Wirtschaftsrecht Bachelor-Themen / Hilfe

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ZIEL: Nacherfüllung § 437 Abs. 1 BGBZIEL: Geld zurück § 437 Abs. 2 BGB
ZIEL: Schadensersatz § 437 Abs. 3 BGBZIEL: Schadensersatz Produkthaftungsgesetz
ZIEL: Direktvertrieb - WiderrufZIEL: Arbeitsrecht BGB BetrVG KSchG (...)

Ziel: Nacherfüllung § 437 Absatz 1 BGB

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Ziel: Geld zurück § 437 Absatz 2 BGB

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Ziel: Schadensersatz § 437 Absatz 3 BGB

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Ziel: Schadensersatz Produkthaftungsgesetz ProdHaftG

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Ziel: Direktvertrieb – Widerruf – BGB

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Ziel: Arbeitsrecht BGB BetrVG KSchG SGB MuSchG

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Organisation Bachelor

Change Management

Fünf Instrumente im Change-Management:
> Coaching
> E-Learning
> Podcasts
> Train-The-Trainer
> Workshops

Impulse für ein wirksames Change-Management:
> Eine kreative Spannung halten
> Für Stabilität sorgen
> Bunte Change-Teams einsetzen
> Walk in the Customer’s Shoes
> Den Betroffenen reinen Wein einschenken

Geschäftsprozessoptimierung

(Business Reengineering vs. KVP = Kontinuierliche Verbesserung)
Lösungsansätze zur Reduktion von Durchlaufzeiten (Auszug)
> Auslagern
> Automatisieren
> Zusammenfassen
> Beschleunigen
> Parallelisieren

Phasen der Prozessgestaltung (Prozess-Redesign)
> Phase 1: Prozessdefinition (Analysen, Definitionen)
> Phase 2: Prozessstrukturierung (Struktur, Reihenfolge, Schnittstellen definieren)
> Phase 3: Prozessrealisation (kontrollieren, freigeben)
> Phase 4: Prozessoptimierung (freigeben)

Phasen der Geschäftsprozessoptimierung (Kreislauf)
> Probleme erkennen
> Probleme analysieren
> Ursachen beseitigen
> Ergebnisse prüfen
> Standardisierung (und zurück zu Anfang > Probleme erkennen)

Führung und “ausführende Aufgaben” (= Mitarbeiter)

Worin unterscheidet sich eine Führungskraft von einer ausführenden Aufgabe (Führung der Mitarbeiter, Kontrollrechte)”

Führungskraft als Visionär, Initiator und Treiber von Change-Prozessen.
Mitarbeiter können lediglich an Ziel- und Handlungsentscheidungen mitwirken.

Führungskräfte:
> Begleiten aktiv die Veränderung (Vorbild- und Orientierungsfunktion)
> Vereinbaren Ziele und Aufgaben und stellen deren Erreichung sicher
> Stellen Leistungsfähigkeit und –bereitschaft der Betroffenen sicher
> Schaffen positive Unternehmens- resp. Veränderungskultur
> Lösen Konflikte

Führungsstile:
> Führung im Sinne des Wandels (Transformatorische Führung)
> Der Führende sorgt für Ordnung und Beständigkeit (Transaktionale Führung)
Kompetenz:
> Unter Kompetenz wird das Recht verstanden, Entscheidungen zu treffen und Anweisungen zu geben.
> Ein Arbeiter am Fließband hat vorgegebene Ziele und keine Handlungsentscheidungskompetenz.
> Ein Produktmanager hat etwas oder wenig Zielentscheidungskompetenz – je nachdem wie die Ziele zustande kommen –, aber relativ viel Handlungsentscheidungskompetenz.
> Und ein Geschäftsführer hat – je nach Rechtsstatus der Firma – viel von beidem.

Verantwortung:
> Verantwortung ist die Pflicht, über die zielgerichtete Aufgabenerfüllung Rechenschaft abzulegen.
> Eigenverantwortung hat jeder Mitarbeiter für das, was er in Zusammenhang mit einer Aufgabenerfüllung tut.

