bleiben, auch wenn Sie gestohlen werden sollten.

Nur mit dem von Dir erstellten Schlüssel, können die Daten wieder entschlüsselt werden. Also exportiere dir den PFX-Key, und versehe in mit einem sicheren Passwort. Anschließend solltest Du ihn an einem sicheren Ort Verwahren. Das tolle an dem EFS ist, dass man die mit EFS verschlüsselten Dateien nur dann lesen kann, wenn man sich mit dem Benutzerkonto an dem PC anmeldet, mit dem die Dateien verschlüsselt wurden.

Warum erscheint das Verschlüsselndes Dateisystem-Logo plötzlich?

Es gibt keinen Grund, warum und wann das Tool auftaucht. Wichtig ist, dass es genutzt werden sollte, wenn man seine Daten möglichst geschützt sehen möchte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet auch Tipps, wie man EFS korrekt einsetzen kann.

Quicktime Windows-Player: Kritische Sicherheitslücken

Der Quicktime Windows-Player enthält laut Trend Micro zwei kritische Sicherheitslücken, die unter derer „Zero Day Initiative“ veröffentlich wurden. Es wird von allen Seiten empfohlen den Quicktime Player unter Windows zu deinstallieren. Apple supportet den Player nicht mehr. Damit bleiben die Schwachstellen ungefixt!

Quicktime Windows Sicherheitslücke
Der Quicktime Windows-Player wird von Apple nicht mehr supportet. Da er zwei neu entdeckte kritische Sicherheitslücken aufweist, wird dringend empfohlen, ihn zu deinstallieren!

Quicktime Windows: Was ist passiert?

Der Quicktime Windows-Player wurde in der Fachpresse (Federführend von Trend Micro – Weltbekannte Sicherheitsexperten) mal wieder aus der Senke geholt. Leider aus denkbar schlechten Gründen. Es sind bereits am 11.11.2015 zwei kritische Quicktime-Sicherheitslücken unter Windows bekannt geworden und an dem Tag auch an Apple gemeldet worden.

Beide weisen das Merkmal auf, dass beliebiger Schadcode von einem Angreifer ausgeführt werden kann. Mehr Details zu den Sicherheitslücken findet Ihr bei zerodayinitiative.com* unter:

* Die „Zero Day Initiative“ wurde von TippingPoint, einer Sicherheits-Forschungsorganisation am 25.07.2005 gegründet. Ein handelt sich hier um einen Zusammenschluss von unabhängigen Forschern. Das Ziel ist es, ganz grob gesagt, Sicherheitslücken so schnell als möglich durch den Hersteller einer Software (hier: Apple) schließen zu lassen.

Quicktime unter Windows – Wie geht es weiter, was soll ich tun?

Den Quicktime Player unter Windows gibt es in der letzten Version 7.7.9 seit dem 07.01.2016. Er ist die neueste Version des Players unter Windows. Apple hat den Player für das Microsoft-Betriebssystem abgekündigt.

Dadurch, dass es zu den beiden kritischen Sicherheitslücken gekommen ist, und es keine neue Version mehr geben wird, sollte man den Player dringend von seinem Windows-System deinstallieren!

Quicktime Player Alternative

Es gibt natürlich eine tolle und auch kostenlose Alternative zum Quicktime Player (übrigens: Ich habe schon so viele den Player Wuicktime schreiben sehen :D). VLC Player als kostenlose Alternative zum Quicktime Player

Reboot statt Shutdown (hier HP EliteDesk 800 G1)

Plötzlich macht der PC einen Reboot statt Shutdown. Woher kommt das? Woran kann das liegen? In meinem Fall machte der HP EliteDesk 800 G1 einen Reboot statt Shutdown.

Reboot statt Shutdown HP EliteDesk 800 G1 SFF
Reboot statt Shutdown in dem Fall die Lösung von einem HP EliteDesk 800 G1 SFF!

Reboot statt Shutdown – Krasse Sache

Plötzlich fährt der PC wieder hoch, anstatt schön auszubleiben. Ich habe doch ganz sicher „Heruntefahren“ bzw. „Shutdown“ beim beenden über das Startmenü ausgewählt.

Das „stromlos“ machen (Netzstecker des PC ziehen) hat nicht geholfen. Und ein BIOS-Update auf die neueste Version auch nicht. Der PC macht nach wie vor einen Reboot statt eines Shutdowns.

Reboot statt Shutdown – Logs untersuchen

Wie so oft helfen uns die Logs weiter. Ich erkenne an meinem System den folgenden Eintrag 1000-Fach wieder:

  • WarnungQuelle: e1dexpressEreignis-ID: 27
    • Intel(R) Ethernet Connection I217-LM
      Network link is disconnected.

Es ist einen Versuch wert… der Netzwerktreiber. Könnte ja sogar sein, dass es in Richtung Netzwerkkarte geht. Immerhin ist auch WoL (Wake on LAN) für ein Aufwachen des PCs aus dem ausgeschalteten Zustand zuständig.

Download des korrekten Treibers

Geht auf die offizielle INTEL Website und gebt Euren Adapter-Namen in das Treibersuchfeld ein. Für den in meinem Eventlog genannten I217-LM wäre der Link folgender: Download INTEL Netzwerktreiber für I217-LM

Sortiert bitte noch nach Eurem „Betriebssystem“ und stellt bei Download-Typ auf „Treiber„.

Installiert Euch den Treiber, macht einen Neustart und testet das Herunterfahren anschließend aus. Es sollte nun alles wieder wie gewohnt funktionieren. Beziehungsweise in dem Fall sollte der PC ausbleiben :)

Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden

Quicktipp zu: Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden. Wenden sie sich an den Softwareherausgeber, um eine geeignete Version für Ihren PC zu finden.

Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden
Eine Fehlermeldung unter Windows 8 (bzw. 8.1) und Windows 10 in Zusammenhang mit Microsoft Office 2007: Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden. Wenden sie sich an den Softwareherausgeber, um eine geeignete Version für Ihren PC zu finden.

Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden – Whot?

Die Meldung Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden besagt im Grunde nur eines: Das Programm, das du starten möchtest funktioniert aus einem bestimmten Grund mit Windows 8 (beziehungsweise Windows 8.1) oder Windows 10 nicht korrekt oder gar nicht.

Komplett lautet die Meldung wie folgt:

  • Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden. Wenden sie sich an den Softwareherausgeber, um eine geeignete Version für Ihren PC zu finden.

Lasst Euch durch das Wort App nicht verwirren. Microsoft nennt alle Programme, die auf Windows ab der Version 8.1 installiert werden, Apps. Also Applications. Und Applications sind nichts anderes als Programme. Englisch <-> Deutsch.

Lösungsinformationen zu: Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden

Bei der Fehlermeldung Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden habe ich bisher zwei Lösungen herausgefunden (bitte meldet Euch hier per Kommentar, wenn Ihr  noch andere Lösungen dazu parat habt!). Auf alle Fälle hatte es immer mit Office 2007 zu tun. Wenn versucht wurde die Office 2007 Installation zu starten kam die Fehlermeldung Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden. Wenden sie sich an den Softwareherausgeber, um eine geeignete Version für Ihren PC zu finden.

