Warum der Virenscanner auf dem Android Smartphone zur Grundausstattung gehören sollte

Die beiden marktbeherrschenden Betriebssysteme für Smartphones, das iOS von Apple und Googles Android, verfolgen unterschiedliche Konzepte. Wie das aussieht und warum man für Android besser einen Virenscanner benutzen sollte lest Ihr hier!

 

Warum der Virenscanner auf dem Android Smartphone nicht unwichtig ist und warum man dies für Apples iOS nicht braucht
Warum der Virenscanner auf dem Android Smartphone nicht unwichtig ist und warum man dies für Apples iOS nicht braucht

Warum der Virenscanner auf dem Android Smartphone wichtig ist:

Während sich Apple User in einer quasi geschützten, „heilen“ Apple Welt bewegen und nur von Apple genehmigte Apps auf ihren Geräten installieren können, versucht Android mehr Freiheit zu bieten und lässt App-Installationen auch von außerhalb des Google Playstores zu. Dies bietet mehr Flexibilität und eine größere Funktionsvielfalt, wird aber auch mit nicht zu vernachlässigenden Sicherheitsrisiken erkauft. Nicht umsonst wird eine ganze Reihe an Virenscannern für Android Smartphones angeboten, die vor Bedrohungen unterschiedlichster Art schützen sollen. Warum der Einsatz einer solchen Software auf dem Smartphone durchaus sinnvoll sein kann, lest Ihr hier.

Bedrohung durch böswillige Apps, deshalb Virenscanner auf dem Android Smartphone!

Wie eingangs erwähnt, ist es mit einem Android Smartphone prinzipiell möglich, beliebige Apps aus unterschiedlichen Quellen außerhalb des Playstores zu installieren. Diese Apps sind deshalb nicht von Google geprüft und können unterschiedlichste Funktion haben. Gerade wenn der App bei der Installation umfangreiche Rechte bis hin zu Adminrechten eingeräumt werden, ist das Bedrohungspotential riesig. So sind inzwischen Apps aufgetaucht, die im Hintergrund kostenpflichtige SMS verschicken, mobile Banking-Tans abfangen, vertrauliche Daten auf fremde Server übertragen, den Nutzer ausspionieren und, und, und…. So ist auch aktuell wieder durch neue Playstore-Berechtigungen eine weitere Möglichkeit für böswillige Apps aufgekommen, die zeigt, wie wichtig der Scan und das Informieren ist.

Mögliche Bedrohungen beim Surfen verhinderst Du durch einen Virenscanner auf dem Android Smartphone


Auch wer mit dem Handy einfach nur im Internet surft, ist durchaus Gefahren ausgeliefert. So kann der Browser auf einen Installationslink einer böswilligen App weitergeleitet werden und mit einer unachtsamen Bestätigung ist diese dann auch schnell installiert. Wie bei allen Browsern auf beliebigen anderen Geräten auch können zudem Phishing-Seiten versuchen eigene Kennungen und Passwörter zu ergattern. Wird das Smartphone darüber hinaus ab und an aus der Hand gegeben, damit auch zum Beispiel die Kinder im Internet surfen können, steigt das mögliche Bedrohungspotential weiter.

Was welche Virenscanner Deinem Android bieten:

Die Auswahl an Virenscannern für Android ist riesig und umfasst kostenlose Programme genauso wie kostenpflichtige. Leider tummeln sich im Netz auch zahlreiche so genannte Virenscanner, die komplett ohne Funktion sind oder gar selbst fragwürdige Aktionen durchführen und nur dafür erstellt wurden, den Nutzer hinters Licht zu führen. Deswegen sollte man sich hier immer einen Überblick verschaffen und nicht wahllos den günstigsten Scanner nehmen. Wer sich einen Virenscanner auf seinem Android Smartphone installieren möchte, sollte sich kurz im Netz auf Seiten wie netzsieger.de/k/android-antivirus die Testberichte der jeweiligen Software zu Gemüte führen. Das benötigt nur wenig Zeit, stellt aber sicher, dass der installierte Virenscanner das Smartphone wirklich gut schützt.

So sind zahlreiche Virenscanner erhältlich, die neben der Erkennung böswilliger Apps und dem Schutz vor Phishing-Seiten auch Anti Tracking Funktionen, Kinderschutz, Diebstahlschutz und Ortung von verlorenen Geräten, Zugangsschutz zu definierten Apps mit Passcode, Backupfunktionen und Datenverschlüsselung bieten.


Vince

Autor: Vince

Technik begeisterter Fachinformatik- und IT-Nerd, der sich nicht vor technischen Herausforderungen versteckt. Vince hat 2002 seine Fachinformatikerausbildung mit Binnendifferenzierung Systemintegration erfolgreich abgeschlossen und im Anschluss den IHK-Ausbilderschein nach AEVO per Fernstudium absolviert. Er arbeitet mittlerweile als IT-Systemberater in einem weltweit operierenden Technologiekonzern.

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