Beispiel: Wenn ein Buchhalter jahrelang unbemerkt auf sein eigenes Konto bucht, liegt das in seiner Eigenverantwortung. Sein Vorgesetzter muss sich im Rahmen seiner Fremdverantwortung für den Mitarbeiter fragen lassen, wie so etwas möglich war und ob keine Sicherungen eingebaut waren.

Ziel des Leading-Country-Konzeptes:

Durch das Konzept wird versucht, eine verstärkte Standardisierung zu erreichen, d.h. dass zwar das Lead-Country eine dominierende Stellung (koordinierende, harmonisierende Funktion) bei der Entwicklung der gemeinsamen Konzeption innehat, es aber zugleich zweckmäßig sein kann, nationale Freiheitsgrade für die einzelnen Landesgesellschaften zuzulassen.

Die Vorteile dieses einfachen, aber effizienten Systems bestehen in der Entlastung der Zentrale, der Verbesserung der Entscheidungsergebnisse und der verbesserten Motivation der Mitarbeiter für Aktivitäten, die sich auf diese Lead-Funktion beziehen (vgl. Frese, 2000, S. 308f.).

Unternehmensführung Bachelor

Leistungsziele / Sachziele:

Produktionsziele: was, wann, wo, wie viel. Welche Betriebsmittel, welche Kapazität, wie viele Mitarbeiter. Zweck-Mittel-Relation (konkrete Handlungen/Produkte werden durch betriebliche Tätigkeiten erreicht).
Es sind Ziele, die sich im eigenen Unternehmen direkt in der Produktion abspielen. Ein Leistungsziel ist zum Beispiel ein hoher Qualitätsstandard.

Wikipedia: Ein Leistungsziel definiert ein abgestecktes Ziel einer Leistung, auf welches hingearbeitet wird.

 

Soziale Ziele:

Alle Ziele eines Unternehmens, die soziale Verbesserungen innerhalb oder außerhalb des Betriebs erreichen sollen. Soziale Ziele können ökonomische Ziele, die jedes Unternehmen verfolgt, ergänzen. [rechnugswesen-verstehen.de]

Beispiele:
– Gerechter Lohn
– Extras in Form von Gesundheitskurse
– Investition in Weiterbildungen

 

Strategie:

Grundsätzliche, langfristige Verhaltensweise (Maßnahmenkombination) des Unternehmens und relevanter Teilbereiche gegenüber ihrer Umwelt zur Verwirklichung der langfristigen Ziele. [Gabler]

Cashflow:

Der cash-flow als allgemeiner Begriff bezeichnet den Nettozufluss liquider Mittel.
Es wird der Reingewinn um die nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen und Erträge bereinigt. D.h.:

Reingewinn oder auch Jahresüberschuss
+ nicht liquiditätswirksame Aufwendungen (z.B. Abschreibungen)
– nicht liquiditätswirksame Erträge (z.B. Reduzierung Rückstellungen)

= Cashflow

##################################

Oder als Alternative:

Direkte Methode (vereinfacht):

> liquiditätswirksame Erträge
> liquiditätswirksame Aufwendungen

= Cashflow

Information:

Hier wird der Brutto-Cashflow ermittelt. Der Netto-cashflow ist um die Steuerzahlungen und Finanzierungskosten bereinigt.
Der Cash-flow gibt somit die Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens an.

(Aus der Praxis der Bankenwelt):
Mit den zukünftigen cash-flows des Unternehmens sollten die aufgenommenen Kredite zurückgeführt werden. Deshalb ist es für ein Unternehmen auch wichtig einen Zufluss von liquiden Mitteln zu generieren, weil nur dieser zur Zahlung von Zins- und Tilgung langfristig dienen kann.

 

Deckungsbeitrag:

Unter Deckungsbeitrag versteht man jenen Betrag, den ein einzelnes Produkt oder eine Leistung zur Deckung seiner fixen Kosten (und zur Erzielung eines Gewinnes) leistet.