Oder aber Office 2007 war bereits installiert und es wurde versucht Word, Excel oder PowerPoint zu starten. Für beide Fälle habe ich Euch Lösungsvorschläge:

  1. Es hat geholfen das Programm zu reparieren. Geht dabei wie folgt vor:
    1. Öffnet die installierten Programme. Der schnellste Weg dazu in allen Windows Betriebssystemen ist: Tastenkombination Windows + R > appwiz.cpl > OK
    2. Sucht Eure Office Version heraus und klick sie an
    3. Geht auf den Punkt Reparieren
  2. Bei Installationsproblemen: Programm von der Originalquelle installieren
    1. Ich hatte öfter den Fall, dass die installierbare Officeversion einfach defekt war. In dem Fall bitte von der Originalquelle installieren. Je öfter Ihr von USB-Stick zu USB-Stick oder einem anderen mobilen Datenträger installiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr zu früh das Massenspeichermedium aus dem USB-Port abzieht und Übertragungsfehler die Dateien zerstören. So kommt es schnell zur Fehlermeldung Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden.

Was man wissen sollte: Installiert man sich Windows 10 als Update von Windows 7 oder Windows 8 (8.1) und man hatte Office 2007 oder Office 2010 bereits installiert, dann klappt das Arbeiten mit den Office-Versionen problemlos und die Fehlermeldung Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden erscheint nicht oder kaum.

Ich habe die Probleme eher dann feststellen können, wenn das Office im Nachhinein versucht wurde zu installieren. Also wenn Windows 10 bereits auf dem PC war.

Wichtige Links im Kampf gegen „Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden“

Photoshop Alternative auch kostenlose Freeware

Hier findest Du mindestens eine Photoshop Alternative für Windows Mac OS X oder auch Linux. Photoshop ist ein wiklich tolles Bildbearbeitungsprogramm. Aber auch teuer. Die folgenden Photoshop Alternativen gibt es entweder kostenlos oder wirklich günstig!

Photoshop Alternative kostenlos
Eine Photoshop Alternative kostenlos zu erhalten ist nicht schwer. Dazu in der Auswahl nach Betriebssystem unterschieden. Lest Euch die Infos durch und erhaltet eine Photoshop Alternative entweder kostenlos, oder sehr günstig…

Warum suchen manche nach einer Photoshop Alternative?

Adobe Photoshop hat sich längst als das Standandbildbearbeitungsprogramm etabliert – nicht nur bei professionellen Fotografen und Designern. Doch mit der Einführung der Adobe Creative Cloud erfreuen sich auch immer mehr Alternativen einer wachsenden Beliebtheit.

Denn längst nicht jeder Photoshop-Nutzer ist mit dem neuen Abo-Modell der Creative Cloud einverstanden. Doch, wer bei Photoshop Up-to-Date sein will, der kommt an dem kostenpflichtigen Abo, welches nur für Photoshop bereits 24,59 € pro Monat kostet oder aber für das komplette Creative Cloud Paket sogar stolze 61,49 €, nicht vorbei (Stand 10.2015). Natürlich kann man weiterhin seine bisherige gekaufte Photoshop Software verwenden. Aber es gibt hierfür keine Updates mehr und die neue Version gibt es eben nur im Abo. Obwohl sich Photoshop einer großen Community erfreuen kann, gibt es nun erstmals Gegenwind und erste Photoshop-Jünger wenden sich von der beliebten Bildbearbeitungs-Software ab. Hier zeige ich Euch die besten Photoshop Alternativen.

Bekannteste Photoshop Alternative: GIMP (kostenlos – Win, Mac, Linux)

Die zurzeit beliebteste und verbreitetste Photoshop-Alternative ist GIMP. GIMP bedeutet GNU Image Manipulation Program (Was bedeutet GNU aus GIMP?).

Dies liegt nicht nur daran, dass die Open Source Bildbearbeitungs-Software kostenlos ist, sondern auch auf allen gängigen Plattformen läuft (Windows, Mac OS X und Linux). Dazu bietet GIMP ein vergleichbar großes Leistungs- und Funktionsspektrum wie in etwa Photoshop. Es muss also nicht zwingend die Abo-Lösung der Adobe Creative Cloud sein. Außerdem verfügt GIMP bereits über eine große Community, die jedem den Einstieg in die freie Bildbearbeitungssoftware erleichtert.

Photoshop Alternative CinePaint (kostenlos – Mac, Linux)

Ebenfalls eine Open-Source-Lösung ist CinePaint, was auch niemanden wundert, denn es hat seine Ursprünge in der GIMP-Entwicklung.

Ein besonderes Feature dieser Software ist die einfache Bearbeitung von kompletten Bildserien. Außerdem unterstützt die Open-Source-Bildbearbeitungssoftware die Farbtiefen 32 Bit, 16 Bit und 8 Bit. Daher eignet sich CinePaint auch besonders gut für Cutter, Video-Producer aber auch Fotografen.

Leider gibt es derzeit noch keine Windows-Version. Jedoch gibt es die ersten Versuche die Photoshop Alternative nach Windows zu migrieren. So sind im Experimental-Test die Versionen CinePaint Cinebrush und CinePaint Glasgow vorhanden. Aber für Linux und Mac OS X kann man auf die Software zurückgreifen. Genauso wie GIMP ist auch CinePaint kostenfrei zu haben.

CinePaint ist wie GIMP auch über mehrere Einzelfenster zu bedienen. Nicht jedermanns Geschmack. Das Layout ist aber ganz OK in meinen Augen.

Photoshop Alternative Photoscape (kostenlos – Win, Mac)

Auch schon seit mehreren Jahren als Photoshop-Alternative bewährt ist Photoscape. Besonders Anfänger und Hobby-Fotografen schwören auf die einfach zu bedienende Bildbearbeitungssoftware, die dennoch ein großes Leistungsspektrum bietet.

Vom Umfang her kann Photscape aber weder mit Photoshop noch mit GIMP mithalten. Dennoch stellt das Programm insbesondere für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer eine gute Alternative dar, weil die Software ebenfalls gratis zu haben ist und zwar für Windows und für Mac.

Krita als kostenloser Photoshop-Clone (kostenlos – Win, Mac, Linus)

Von der Benutzeroberflche her erinnert Krita stark an Photoshop.

Ein tolles Feature: Man kann die Oberfläche individuell anpassen. Ein weiterer Pluspunkt der Bildbearbeitungssoftware, die Ihren Schwerpunkt auf dem Illustrieren und Zeichnen hat: Es gibt Sie für Windows, Mac OS X und Linux. Darüber hinaus bietet die Software viele Filter, einen Brush-Editor und eine umfangreiche Auswahl-Funktion.

Auch Krita kann kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden.

  • Download Krita kostenlos
  • Screenshot:
    Krita kostenlose Photoshop Alternative
    Krita als kostenlose Photoshop Alternative. Sieht aus wie Photoshop, hat aber weniger Funktionen. Die Oberfläche ist komplett anpassbar!

     

Paint.Net großer, powervoller Microsoft Paint-Bruder! (kostenlos – Win only)

Eigentlich war Paint.Net als Ersatz für das herkömmliche Microsoft Paint gedacht. Doch die Software ist viel umfangreicher und zu einer umfassenden Bildbearbeitungssoftware geworden.

So kann man, wie auch von Photoshop gewöhnt, in Ebenen und darüber hinaus kann auch mit Blenden gearbeitet werden. Auch Transparenzen sind möglich. Da inzwischen eine große Community auf diese Software setzt, gibt es auch immer mehr Erweiterungen für die Software, so dass das Leistungsspektrum immer weiter wächst. Es können sogar problemlos Photoshop-Dateien mit Paint.Net bearbeitet werden. Glücklicherweise ist auch dieses Programm kostenlos zu haben.

