Virenscanner Test und Vergleich der besten Vireschutzprogramme

Virenscanner Test und Vergleich der besten Vireschutzprogramme. Es werden dir hier Virenscanner aufgezeigt, die am besten zu deiner Verhaltensweise im Netz passen

Virenscanner Test: Einschätzung der aktuellen Lage

Im heutigen Beitrag möchte ich mich explizit, mit der verschiedensten Antivirensoftware befassen, um Einblicke in dieses immer noch sehr undurchsichtige Geflecht, aus Virenscannern und Internet Security Suiten zu geben. Kein Hersteller möchte als durchschnittlich gelten, dies gilt besonders im Antivirensektor, welcher nach wie vor hart umkämpft ist. Jeder möchte sich auf seine Art und Weise profilieren, möchte Zusatzfunktionen anbieten können, doch als ahnungsloser Käufer ist man gut beraten, genau zu prüfen, welches Produkt am ehesten zu einem passt, da hier oftmals gravierende Unterschiede festzustellen sind. Nur ein Beispiel von vielen ist hierbei der Virenscanner Bitdefender, welcher zwar den mit Abstand umfangreichsten Schutz bietet und im aktuellen Antivirusvergleich den 1. Platz belegt, jedoch nicht über eine Tracking-Anwendung verfügt. Eine Funktion, welche von dem zurzeit drittplatzierten Softwarehersteller Symantec (Hersteller der Norton-Produkte) wiederum geboten wird.

Anhand der unterschiedlichen Kriterien nach welchen, beispielsweise Freunde des Computerspiels oder Mitarbeiter größerer Betriebe, ihr Antivirenprogramm auswählen, hier eine kurze Übersicht, über drei verschiedene Typen von Usern:

Virenscanner Test: Typisierung der verschiedenen User

Zielgruppe 1: Privatnutzer ohne Spieltrieb
Erklärung: Der Privatnutzer ohne Spieltrieb, stellt im Gefüge der Zielgruppen im Allgemeinen einen Nutzer dar, welcher sich auf das einfache Surfen im Internet beschränkt und nicht darauf abzielt, ein Netzwerk von PCs für seine täglichen Arbeiten zu verwenden. Er betrachtet das Internet als Mittel zum Zweck und ist an einer erweiterten Nutzung (Online-Spiele usw.), nur in einem kleinen Rahmen interessiert.

  • Mögliche Antivirenlösungen: Unter Berücksichtigung aller hier relevanten Punkte, zu welchen im Wesentlichen der wegfallende Netzwerkschutz, sowie die Eingrenzung hinsichtlich eines Gaming-Modus zählen, empfehlen sich vorrangig Kaspersky (Kaspersky Anti-Virus 2014) und ein eher unbekannter Hersteller Namens BullGuard (BullGuard Antivirus 2014). Bei einem von uns durchgeführten Vergleich, fiel auf, dass Kaspersky leichte Vorteile im Bereich Funktionsumfang gegenüber BullGuard vorzuweisen hat. Wer diese jedoch nicht braucht, kann auch zum Bullguard-Produkt greifen.

Zielgruppe 2: Tägliche Nutzer mit Spieltrieb
Erklärung: Der tägliche Nutzer mit Spieltrieb charakterisiert sich zum einen durch die stetige in Inanspruchnahme des Netzes – also des Internets – andererseits, durch seine Freizeitgestaltung, welche auf dem online ausgelebten Spieltrieb basiert. Im Internet sieht er eine Vereinfachung zwischenmenschlicher Prozesse (Facebook, Twitter…) und der Arbeitsweise (Spontane Kontaktierung des Arbeitgebers, Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit). MMORPGs und Facebook-Spiele (Bsp.: Farmville) sind ihm nicht nur bekannt, sondern er spielt diese Spiele fast täglich.

  • Mögliche Antivirenlösungen: Oftmals benötigen User dieser Gruppierung einen ausgeweiteten Schutz. Dies ist vor allem der Fall, wenn der Laptop, welcher privat dazu genutzt wird, YouTube-Videos anzusehen und auf teils ungesicherten Seiten zu verkehren, unter der Woche gleichzeitig ein wichtiges Arbeitsgerät darstellt. In manchen Fällen müssen sogar gleich mehrere Computer miteinander verbunden werden, was einen Netzwerkschutz unabdingbar macht. Hier hervorzuheben wären die Programme Norton (Norton Antivirus 2014) und Avira (Avira Antivirus Suite 2014). Leichte Abweichungen gibt es allerdings auch hier, verfügt Norton doch über mehr Funktionen, als der Konkurrent mit dem Regenschirm.

Zielgruppe 3: Spezifische Benutzer
Erklärung: Die Kategorie der spezifischen Benutzer gliedert sich auf in mehrere Teilbereiche. So gibt es welche, die auf bestimmte Funktionen besonderen Wert legen. Zu diesen zählen unter anderem, die Anonymität im Netz (Anti-Tracking Option), oder der Schutz des Browsers. Angehörige dieser Klasse sind zumeist, ebenso wie der tägliche Nutzer, mit dem Internet vertraut, jedoch beäugen sie das Internet unter anderen, bedeutungsvolleren Gesichtspunkten.

  • Mögliche Antivirenlösungen: Durch seinen Wissensstand ist es dem spezifischen User möglich – jedenfalls in den meisten Fällen – selbst eine Entscheidung bezüglich eines geeigneten Programmes zu treffen. Hilfestellungen wirken auf ihn eher einschränkend oder nervig. Da es aber auch Ausnahmen gibt, möchte ich allen spezifischen Nutzern im Anfängerstadium Vergleichsportale, wie z.b. www.netzsieger.de empfehlen. Wer sich einen Überblick zu verschaffen gedenkt, kann hier einen 1 zu 1 Vergleich vornehmen.

Virenscanner Test: Fazit

Egal, zu welcher Kategorie du dich nun zählst. Eines steht fest: Antivirenprogramme sind ein wichtiges Instrument zum Schutz des Rechners. Eine Investition dahingehend sollte für dich nun unumgänglich sein. Fest steht aber auch: Ein guter Schutz muss nicht viel kosten. Ein Vergleich ist immer sinnvoll, um Mogelpackungen zu entlarven.

Ein Gast-Beitrag von Philipp Schütte.


Vince

Autor: Vince

Technik begeisterter Fachinformatik- und IT-Nerd, der sich nicht vor technischen Herausforderungen versteckt. Vince hat 2002 seine Fachinformatikerausbildung mit Binnendifferenzierung Systemintegration erfolgreich abgeschlossen und im Anschluss den IHK-Ausbilderschein nach AEVO per Fernstudium absolviert. Er arbeitet mittlerweile als IT-Systemberater in einem weltweit operierenden Technologiekonzern.

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