Berechnung: Umsatz – variable Kosten = Deckungsbeitrag

 

Effizienz:

Effizienz ist eine Balance zwischen zwei Extremen. Wenn sie richtig gemanagt wird, führt sie zur Reduzierung von Kosten, Abfall und Wiederholung.

Max Weber, der das Konzept der Bürokratie entwickelte, glaubte, dass Effizienz das Ziel aller bürokratischen Organisationen sei, die wie gut laufende Maschinen funktionieren sollten. Je größer die Effizienz, desto unpersönlicher, rationaler und emotional distanzierter wird die Bürokratie. Die flacheren Organisationen, die heute vorherrschen, versuchen mehr auf die Kunden zu reagieren, statt nur effizient zu sein. Außerdem hat die Vorstellung solch einer geordneten und unpersönlichen Effizienz ihren Reiz verloren in einer Zeit, in der Kreativität und Innovation als Wettbewerbsvorteile betrachtet werden.

Häufig wird zwischen technischer und ökonomischer Effizienz unterschieden. Unter technischer Effizienz versteht man maximalen Ausstoß bei minimalem Einsatz, unter ökonomischer Effizienz Produktion und Distribution von Waren zu möglichst niedrigen Kosten. Im Management wird zudem häufig zwischen Effizienz und Effektivität unterschieden, wobei der zuletzt genannte Begriff Leistung im Sinn von Zielerreichung meint. Effiziente Leistungen gehören zu den wichtigsten Faktoren der wissenschaftlichen Unternehmensführung.

 

Stakeholder: (Anspruchsgruppen)

Mit Stakeholder (auch Anspruchsgruppen) werden alle Personen, Gruppen oder Institutionen bezeichnet, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind oder die irgendein Interesse an diesen Aktivitäten haben. Stakeholder versuchen auf das Unternehmen Einfluss zu nehmen.

Nach dem Stakeholder-Konzept oder Stakeholder-Modell sollen Unternehmen ihre Stakeholder und deren Erwartungen und Anforderungen kennen und berücksichtigen. Demnach werden der Zweck, die Ziele und die Strategie eines Unternehmens darauf ausgerichtet, dass die Interessen, Erwartungen und Ansprüche der wichtigen und einflussreichen Stakeholder erfüllt werden. Missachtet ein Unternehmen seine Stakeholder, ist das ein großes Risiko. Das kann die Existenz bedrohen.

Beispiele für Stakeholder
Diese Personen, Gruppen oder Institutionen können Stakeholder für ein Unternehmen sein:
Kunden, Mitarbeiter, Handelspartner, Lieferanten, Öffentlichkeit, Administration (öffentliche Verwaltung), Gesetzgeber, Politik, Verbände (Verbraucherschutz), Banken und andere Kapitalgeber, Eigentümer.

MERKE
Stakeholder habe ein allgemeiner gefasstes Interesse am Unternehmen. So ist jeder Mensch, der die Umwelt des Unternehmens tangiert oder vom Handeln des Unternehmens betroffen ist, ein Stakeholder.

 

Strategisches Geschäftsfeld:

Unter einem strategischen Geschäftsfeld versteht man in Unternehmen ein Geschäftsfeld mit Produkt/Dienstleistung-Markt-Kombinationen, für das besondere Strategien zu entwickeln sind.

Produkt: Es muss die Frage gestellt werden, wie sich die einzelnen Produkte und Dienstleistungen voneinander unterscheiden und sich eventuell ergänzen.
Marksegment: Es müssen Kriterien festgelegt werden, die Kundengruppen einzuteilen (z.B. Kaufverhalten, Gewohnheiten, Demographie).
Kundennutzen: Es muss eruiert werden, worin der eigentlich Nutzen für den Kunden respektive Konsumenten entsteht und wie sich dieser im Verlauf der Zeit verändern kann (z.B. Luxus, Mobilität, Genuss).
Technologie: Es muss festgestellt werden, ob eine oder mehrere Technologien verwendet werden, wie sich diese ergänzen oder substituieren können.
Geografie: Es können regionale, nationale, kontinentale Gruppen gebildet werden, abhängig von der entsprechenden (notwendigen) Differenzierung bezüglich kultureller oder gesetzlicher Anforderungen.
Kostenstruktur: Aspekte wie Skalen- und Verbundeffekte oder die Unterscheidung zwischen variablen und fixen Kosten kommen hier ins Spiel.