PhotoPlus anstatt Photoshop (kostenlose Starterversion, sonst 95 € – Win only)

In der Starter Edition ist auch Photoplus kostenfrei. Für Einsteiger, die nur einfache Bildbearbeitungen vornehmen wollen, reicht das Leistungsspektrum vollkommen aus. Außerdem unterstützt die Software auch alle gängigen Bilddateiformate.

Die Vollversion bietet fast die gleichen Funktionen, die auch Photoshop im Repertoire hat, kostet aber mit rund 95,00 € wesentlich weniger, insbesondere, wenn man an das neue Adobe Abo-Modell denkt.

  • Download PhotoPlus kostenlos (StarterVersion)
  • Screenshot:
    PhotoPlus Photoshop Alternative
    Mit PhotoPlus erhält man in der Starter-Version eine kostenlose Photoshop Alternative mit vielen netten Bildbearbeitungsfunktionen. Die kostenpflichtige Version PhotoPlus X8 kostet im Moment 95 € (Stand 10.2015)

     

PaintShop Pro X8 Ultimate von Corel als mächtige Photoshop Alternative

Nicht kostenlos aber eine kostengünstige Alternative mit einem Preis von 89,99 € stellt PaintShop Pro X8 Ultimate dar. Das Bildbearbeitungsprogramm verfügt über ein großes Spektrum an Bildbearbeitungsfunktionen. Außerdem kann man mit der Software problemlos verschiedene Fotografien gleichzeitig bearbeiten. Auch HDR Effekte sind einfach umsetzbar. Die Software zielt auf den Arbeitsbedarf von Fotografen vom Hobby- bis zum Profi-Einsatz ab. Praktisch ist die Sammlung an kostenfreien Hintergründen und Texturen, die man nutzen kann und auch die inhaltssensitive Füllung von Flächen ist ein nützliches Feature. Hinter dieser Software steht mit Corel übrigens ein erfahrener Anbieter.

Photoshop-Dateien (PSDs) mit Magix Foto & Grafik Designer 11 bearbeiten! (Ca. 60 – 70 € – Win only)

Für den günstigen Preis von 69,99 € erhält man allerdings ausschließlich für Windows eine hervorragende Alternative zu Photoshop mit Magix Foto & Grafik Designer 11.

Besonders interessant ist dabei, dass Photoshop-Dateien problemlos mit dieser Bildbearbeitungssoftware bearbeitet werden können.

Photoshop Alternative für Mac OS X: Pixelmator (Ca. 30 € – Mac only)

Unter Mac-Usern weit verbreitet ist Pixelmator. Bereits für den niedrigen Preis von 29,99 € kann man die Software, die alle Basis-Funktionen von Photoshop bietet, im App Store kaufen und herunterladen.

Acorn auf Mac ganz stark (29,99 € – Mac only)

Für Bildbearbeitungen ist Acorn bestens geeignet und mit 29,99 € auch eine günstige Bildbearbeitungssoftware. Besonders begeistert das Tool durch eine extrem einfache und intuitive Bedienung.

Eine lange Eingewöhnngszeit benötigt man hier also nicht. Wenn man noch gänzlich unerfahren ist und einen Mac sein Eigen nennt, kann in der Bildbearbeitung Acorn eine echte Hilfe sein.

Toll ist die Foto-Collagen-Funktion, die es möglicht macht aus mehreren Bildern ein Kunstwerk zu schaffen. Die Version 5 kann im App Store gekauft werden.

Pinta als Photoshop Alternative (kostenlos, Win, Mac, Linus, BSD)

Pinta ist vergleichbar vom Umfang und Funktionen mit Paint.Net. Dabei orientiert sich die Software sehr stark an der erfolgreichen Windows Software MSPaint.

Überzeugend ist die einfache und intuitive Bedienung, die es auch Einsteigern leicht macht, Bilder zu bearbeiten. Wer allerdings die Photoshop-Funktionen gewohnt ist, der sollte dann eher auf GIMP setzen. Dennoch bietet auch das kostenlose Pinta eine ernstzunehmende Option.

  • Entwickler-Website Pinta
  • Screenshot:
    Pinta Freeware Photoshop Alternative
    Pinta als Freeware und eine echte Photoshop Alternative. Pinta ist an Paint.NET angelehnt. Außerdem für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar!

Tolle – zumeist kostenlose – Bildbearbeitungsprogramme, die unterschiedliche Funktionalitäten bieten, aber alle deutlich günstiger sind als das teure Adobe Photoshop-Abo über die Creative Cloud.

Somit je nach Bedarf als echte Photoshop Alternativen für Anfänger und auch Profis!

Registry sichern howto unter Windows leicht gemacht

Das Registry sichern ist unter Windows seit der Version 95 bis heute derselbe Vorgang! Hier zeige ich Euch, wie Ihr die Registry sichern könnt – und dies vor der Bearbeitung der Registry auch unbedingt tun sollt!

Registry sichern: Informationen zur Registry

In vielen Beiträgen bei blogperle.de (oder auch sonst im Netz) werdet Ihr zum lösen eines Problemes mit Registry-Änderungen konfrontiert.

Die Registry ist das „Hirn“ des Windows-PCs. Im Grunde ist die Registry eine große Tabelle die abspeichert, wo sich was in welchem Zustand befindet. Viele Programme, aber auch Windows selbst und Laufzeitroutinen gereifen auf die Registry zu, um korrekt funktionieren zu können.

Es werden bei der Installation Informationen abgelegt und beim täglichen Arbeiten wieder abgefragt. Anhand diverser Werte, die die Registry nun hinterlegt hat, weiß ein Programm wie es zu funktionieren hat. Nun ändern wir einen dieser Werte, oder löschen ihn… Dann kann es bei falschen Einstellungen (ob die nun von Euch versehentlich falsch gesetzt wurden, oder ob die Anleitung einen Fehler hat) dazu führen, dass das Programm überhaupt nicht mehr funktioniert, oder dass sich in extremen Fällen Windows nicht mehr benutzen lässt.

Entsprechend wird immer empfohlen, vor den Änderungen das Registry sichern zuvor abzuwägen. Wer das Registry sichern außen vor lässt, den wird das früher oder später einholen, das verspreche ich Euch. Nun denn, lernt wie Ihr Eure Registry sichern könnt:

Registry sichern – HowTo ganz einfach! So sicherst Du die Registry:

Ich rate grundsätzlich, die Registry zu sichern. Warum? Weil im Falle eines Fehlers einfach alles kaputt gehen kann (man muss – wenn man sich nicht auskennt – Windows neu installieren) UND, weil das Registry sichern einfach so einfach ist :)

Gehe wie folgt vor um die Registry zu sichern, oder schau Dir den Screenhot unten an:

  1. Den Ordner, der gesichert werden soll, bitte mit der Maus rechtsklicken
    1. Alternativ kannst du auch die oberste Ebene der Registry auswählen, damit sicherst du die komplette Registry, nicht nur den zu ändernden Schlüssel oder Ordner
  2. Es öffnet sich das Kontextmenü. Klicke hier auf Exportieren
    1. (Siehe Schritt 2 im Screenshot)
  3. Wähle einen Dateispeicherort aus. Am besten auf dem Desktop ablegen, dann findest Du die Registry Export-Datei schnell wieder
  4. Fertig. Das Registry sichern ist erledigt

Übrigens gibt es günstige Registry Lektüre auf Amazon zum Thema!

Registry sichern howto
Das Registry sichern ist nicht schwer. Ihr müsst dazu nur den Ordner auswählen, in dem Ihr Eure Änderungen machen wollt…

Gesicherte Registry einspielen bzw. Registry Änderungen rückgängig machen!

Falls Ihr einen Fehler verursacht habt, und Ihr Eure Registryänderungen Rückgängig machen wollt, macht einfach einen Doppelklick auf die exportierte Registry-Datei. Ihr werdet gefragt, ob Ihr die Datei tatsächlich einspielen wollt. Bestätigt alle möglichen Warnmeldungen positiv.

Nun ist wieder der Wert gesetzt, den ihr vor Eurer Änderung exportiert habt.

Windows 7 Boot Camp Remotedesktop Tastaturlayout bleibt nicht deutsch

Wer auch die Probleme hat, dass in seiner Windows 7 Boot Camp-Installation das Tastaturlayout nicht auf Deutsch gestellt bleibt, wenn man eine Remotedesktop-Session startet, der erfährt hier zwei Lösungen!


!!!ACHTUNG wichtige Information zur Bearbeitung der Registry!!!
Eventuell wird Dir in diesem Beitrag ein Bearbeiten der Registry vorgeschlagen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass Du vorher ein Backup der Registry machen solltest.

Wie kann ich meine Registry sichern? << blogperle.de-Beitrag!


Windows 7 Boot Camp Tastaturlayout-Probleme bei RDP-Verbindungen
Screenshot taken on Apple Boot Camp-Website: Windows 7 Boot Camp Tastaturlayout-Probleme bei RDP-Verbindungen. Hier gibt es zwei Lösungen!

Windows 7 Boot Camp: Deutsches Tastaturlayout bleibt nicht erhalten bei RDP-Sessions

Vielleicht hast Du auch so verzweifelt nach einer Lösung gesucht wie ich. Aber im Endeffekt ist sie klar und auch logisch.

Doch zunächst zu den Hintergründen: Man hat sich auf einem schönen Apple-Gerät (zum Beispiel einen tollen MacBook Pro) Windows 7 über Boot Camp installiert. Alle Updates und Treiber sind drauf.

Manche benötigen (nicht nur aus privaten Gründen) eine RDP-Session auf einen Server, um arbeiten zu können. Also Remotedesktop von Microsoft. Sie öffnen die Session und wollen sich am Remotedesktop-Sitzungshost anmelden. Jedoch ist das RDP-Tastaturlayout auf Englisch eingestellt. Dem zugrundeliegenden Betriebssystem allerdings wurde DE (= Deutsch) verpasst. Was ist los?

Windows 7 Boot Camp Deutsches Tastaturlayout-Probleme LÖSUNUG:

Es gibt zu der Sache zwei Lösungsansätze. Beide funktionieren, beide sind endgültig. Jedoch braucht es bei der einen fachliches Wissen, bei der anderen, nicht.

Lösung 1: Änderungen an der Registry*

* Änderungen an der Registry (Auch wenn es sich „nur“ um eine Windows 7 Boot Camp-Installation handelt) bitte nur, wenn man sich sicher ist was man zu tun hat. Bei Bedarf vorher eine -> HowTo Windows Registry Sicherung <- durchführen.

  • Öffne die Registry über die Tastenkombination Windows + R > regedit oder wie auch immer du magst
  • Navigiere nach: HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > Keyboard Layout
  • Erzeuge in dem Ordner „Keyboard Layout“ den Schlüssel des Typs REG_DWORD der Bezeichnung IgnoreRemoteKeyboardLayout und dem Wert = 1
  • Neustart und die Sache funktioniert ab sofort

Lösung 2: Änderungen am Tastaturlayout

Nach einer Windows 7 Boot Camp Installation steht das Tastaturlayout normalerweise auf „Deutsch (Apple)„. Wenn man sich nun per RDP auf einen Server schaltet, werden unter anderem auch diese Werte übergeben. Windows Server erkennt aber Deutsch (Apple) nicht. Entsprechend ist ein Fallback auf das englische Tastaturlayout vorgesehen. Jetzt weißt Du auch warum das nicht funktioniert.

Gehe also einfach in deine Tastaturlayout-Einstellungen. Am besten direkt nach der Installation. Da befindet sich das Symbol nämlich auf jeden Fall in deiner Taskleiste. Ändere das Schema von Deutsch (Apple) auf Deutsch.

iCloud Windows funktioniert nicht mehr

Wenn die Apple iCloud unter Windows nicht mehr funktioniert, wenn iCloud Windows hängt oder langsam macht, dann habe ich Euch hier eine Lösung.

iCloud Windows funktioniert nicht mehr
Wenn die iCloud Windows lahmen lässt oder wenn die Windows iCloud hängt und keine Bilder mehr anzeigt, dann kann ich Euch hier helfen.

Wenn die iCloud Windows langsam macht oder die Windows iCloud hängt

Ich habe nach längeren Recherchen herausgefunden was genau dahinter steckt, wenn plötzlich die iCloud Windows sehr langsam werden lässt beziehungsweise wenn die Bilder in der iCloud nicht mehr geladen werden oder es unglaublich lange dauert.

Oft äußert sich dies auch indem sich iCloud aufhängt. Man kann das Programm dann nur noch mit dem Taskmanager abschießen.

Die iCloud unter Apples OS X funktioniert toll: Egal wie viele Bilder man teilt oder freigibt, wenn die iCloud Windows unfähig ist, so ist sie das unter OS X nicht. Denn hier werden die Bilddateien in einer einzigen Bilddatenbank gespeichert und indiziert. Entsprechend bleibt iCloud unter OS X immer gleich schnell. Jedenfalls kann ich mich bei bis zu 40 GB Datenbankgröße dafür verbürgen.

Unter Windows läuft das ganze anders, und da haben wir auch schon den Hintergrund, warum die iCloud Windows langsam macht oder warum sich die iCloud unter Windows ständig aufhängt.

Die ganzen geteilten Bilder werden unter Windows in einem einzigen Ordner abgelegt und lassen mit der Zeit und steigender Bildanzahl den Ordner überquellen. Ab einer gewissen Ordnergröße bzw. Dateianzahl kann der Rechner einfach nicht mehr mitmachen. Die Performance fällt in den Keller, iCloud reagiert nicht mehr.

Diese alles ist natürlich der Leistung Deines Rechners geschuldet bzw. beeinflusst er die Größe des iCloud-Ordners unter Windows und erhöht so Die Dauer bis es zum Stillstand von iCloud Windows-Technisch kommt. Je stärker Dein Rechner also, desto länger dauert es, bis Dein iCloud nicht mehr funktioniert.

Lösung für die hängende / langsame iCloud Windows-Seitig

Die Lösung ist so einfach wie blöd (in meinen Augen). Wir müssen Windows schnell halten. Dies geht aber nur, wenn der iCloud-Ordner nicht zu groß wird. Entsprechend empfehle ich Euch für jedes Jahr eine iCloud Freigabe einzurichten.

Ab Januar 2016 sollt Ihr also eine neue iCloud Windows-Freigabe einrichten. Damit teilen sich die vielen Bilder auf mehrere Ordner auf und der Windows PC bleibt iCloud-technisch schnell und die iCloud hängt sich unter Windows nicht mehr auf.

iCloud Windows Download nur bei Apple

Denkt daran den iCloud Windows Download nur auf der offiziellen Apple Website durchzuführen.downzuloaden.

Abwesenheitsassistent einrichten (Clients und Anbieter)

Einen Abwesenheitsassistenten für E-Mail Programme und E-Mail Anbieter beschreiben ist nicht schwer. Den Abwesenheitsassistent einrichten aber schon eher. Hier zeige ich Euch wie Ihr verschiedene E-Mail Clients und E-Mail Anbieter in Bezug auf Abwesenheitsassistent einrichten handhaben könnt und wo Ihr diese Funktion findet!