 

Benchmarking:

(Benchmark = „Maßstab“)

Bezeichnet eine Managementmethode, bei der mehrere Unternehmen der gleichen Branche oder Region Informationen über Prozesse austauschen und zielgerichtete Vergleiche zur Leistungsoptimierung anstellen (Betriebsvergleich). Es werden die besten Methoden und Prozesse identifiziert und wie diese optimal implementiert werden können.

Durchführung:

1. Zielsetzungs- und Vorbereitungsphase: Problemobjekt definieren, interne Voranalyse, Benchmarkingpartner suchen und auswählen
2. Vergleichsphase (quantitatives Benchmarking): Kennzahlen festlegen, Daten erheben und beurteilen, Ranking erstellen, „Best performer“ ermitteln
3. Analsyephase (qualitatives Benchmarking): Prozesse/Strategie analysieren, „Best Practice“ ableiten
4. Verbesserung und Implementierung: Verbesserungsmaßnahmen konzipieren und implementieren, Ergebnis- und Fortschrittskontrolle

 

Unternehmensanalysen:

Zielgruppen und Kunden – “Was analysiere ich denn da?”
> Was ist eine Marktstrategie?
> Was ist eine Wettbewerbsstrategie?

Die Unternehmensanalyse gehört zum Bereich der betrieblichen Marktforschung.

Es ist eine Analyse der Stärken und Schwächen meines Unternehmens.

Meine Firma als Marke
• Mein Personal – mein Aushängeschild
• Qualifizierungen für bestimmte Leistungen
• Image, Bekanntheitsgrad
• Service am Kunden
• Standort, Ausstattung, Preise

Die wertorientierte Unternehmensanalyse erfolgt in Ihrer Beurteilung aus nachträglicher Sicht (ex post) und ihrer früheren Sich (ex ante). So werden Ausgaben/Einnahmen, Aufwände/Erträge oder Kosten/Leistungen kontrolliert (ex post) oder geplant (ex ante).

 

Sekundärforschung:

Die Sekundärforschung bedient sich (Aufbereitung und Auswertung) zur Gewinnung von Marktinformationen im Gegensatz zur Primärforschung an bereits vorhandenen Informationsquellen. Die Sekundärforschung grenzt sich von der Primärforschung lediglich dadurch ab, dass auf Daten zurückgegriffen wurde, die nicht unmittelbar für die aktuelle Fragestellung erhoben wurden.

Vorteil: Zeit und Kostenersparnis, da keine empirische Erhebung notwendig ist.

Nachteil: Zeitliche Überholung, ggf. Qualität des Materials (von der ursprünglichen Zwecksetzung abhängig).

Mögliche Informationsquellen (Auszug):

– Staatliche Institutionen (z. B. Statistisches Bundesamt)
– Websites von Unternehmen
– Artikel in Zeitschriften (vor allem Wirtschaftspresse)
– Fachbücher
– Dissertationen und Diplomarbeiten
– (…)

Unternehmensinterne Datenbanken, in denen relevante Daten gesammelt werden, erleichtern die Sekundärforschung. Da bereits gefundene Informationen für andere Fragestellungen ebenfalls relevant sein können, verringert sich der Erhebungsaufwand und der Zeitbedarf.