Abwesenheitsassistent einrichten
Hier zeige ich Euch wie Ihr den Abwesenheitsassistent einrichten könnt. Sowohl bei bekannten E-Mail Clients als auch auf den Seiten diverser E-Mail Anbieter. Lest Euch schlau!

Wann ist eine Abwesenheitsnachricht sinnvoll?

Bevor es in den Urlaub geht, sollte man unbedingt seinen Abwesenheitsassistent einrichten. Auch bei längerer Krankheit oder bei einer Geschäftsreise – eigentlich immer, wenn man nicht erreichbar ist, sollte eine Abwesenheitsnotiz angeschaltet sein. Dies um Kunden oder Freunde nicht zu verprellen. So kann man bei GMX, Outlook, web.de, Gmail, T-Online & Co. eine Abwesenheitsnachricht hinterlegen.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Ist die Abwesenheitsnotiz eingerichtet, bekommt jeder, der Dir eine E-Mail sendet die Abwesenheitsnotiz automatisch per E-Mail. Natürlich sollte man in einer Abwesenheitsnotiz den Abwesenheitszeitraum bekannt geben. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch anzugeben, wer der Ansprechpartner während der Abwesenheit ist und, ob die E-Mails weitergeleitet oder sporadisch gelesen werden. Das die Abwesenheitsinformation nett und förmlich gestaltet sein sollte, versteht sich von selbst. Auch Notfallkontaktdaten kann man hinterlegen.

Eine Mustervorlage zur Abwesenheitsnachricht

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
vielen Dank für Ihre E-Mail!
Ich befinde mich vom 21.09.2015 (Montag) bis einschließlich
09.10.2015 (Freitag) im Urlaub. Meine E-Mails werden in der Zeit
von mir nur sehr sporadisch abgerufen.
 
Sofern notwendig, werde ich Ihnen nach meiner Rückkehr antworten.
 
Sollten es sich bei Ihrer Anfrage um eine dringende Angelegenheit
handeln, zögern Sie nicht sich an meinen Kollegen Max Mustermann
zu wenden. Herr Mustermann ist unter max.mustermann@blogperle.de
oder unter +49 (123) / 456 789 10 zu erreichen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Maxie Musterfrau

Unter web.de den Abwesenheitsassistent einrichten

Wer ein E-Mail-Konto bei web.de besitzt, der loggt sich zuerst über deren Website ein. Nun ruft man die Einstellungen auf, die man links in der Navigation findet und wählt unter E-Mail die Kategorie Automatische Antwort. Hier kann man nun angeben, ob die Automatische Antwort dauerhaft erfolgen soll oder für einen gewissen Zeitraum.

Nach der Auswahl gibt man dann die Abwesenheitsnotiz ein. Speichern nicht vergessen. Damit man auf Nummer sicher geht, dass die Abwesenheitsmessage auch funktioniert, empfiehlt es sich einen Test mit einem anderen E-Mail-Postfach auszuführen, indem man sich selbst eine E-Mail sendet. Damit ist das Abwesenheitsassistent einrichten-Thema für web.de an der Stelle erledigt.

Unter T-Online den Abwesenheitsassistent einrichten

Besitzt man ein E-Mail-Postfach bei T-Online, meldet man sich wie bei web.de auch, über die Website in seinem Konto an. Nun ruft dann das Menü auf. Im nächsten Schritt geht man auf die Einstellungen. Dort findet man den Reiter E-Mail.

Mit einem Klick auf Jetzt einrichten öffnet sich ein PopUp, unter welchem man sich den Abwesenheitsassistent einrichten kann. Jetzt klickt man auf Eingeschaltet, um die Abwesenheitsnotiz zu aktivieren, und füllt alles notwendige aus. Man kann auch einfach die Einstellung Sofort wählen. Dann bleibt die Notiz solange aktiviert, bis man sie wieder abschaltet. Bei T-Online ist es möglich anzugeben, ob die Abwesenheitsnotiz an jeden Absender nur einmalig versendet wird, oder unabhängig vom Absender die Abwesenheitsmail immer wieder versendet wird.

Unter Google Mail / Gmail den Abwesenheitsassistent einrichten

Bei Google Mail loggt man sich wie gewohnt ein und ruft dann via Zahnrad die Einstellungen auf. Unter dem Punkt Allgemein verbirgt sich der Abwesenheitsassistent. Hier kann man die Funktionalität aktivieren, die eigentliche Nachricht eingeben und auch den Zeitraum auswählen.

Alternativ kann man die Abwesenheitsnotiz auch über die Gmail Smartphone App (Download Gmail für iOS <> Download Gmail für Android) einrichten. Einfach die App öffnen, dann die Einstellungen wählen und auf Abwesenheitsnotiz klicken. Nun gibst Du auch hier den Inhalt der Abwesenheitsnotiz ein und den Zeitraum Deiner Abwesenheit. Es muss nicht gesagt werden, dass die Abwesenheitsnotiz nun für das komplette Postfach und nicht nur für das Smartphone gilt.

Unter GMX den Abwesenheitsassistent einrichten

Auch alle Nutzer von GMX können von einer Abwesenheitsnotiz gebrauch machen. Nach dem Einloggen über die Webseite geht man unten auf Einstellung, ruft die Kategorie E-Mail auf und navigiert dann in den Punkt Abwesenheit. Hier kann man entweder den bereits vorformulierten Standardtext verwenden oder aber einen Wunschtext eingeben. Mit Klick auf Aktiv ist der Abwesenheitsassistent einrichten dann abgeschlossen und die Notiz fertig eingerichtet.

Wer unterschiedliche GMX Adressen nutzt (Beispielsweise eine private und eine öffentliche), kann auch die Abwesenheitsnotiz auf eine bestimmte Adressen beschränken.

In Outlook den Abwesenheitsassistent einrichten

Bei Microsoft Outlook gibt es mehrere Möglichkeiten eine Abwesenheitsnotiz einzurichten. Der einfachste Weg ist es, im Menü Datei auf Automatische Antworten zu klicken. Hier kann der Zeitraum für die Abwesenheitsnachricht festgelegt werden. Wenn man kein Startdatum und kein Enddatum angibt, dann gilt die Abwesenheitsnotiz ab sofort und bis auf Widerruf.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass Du für Geschäftskontakte (außerhalb der Organisation) eine förmliche Notiz hinterlegt, und für alle Freunde und Bekannte (innerhalb der Organisation / Domäne) eine lockere Formulierung verwendet wird.

Alternativ kann man die Abwesenheitsnotiz bei Outlook auch als Regel festlegen. Das ist zwar aufwendiger, bietet aber noch mehr Möglichkeiten. Man öffnet wieder das Menü Datei, geht dann auf Informationen und öffnet dann Regeln und Benachrichtungen verwalten. Es öffnet sich ein neues Fenster. Jetzt klickt man auf E-Mail-Regeln und erstellt eine neue Regel. Nun wählt man Regel auf von mir empfangene Nachrichten anwenden aus. Hier hat man die Möglichkeit genau festzulegen, welche Absender eine Abwesenheitsnotiz erhalten sollen und welche nicht, oder ob alle Absender eine Notiz erhalten sollen. Natürlich kann man auch bei mehreren E-Mail-Konten verschiedene Notizen und Regeln angeben. Nachdem man ein E-Mail-Postfach ausgewählt hat, wählt man eine Vorlage für die Beantwortung von E-Mails aus und aktiviert diese. Nun ist die Abwesenheitsnotiz aktiv und der Abwesenheitsassistent eingerichtet.