Anlass zur Sekundärforschung:
– Feststellung eines Primärforschungsbedarfs
– Erweiterung des Problemhorizonts sowie
– Bildung oder Festigung von Hypothesen

 

Unternehmensführung:

Was verstehen Sie unter “Führung”:
Unternehmensführung geht vor dem Hintergrund wachsender Komplexität und Dynamik der Umwelt über das traditionelle Planungsdenken hinaus (planende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeiten). Dabei gestaltet die strategische Unternehmensführung das Unternehmen („Die richtigen Dinge tun“), während es die Aufgabe der operativen Unternehmensführung ist, lenkend in die Unternehmensentwicklung einzugreifen („Die Dinge richtig tun“).

Ziel des Management: Gewinnmaximierung / Motivation / indirekte und direkte Anweisungen. “Führen” der Maßnahmen zur Zielerreichung
> Es geht im Groben um Kennzahlen und Kennziffern

Unternehmensführung oder auch Management (wird synonym verwendet):

Gliedert sich in:

– Institutionelle Sicht (wer führt):
> Eigentümer (Trigema) geführt oder Kapitalgesellschaft (GmbH, AG)
> Soziale Gruppe der Manager, die zur Führung des UNs bestellt sind
> Und dritte Instanz: Arbeitnehmervertreter
Diese drei Gruppen der Willensbildung sind je nach historisch-sozialer Situation einer Zeit oder eines Landes durch Unternehmensverfassung und Corporate Governance unterschiedlich ausgeprägt

– Funktionelle Sicht (wodurch wird geführt):
Aufgaben des Managements: Entscheidungen, die für den Bestand und die Zukunft des Unternehmens bedeutend sind, also die zielorientierte Kombination von Ressourcen, die Personalführung und die Verantwortung gegenüber Dritten. Steuerung von Produktion, Absatz sowie Investition und Finanzierung.

– Prozessorientierte Sicht (wie wird geführt):
= Vorrangige Führung des Unternehmens über die Prozesse anstatt über die Aufbauorganisaton. Ein Unternehmen, das nach diesem Prinzip organisiert ist, stellt seine Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt allen Managements. Alle Geschäftsprozesse sind definiert mit mindestens auf eine Person eindeutig festgelegter Prozessverantwortung. Strategie und Unternehmensziele werden in Prozesszielen operationalisiert, so dass die Unternehmensentwicklung über die Prozesse gesteuert werden kann. Weil sich Strategien in Prozessziele herunterbrechen lassen, werden diese auch für Mitarbeiter nachvollziehbar und handlungsanleitend. So wird die Organisation agil.

 

Formale / ökonomische Ziele:

(Auch: Erfolgsziele)

Betriebliche Kennziffern (Umsatz, Gewinn, Marktanteil, Qualität) festlegen, Ist-Zahlen kontrollieren.
Diese übergeordneten Ziele sind für das Bestehen eines Unternehmens relevant.

Wikipedia: Als Formalziele (auch: ökonomische Ziele) bezeichnet man allgemeine (finanz-)wirtschaftliche Ziele eines Unternehmens bzw. einer öffentlichen Verwaltung. Formalziele dominieren in privatwirtschaftlichen Unternehmen, während Sachziele Nebenziele darstellen.

 

Ökologische Ziele:

Ökologische Ziele beschreiben Nachhaltigkeit und haben den weitsichtigen, sparsamen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen als Ziel.

 

Was verstehen Sie unter Strategischem Management?

Kurz: Beschäftigt sich mit der Planung und Umsetzung von Strategien in Unternehmungen.

Lang: Strategisches Management stellt sich der Frage, warum einige Unternehmen in einer Branche erfolgreich sind und andere nicht. Jedes Unternehmen muss im Wettbewerb folgende Fragen beantworten:

(a) Welche langfristigen Ziele sollen wir verfolgen?
(b) In welchen Geschäftsfeldern wollen wir tätig sein?
(c) Mit welchen langfristigen Maßnahmen wollen wir den Wettbewerb in den Geschäftsfeldern bestreiten?
(d) Was sind unsere Kernfähigkeiten, mit denen wir im Wettbewerb bestehen können?
(e) Was müssen wir tun, um unsere langfristigen Maßnahmen umzusetzen?