In Thunderbrid den Abwesenheitsassistent einrichten

Wer Thunderbird verwendet, wird vor ein Problem gestellt. Denn hier wird eine Abwesenheitsnotiz nur verschickt, wenn der Computer auch in Betrieb ist. Also entweder läuft der Rechner im Dauerbetrieb oder man umgeht das Problem und setzt bei der Verwaltung des Thunderbird Accounts auf Outlook.

Sollte man sich trotz dieses Umstandes für die Nutzung der Thunderbird Abwesenheitsnotiz entscheiden, so gilt es zuerst eine Abwesenheitsnotiz zu schreiben (Siehe zum Beispiel Vorlage oben). Am besten formuliert man hierfür eine E-Mail mit dem Betreff Abwesenheit. Die folgenden Schritte zum Abwesenheitsassistent einrichten der besseren Übersicht als Listenpunkte:

  • Als nächstes speichert man die E-Mail unter Datei, dann Speichern als und wählt als Vorlage
  • Nun geht man im Menü auf Extras. Unter Extras findet man Filter
  • Jetzt wählt man Filter für und gibt den E-Mail Account an
  • Den Filter sollte man zum Beispiel Abwesenheitsnotiz benennen, um ihn später einfacher zu identifizieren
  • Nun gibt man noch für den Filter keine Bedingungen an, damit alle E-Mails eine Antwort erhalten
  • Jetzt muss allerdings noch unter Ausführende Aktion, Antwort mit Vorlage ausgewählt werden, damit die gespeicherte Vorlage auch als Abwesenheitsnotiz verwendet wird

Abshließend gilt es noch zu überprüfen, ob der von uns erstellte Filter Abwesenheitsnotiz auch aktiviert ist – hierzu reicht ein Blick in das Filter-Dialogfeld.

Aber nicht vergessen: Die Abwesenheitsmessage wird bei Thunderbird nur verschickt, wenn der Rechner eingeschaltet ist!

Egal, welchen Dienstanbieter man auch immer nutzt, bei längerer Abwesenheit sollte man unbedingt eine Abwesenheitsnotiz einrichten. Denn andersfalls warten Freunde und Kunden auf eine Antwort und das Nicht-Antworten kann schnell zu Irritationen führen.

Lustige Abwesenheitsnachrichten

Auf lachschon.de findet man eine kleine aber feine Ansammlung netter und lustiger Abwesenheitsnachrichten. Schaut Euch dazu die Seite Lustige Abwesenheitsnachrichten an.

PDF bearbeiten, zusammenfügen, komprimieren, erstellen

Mit PDF kann man viel tun! Zum Beispiel ein PDF bearbeiten oder mehrere PDFs zusammenfügen. Hier zeige ich Euch wie Ihr ein PDF bearbeiten könnt, es erstellt und auch komprimieren könnt!

PDF bearbeiten
Ein PDF bearbeiten kann man ganz einfach. Lese Dich schlau und Du wirst nach dem Artikel ein PDF bearbeiten können, es erstellen und komprimieren!

Was ist das PDF-Format eigentlich genau?

Das PDF – dieses Format hat sich längst durchgesetzt und zwar systemübergreifend. Ohne irgendeinen Qualitätsverlust können PDFs auf unterschiedlichen Plattformen genutzt werden. Das macht das PDF so einmalig. Und, jeder kann man mit ein paar Handgriffen selbst spielend einfach PDF bearbeiten, erstellen oder konvertieren.

Das PDF liefert einen ganz großen Vorteil. Egal, in welcher Anwendung das Format wiedergegeben wird, es wird immer so ausgeliefert, wie es der Autor vorgesehen hat – originalgetreu mit allen Bildern, Texten, der Schriftart und dem Layout. Man kann ganz unterschiedliche Programme verwenden, um ein PDF zu betrachten: den Acrobat Reader, die Windows Vorschau, den Windows Reader, ein Bildbearbeitungsprogramm oder aber auch den Browser – und dennoch sieht das Dokument immer identisch aus. Und genau deshalb erfreut sich dieses Format weltweiter Beliebtheit.

Viele Formulare werden im PDF Format ausgeliefert und können praktisch von den unterschiedlichsten Webseiten heruntergeladen werden. Auch E-Books und digitale Zeitschriften werden heute im PDF Format ausgeliefert. Sogar Bewerbungen werden mittlerweile (auch schon länger) als PDF via E-Mail verschickt. Da das PDF immer mehr Verwendung findet, ist es umso wichtiger, dass auch jeder ein PDF bearbeiten und auch lesen kann, sowie natürlich auch ind er Lage ist, ein PDF zu erstellen.

PDF erstellen leicht gemacht!

Wer MAC OS X nutzt, kann praktische jedes Dokument, welches man drucken kann, auch als PDF abspeichern. Hierfür wählt man einfach nur den Druck Dialog und geht auf als PDF speichern. Schon wird das PDF an einem gewünschten Ort auf dem Computer abgelegt. Durch Nutzung des Programms Vorschau kann man aus verschiedenen Dokumenten einfach ein PDF erstellen. Hierzu zieht man alle gewünschten Dokumente in das Programm, ordnet sie in der bevorzugten Reihenfolge und erzeugt dann ebenfalls über den Druck-Dialog ein PDF.

Alle User, die keinen MAC nutzen, können für die Erstellung von PDF Dokumenten auf kostenlose PDF Tools zurückgreifen. Besonders bewährt hat sich PDF24 Creator. Er simuliert einen virtuellen Drucker, der PDFs druckt und somit als Datei auf Deiner Festplatte ablegen kann. PDF kostenlos zusammenführen und erstellen mit PDF24 Creator!

Wer das Microsoft Office Paket verwendet, der braucht kein Tool wie den PDF24 Creator. Denn seit Office 2007 kann man ganz bequem Excel Tabellen, Word Dokumente und sogar Power Point Präsentationen als PDF abspeichern (unter dem Menüpunkt > Speichern unter). Darüber hinaus bieten heute fast alle Bildbearbeitungsprogramme auch die Möglichkeit Dokumente als PDF zu speichern, beispielsweise auch das beliebte und bekannte Adobe Photoshop, welches aber sehr teuer ist.

PDF bearbeiten leicht gemacht!

Ursprünglich wurde das PDF als unveränderliches Dokument zum sicheren Austausch von Daten entwickelt. Doch nachdem dieses Format heutzutage für viele unterschiedliche Einsatzzwecke zum Standard geworden ist, ist es häufig unumgänglich, dass man das PDF bearbeiten kann – auch noch nachdem es bereits in das PDF-Format konvertiert wurde.

Kleinere PDF-Bearbeitungen können alle MAC-Nutzer beispielsweise mit dem einfachen Programm Vorschau vornehmen. Hier kann man beispielsweise Bilder extrahieren, Texte markieren und kopieren, Kommentare oder auch ganze Textfelder einbinden. Auch die Seitenreihenfolge kann problemlos durch das Verschieben der einzelnen Seiten durchgeführt werden. Darüber hinaus kann man über die Drucken Funktion und den Menüpunkt als PDF speichern auch einfach einzelne Seiten als neues PDF abspeichern.
Wer nicht im Besitz eines Apple Rechners ist, sondern auf Windows PCs setzt, der kann sich mit dem Adobe Reader weiterhelfen, den man kostenlos herunterladen kann oder aber mit Adobe Acrobat. Letzteres Tool ist allerdinks kostenpflichtig. Hier kannst Du auf der offiziellen Website den Adobe Reader kostenlos herunterladen.