[Gabler]

 

Liquidität:

Die Höhe der liquiden Mittel hat so zu sein, dass die Erfüllung der Zahlungsverpflichtung aus den laufenden und geplanten Tätigkeiten gewährleistet ist. Die Zusammensetzung des Umlaufvermögens hat den allgemein anerkannten Grundsätzen gesunder Deckungsverhältnisse zu entsprechen.

Die verfügbare Liquiditätsreserve hat 5 Prozent des Netto-Umsatzes zu betragen. Sie ist in Festgeldern, sofort verkäuflichen Wertpapieren usw. anzulegen. Im Falle ihrer Verwendung ist sie längstens innerhalb von zwei Jahren wieder aufzubauen.

 

Effektivität:

Als Schlagsätze:

> Im Rahmen der Effektivität geht es darum, die RICHTIGEN DINGE zu tun.
> Unter Effizienz versteht man, dass das Unternehmen die DINGE RICHTIG TUT.

Zwei Begriffe sind dabei wichtig:

Lean Production bzw. Lean Management: Bedeutet “Schlanke” Produktion bzw. schlankes Management. Es ist ein Konzept der Steigerung von Effizienz, oft im Sinne von Dezentralisierung, Outsourcing, flacher Hierarchien, Leistungsverdichtung und damit weniger Personal.

Lean Production ist das Bemühen um Kostensenkung durch Verringerung der Fertigungstiefe und Auslagerung von Fertigungsteilen auf Zulieferer.

 

Shareholder: (Anteilseigner)

Der Shareholder-Ansatz („Shareholder“ dt. : Anteilseigner) ist derjenige Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, die Wünsche und Vorstellungen der eigenen Anteilseigner zu erfüllen. Im Hinblick auf die Unternehmensführung ist zu sagen, dass der Shareholder-Ansatz in den meisten Großunternehmen fest etabliert ist. Vorrangiges Ziel dieses Ansatzes ist eine Orientierung des Managements an den wirtschaftlichen Zielen seiner Anteilseigner.

In der Praxis bedeutet dies, dass das primäre Ziel der Unternehmensführung eine Steigerung des Aktienkurses in Verbindung mit einer Erhöhung des Umsatzes und des Gewinns ist. Die Interessen anderer Personen und Interessengemeinschaften werden zwar im Rahmen des möglichen wahrgenommen, sie werden jedoch nur berücksichtigt, sofern sich dies auch positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken würde.

MERKE
Shareholder sind alle jene Menschen, die mit Eigenkapital im Unternehmen investiert sind. Diese haben im Regelfall natürlich ein sehr großes Interesse an einem quantitativ monetären Erfolg.

 

Strategische Geschäftseinheit / -bereich:

Strategische Geschäftseinheit (oder auch strategischer Geschäftsbereich) ist ein isolierter Ausschnitt aus dem gesamten Betätigungsfeld eines Unternehmens, wobei für die Leistungserstellung die gleichen Ressourcen und Kompetenzen eingesetzt werden. Die Zahl der Geschäftseinheiten sollte nicht zu hoch sein, damit die Führung derselben noch möglich ist. Eine SGE kann für ein einzelnes oder mehrere Geschäftsfelder zuständig sein.

Gründe zur Bildung von SGE:
– Arbeitsteilung
– Ressourcenzuteilung
– Schaffung von Zuständigkeiten für Formulierung, Präzisierung, Ausführung und Monitoring spezifischer Strategien

 

Umweltanalysen:

Beispiel-Frage: Welche Umwelt/Umweltanalysen kennen Sie – nennen Sie dazu die wichtigsten Parameter zur Analyse…

Die Umweltanalyse analysiert das Umfeld einer Einheit oder Organisation nach verschiedenen Kriterien:

– Außenring: die globale Umwelt (Technologie, Politik, Bevölkerung)
– Innenring: Wettbewerbsumfeld (Markt, Kunden, Lieferanten und direkte Konkurrenten)
– Unternehmenskern (Einzelfaktoren, Prozesse und Fertigkeiten eines Unternehmens)

Parameter zur Analyse:

– Umweltsphäre Gesellschaft (soz. Probleme, Risikobereitsch. Bevölkerung, Öffentl. Infrastruktur)
– Umweltsphäre Natur (Ressourchenreichtum, Klima, Topographie)
– “Technologie” (Verfahrenstechnologien, Verkehrstechnologien, Marterialtechnologien)
– “Wirtschaft” (Volkswirtsch. Rahmenbedingungen, Verfügbarkeit von Kapital, Verkehrsinfrastruktur

 

Primärforschung:

Ist eine Methode um neue, bisher noch nicht erfasste Daten für einen bestimmten Untersuchungszweck zu erheben. I.d.R. geht dieser die Sekundärforschung voraus. Der Hauptvorteil der Primärforschung besteht vor allem in der Möglichkeit, problemadäquat Daten erheben und interpretieren zu können.

Nachteil ist, dass Primärforschung in der Regel teuer und relativ zeitaufwändig ist.

Im Rahmen der Primärforschung wird zwischen vier Methoden differenziert:

– Befragung (telefonisch, persönlich, schriftlich, computergestützt)
– Beobachtung (z. B. Feldbeobachtung, Laborbeobachtung)
– Experiment (z. B. Labortest, Markttest (Marketing), Storetest, Warentest, Studiotest)
– Panelforschung (Verbraucherpanels, Handelspanels, Spezialpanels)

 

Produktlebenszyklus:

Der Produktlebenszyklus beschreibt, welche typischen Phasen von der Produktidee bis zum Ausscheiden aus dem Markt ein Produkt durchläuft. Die Phasen werden EntstehungEinführungWachstumReifeSättigung und Degenerationgenannt.

Entstehungsphase: Am Anfang steht die Idee zum Produkt und dessen Planung
Einführungsphase: Produkt bekannt machen, Erstkäufe anregen. In dieser Phase entscheidet sich, ob der Markt das Produkt überhaupt annimmt.
Wachstumsphase: Es werden erstmals Gewinne erzielt. Phase ist durch starken Wachstum gekennzeichnet.
Reifephase: Sie ist meist die längste Marktphase. Diese Phase ist die profitabelste. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenz sinken zum Ende der Phase die Gewinne.
Sättigungsphase: Das Produkt hat keinen Marktwachstum mehr – Umsätze und Gewinne gehen zurück. Gegenwirken möglich durch Modifikationen am Produkt.
Degenerationsphase: Der Markt schrumpft und der Umsatzrückgang kann durch gezielte Marketingmaßnahmen nicht abgefangen werden. Wird kein Relaunch gestartet (Beispiel Auto Golf 1 zu Golf 2), ist die Degenerationsphase mit dem Sinken des Umsatzes auf Null beendet – die Produktion wird eingestellt.

 

PR-Arbeit:

Ziel der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) ist es, das Erscheinungsbild des Unternehmens als Ganzes zu verbessern. Das kann zur aufmerksamkeitswirksamen Kommunikation von Produkten sein, aber auch in Krisensituationen. Da der Grad zur Schleichwerbung schmal ist, erfordert effektive PR viel Fingerspitzengefühl und gute Kontaktpflege.

Definition und Ziele:

Öffentlichkeitsarbeit ist die systematische und zielorientierte Pflege der Kommunikation eines Unternehmens zu den “Öffentlichkeiten”. Auf diese Weise soll ein Unternehmen in ein positives Licht gerückt werden. PR zielt also auf die Gewinnung öffentlichen Vertrauens ab und verfolgt damit psychografische Werbeziele anstelle direkt produkt- oder markenbezogener Ziele. Mittelbar werden damit jedoch letztlich ebenso ökonomische Werbeziele verfolgt. Aufgrund dieses Umgehungscharakters sind PR-Maßnahmen manchmal nur schwer gegenüber Werbung abgrenzbar. Spezialthemen der Öffentlichkeitsarbeit betreffen Gemeinnützigkeit, Personal- und Arbeitsmarktwerbung, Krisen- oder Konflikt-PR.