Allerdings sind die Bearbeitungsfunktionen des Adobe Readers – was der Name schon vermuten lässt – eher beschränkt. Denn dieses Programm ist in erster Linie zum Betrachten von PDF-Dateien gedacht. Kommentare kann man dennoch auch mit dem kostenfreien Reader von Adobe vornehmen und auch eine Schnappschussfunktion ist integriert.

Wesentlich mehr Möglichkeiten zum PDF bearbeiten bietet Adobe Acrobat. Mit diesem kostenpflichtigen Programm kann man natürlich auch PDFs erstellen. Ebenso einzelne Seiten aus einem bestehenden PDFs extrahieren oder mehrere PDF zusammenführen. Auch Texte und Bilder können mit dem Tool bearbeitet werden. Wer lediglich die Reihenfolge der Seiten eines PDFs ändern möchte oder vielleicht einfach nur einzelne Seiten entnehmen möchte, der kann auch auf das kostenlose Tool PDF24 Creator zurückgreifen, wie oben verlinkt.

PDF bearbeiten mit Microsoft Word

Ganz ohne irgendwelche Zusatzpogramme (außer dem Office-Paket natürlich) kann man auch mit Microsoft Word PDF bearbeiten und erstellen. Allerdings geht dies erst ab Microsoft Word 2007. Gehe dabei wie folgt vor:

  • Öffne ein Word-Dokument
  • Importiere das PDF als Bild
    • Besteht das PDF dabei aus mehreren Seiten, wählt man die gewollte Seite aus beziehungsweise wiederholt den Importvorgang mit jeder einzelnen Seite des PDFs
  • Das eingefügte PDF kann nun wie andere Bilder auch zugeschnitten oder auch eingefärbt werden
  • Auch weitere Bilder oder ebenso Formen kann man jetzt in das PDF einfügen und ebenso auch Textfelder
  • Hat man alle Änderungen an dem PDF vorgenommen speichert man das Dokument via Speichern unter als PDF wieder ab

Damit ist das PDF bearbeiten unter Word schon erledigt und es ist so einfach, oder?

PDF komprimieren – ebenso easy!

Regelmäßig tritt beim PDF E-Mailversand das selbe Problem auf: die Datei ist viel zu groß für den Mailversand. Allerdings kann man mit einfachen Tools die PDF komprimieren, also die Dateigröße verringern.

Der Apple User greift zur Komprimierung von PDFs einfach auf den PDF Drucker, den man im Druck-Dialog findet zurück. Wähle im Druckdialog einfach die entsprechenden Optionen aus, wie niedrige Auflösung, Schwarz-Weiß oder auch Graustufen – all das hilft, um die Dateigröße zu verringern.

Windows Nutzer greifen zur Komprimierung auf kostenlose Tools wie den bereits genannten PDF24 Creator, den kostenlosen Nitro Reader 3.

Wer im Besitz von Adobe Acrobat ist, der kann mit diesem Programm PDFs komprimieren.

PDF versenden kostenlos: Egal wie groß!

Tipp: ist das PDF trotz Komprimierung immer noch zu groß für den Mailversand – eventuell haben Du oder der E-Mailepfänger eine Dateigrößenbegrenzung im Postfach – kann man die PDFs auch einfach über Dienste wie Google Drive, Dropbox, Microsoft OneDrive, Apple iCloud oder WeTransfer mit anderen Nutzern teilen.

Malware entfernen ganz easy (Adware, Spyware)

Malware entfernen ist ganz einfach. Man muss nur wissen wie das geht. Hier zeige ich Euch wie Ihr Malware entfernen könnt. Spyware und Adware gehören zur Klasse der Malware!

Malware entfernen Spyware Adware
Malware entfernen ist einfach. Ich zeige Euch hier wie und was Ihr dafür alles tun müsst. Adware und Spyware gehören zur übergeordneten Klasse der Malware…

Malware entfernen – Lästigste Variante: Die Adware

Adware – heutzutage fängt man sich die nervigen Plagegeister schnell ein. Hinterhältig und unbemerkt schleichen sich die kleinen Programme ein, ändern einfach die Startseite des Browsers oder bombardieren uns beim Surfen durch das World Wide Web ständig mit Werbung.

Adware kann so lästig werden, dass man bald keinen Spaß mehr am Surfen hat. Egal, welche Webseite man besucht, ständig öffnen sich Werbe-Pop-Ups und nicht einmal vor dem eigentlichen Content machen die kleinen Werbeprogramme halt und kleistern die Seite voll mit Werbebotschaften. Adware landet viel häufiger auf dem Rechner als ein klassischer Virus, weil viele Antivirenprogramme die schadhafte Software gar nicht erst erkennen.

Unterschied zwischen Adware und Virus

Das Problem bei der Adware: anders als bei einem Virus besteht eine Adware häufig nicht nur aus schädlichem Code, sondern bietet darüber hinaus durch ihren Träger mit dem sei kommt auch noch einige sinnvolle Funktionen, so dass oftmals erst auf dem zweiten Blick klar wird, dass es sich um eine Schadsoftware handelt.

Eine Paradebeispiel hierfür sind Toolbars. Viele Anwender nutzen die Vorteile, die einige Toolsbars bieten, gern. Doch einige dieser praktischen Menüleisten bieten eben nicht nur nützliche Zusatzfunktionen im Browser, sondern können auch die Standardsuchmaschine, ändern, legen eine neue Startseite fest oder schleusen ungewollt Werbung in das Browserfenster ein.

Schnell wird so aus der nützlichen Toolbar ein ungeliebter Störenfried, der das Surfen ungemein erschwert und nervt.

Andere Adware quartiert sich auch einfach im Infobereich (sogenanntes Systray) ein und öffnet in regelmäßigen Abständen Pop Ups mit Werbung im unteren Bereich des Fensters neben der Uhr.

Vor der Malware entfernen: Aufmerksam mit dem PC umgehen

In letzter Zeit häufen sich die Infektionen mit diesen Programmen. Doch wieso? Ganz einfach: Häufig lädt man sich die Adware bei der Installation von kostenfreier Software mit runter. Oftmals genügt ein einfacher Klick auf „Standardinstallation“ und schon wird die Werbesoftware mitinstalliert und man ist gezwungen die Malware entfernen zu müssen.

Davor schützen kannst Du Dich nur, wenn Du die benutzerdefinierte Installation wählst und wirklich sehr genau hinschaust, wo mögliche Häkchen gesetzt sind. Alternativkannst Du Dir Programme wie das kostenlose Tool Unchecky herunterladen. Mit Unchecky kannst Du Malware verhindern.

Ebenso nützlich ist die kostenlose Version von Malwarebytes Anti-Malware (MBAM). Mit Anti-Malware Adware erkennen und löschen.

Das kleine Tool ist sehr wirksam und kann versteckte Adware bei der Installation herausfiltern oder passt gegebenenfalls die Installationseinstellungen so an, dass keine unerwünschte Software quasi Huckepack heruntergeladen wird. Damit kommt es gar nicht erst zum Malware entfernen.

Doch auch Unchecky bietet natürlich keinen Rundumschutz gegen Adware. Daher findet Ihr hier ein paar Tipps und Tricks, wie man die nervenden Werbeprogramme wieder los wird und damit die Malware entfernen kann…

Malware entfernen – Schritt eins: Adware deinstallieren (Browser PlugIn)

Adware ist nicht gleich Adware. Im ersten Schritt befassen wir uns daher hier erst einmal mit harmloser Adware, die man ohne großen Aufwand mit einer einfachen Deinstallation wieder los wird. Hier muss man nur wissen, wo man die Software findet, um diese Malware entfernen zu können.

Die am weitesten verbreiteten Adware Programme sind zweifelsohne Browser Toolbars. Das Malware entfernen ist hier besonders einfach! Hier muss man zwischen zwei Arten von Toolbars unterscheiden. Einige Toolbars lassen sich nur über die Systemsteuerung löschen, die anderen können ganz bequem über den Browser entfernt werden.

Im Firefox Browser lässt sich schnell feststellen, um was für eine Art von Toolbar bzw. Adware es sich handelt. Kann man die Toolbar über die Firefox Einstellungen nicht löschen, handelt es sich nicht einfach nur um eine Erweiterung für den Browser, sondern um ein PlugIn und PlugIns lassen sich immer nur deaktivieren bzw. natürlich auch aktivieren, wenn gewünscht. PlugIns stellen kleine Programme dar, die ein zusätzliches Modul in den Browser einbinden.

Genauso wie Firefox unterscheidet auch der Internet Explorer zwischen PlugIns und Erweiterung, führt diese aber in einer separaten Liste.

Anders verhält es sich bei Google Chrome. Für diesen Browser existieren nur Erweiterungen. Dennoch sollte man auch beim Chrome Browser alle Möglichkeiten zum entfernen der Malware ausschöpfen, um sicher zu stellen, dass die Adware auch tatsächlich vollständig aus dem System entfernt ist.

Hier gilt es den Browser zu überprüfen. Verwendet man mehrere Browser, so sollte man auch wirklich jeden Browser kontrollieren. Denn Adware kann aus einem einzigen Browser schnell wieder das ganze System infizieren.

Malware aus Google Chrome entfernen

Im Google Chrome Browser geht man einfach in das Menü, navigiert über Einstellungen > Erweiterungen. Findet man die Toolbar jetzt immer noch unter den Erweiterungen, gilt es diese hier auch noch einmal zu löschen – ein Klick auf die Mülltonne genügt und die Malware wurde entfernt.

Im Firefox Malware entfernen

Im Firefox findet man Adware zumeist unter Addons. Schau Dir die Liste der Addons genau an. Steht die Toolbar hier immer noch dann klicke auf entfernen neben dem Namen des Addons. Prüfe auch unbedingt noch die Firefox PlugIns.

Malware aus dem Internet Explorer entfernen

Im Internet Explorer lässt sich die Adware meistens im Bereich AddOns verwalten finden. Einfach das unerwünschte Programm per Klick anwählen und auf Entfernen klicken.

Hat die Adware auch die Startseite geändert, dann kann man jetzt über die jeweiligen Einstellungen des Browsers wieder die gewünschte Startseite hinzufügen. Oftmals legt Adware auch eine neue Suchmaschine fest. Auch dies muss man nun wieder ändern und die bevorzugte Suchmaschine über die Einstellungen festlegen.

Malware entfernen mit Hilfe der Systemsteuerung

Einfache Adware lässt sich häufig direkt am Namen erkennen. Man navigiert einfach in die Systemsteuerung, geht auf Programme deinstallieren (Button Software) und schaut sich dort ganz genau die Liste der installierten Programme an. Dann kannst Du die Malware entfernen!

Wichtig: Vor der Deinstallation bitte die Browser schließen. Sonst können Reste der Malware auf dem System verbleiben.

Wird man erst seit Kurzem mit nerviger Werbung beim Surfen konfrontiert, dann kann man einfach die Liste der Programme nach Installiert am sortieren. Nun sieht man als erstes alle Programme, die zuletzt auf dem PC installiert wurden. Mit einem Doppelklick kann man nun alle unerwünschten Programme deinstallieren.

Tipp: Schaut Euch die Liste der installierten Programme regelmäßig an, um auf Nummer sicher zu gehen, dass sich keine Adware bzw. Spyware auf dem System befindet. Sollte man unsicher sein, ob es sich um Adware handelt oder nicht, dann hilft die Eingabe des Programmnamens in Google.

Testen, ob die Malware restlos entfernt wurde

Um sicher zu stellen, dass die Adware auch wirklich komplett entfernt wurde, startet man den Rechner neu und öffnet dann den Browser. Nun gilt es zu überprüfen, ob die Toolbar wieder auftaucht, welche Startseite erscheint und, ob die Suchmaschine den gemachten Einstellungen entspricht.

Tritt nur einer der genannten Fälle auf, dann befindet sich die Adware immer noch irgendwo auf dem System. Dies ist meistens der Fall, wenn es sich um komplizierter gestrickte Adware handelt. Diese taucht dann trotz der Deinstallation über Browser und Systemsteuerung nach einem Systemneustart wieder auf, weil sie sich zusätzlich im System versteckt.

Als notwendigen Schritt beim Malware entfernen muss hier nun in den folgenden Ordner navigiert werden:

  • C:\Windows\Prefetch

Der Prefetch-Ordner beinhaltet für das System ausführbare Dateien, die dazu da sind, oft benutzte Elemente schneller zu starten. Hier nisten sich sehr gerne Viren und Adware ein. Lösche den Inhalt dieses Ordners komplett! Wenn Du unsicher bist, darfst Du den Inhalt gerne ausschneiden, und beispielsweide auf einem von Dir zuvor angelegten Ordner unter C:\ ablegen.

Auch eine gute Alternative im Kampf gegen störende Adware stellt zum Beispiel der AdwCleaner dar. Das Tool ist kostenlos und funktioniert intuitiv und einfach. Der AdwCleaner entfernt Malware ziemlich gut.

Malware entfernen: Adware korrekt erkennen um

Häufig ist das Erkennen von Adware auch ein Problem. Während man einfache Adware schnell am Namen erkennen kann, gibt es auch andere Produkte, die sich nicht auf dem ersten Blick als Adware identifizieren lassen. In der Systesteuerung findet man nicht nur alle installierten Programme, sondern auch die Herausgeber. Und, die Herausgeber können uns auch Aufschluss darüber geben, ob es sich um Adware bzw. Schadsoftware handelt.

Viele Anbieter von Adware nutzen auch Namen von bekannten Herstellern und wandeln diese leicht ab – vergleicht also die Herausgeber der Software miteinander. Außerdem nicht vergessen den Programmnamen verdächtiger Software einfach mal bei Google eingeben. Die meisten Adware Programme sind bekannt und man wird sehr schnell fündig – oftmals findet man hier auch gleich noch zielgerichtete Tipps für die Entfernung der jeweiligen Schadsoftware.

Damit man sich erst gar keine Adware einfängt und damit Malware entfernen muss, ist es wichtig bei jedem Software-Download, insbesondere bei kostenloser Software, zweimal zu überlegen, ob man die Software wirklich braucht.

Darüber hinaus sollte man auch immer auf die Downloadquellen achten. Gehe beim Download lieber auf bekannte Seiten wie heise.de oder chip.de.

Selbstverständlich kann man sich Adware auch auf anderen Wegen einfangen, beispielsweise via E-Mail – hier gilt, wie auch beim Thema Phishing – keine E-Mails bzw. Anhänge von unseriösen und unbekannten Anbietern öffnen – am besten direkt in den Papierkorb werfen.

Infos über Malware entfernen gibt es günstig auf Amazon!