 

Umfeldanalyse:

Sie ist der Teil der Analyse der strategischen Situation im Rahmen der strategischen Planung, der sich mit der Untersuchung der für das Unternehmen bedeutsamen Aspekte des Umfelds erfaßt.

Als zu analysierende Bereiche des Umfelds sind zu nennen:

> Absatzmärkte (Konkurrenzsituation, Kundenstruktur)
> Beschaffungsmärkte (Anbietermacht auf Rohstoffmärkten, Kapitalmarkt, Arbeitsmarkt, Investitionsgütermarkt, Gefahr von Substitutionen)
> Wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Entwicklung der Wirtschaftsstruktur und -konjunktur)
> Rechtliche Rahmenbedingungen (geltende und zu erwartende Rechtsordnungen)
> Gesellschaftliche Rahmenbedingungen (Wertewandel, Umweltbewusstsein).

Die Ergebnisse der Umfeldanalyse werden im Multifaktorenkonzept der Portfolio-Analyse als Einschätzung der Marktattraktivität zusammengefaßt.

Accounting und Controlling

Vergleichen Sie die verschiedenen Abschreibungsmethoden:

Mit der progressiven Abschreibung wird man nur in wohlbegründeten Ausnahmefällen operieren.

Steuerrechtlich zulässig waren bis 2011 die lineare Abschreibung, die geometrische und die gemischte Abschreibung und unter Einschränkungen die Leistungsabschreibung.

Ab 2012 sind nur die lineare und die Leistungsabschreibung zulässig.

> Vorteil “Geometrisch degressiv”: Realistische Erfassung des Wertes am Anfang.

 

Warum gibt es den Wiederbeschaffungswert?“:

Unter dem Wiederbeschaffungswert versteht man den Anschaffungswert eines Produktionsfaktors zum Ersatzzeitpunkt. Im Gegensatz zur Kostenrechnung darf im Jahresabschluss der Finanzbuchhaltung nur mit den tatsächlichen Anschaffungskosten gearbeitet werden (Prinzip der nominellen Kapitalerhaltung). Da diese vergangenheitsorientiert sind, werden sie auch als historische Anschaffungskosten bezeichnet. Dadurch ist es in der Bilanz nicht möglich, den Effekt inflatorischer Prozesse auf die aktuelle Vermögenslage des Unternehmens darzustellen.

 

 

> Die Abkürzung LIFO steht für „last in – first out“ und meint damit, dass die Verbrauchsgüter, die als letztes gekauft worden sind, als erstes wieder verbraucht werden.

> Die Abkürzung FIFO steht für „First in – first out“ und meint damit, dass die Verbrauchsgüter, die als erstes gekauft worden sind, als erstes wieder verbraucht werden.

Marketing Bachelor

Frage 1
Wo liegen die Vor- und Nachteile des einheitlichen, undifferenzierten Massenmarketings im Gegensatz zur Marktsegmentierung? Erörtern Sie diese Frage in Bezug auf Produkt- und Dienstleistungsanbieter?
Antwort:
Vorteile des undifferenzierten Massenmarketings:
> Gesamter Markt wird erreicht
> Kosteneinsparungen durch Menge
> Vereinfachter Aufwand (Planung Marketing Mix)

Nachteile des undifferenzierten Massenmarketings:
> USP wird nicht erreicht („Für was steht diese Marke“ bleibt unklar)
> Keine (volle) Entsprechung von Kundenwünschen
> Großer Preiskampf mit anderen Unternehmen

Frage 2
Nennen Sie je drei Beispiele für jede Produktdimension.
Antwort:
Am Beispiel Pierre Cardin-Anzüge:

Produktdimension 1: Kernprodukt (Wer bin ich?)
> “Der Klassiker unter den Herrenanzügen”

Produktdimension 2: Reales Produkt (Was biete ich an?)
> Original
> Made in Germany
> Qualität

Produktdimension 3: Erweitertes Produkt (Wie bin ich?)
> Klassisch
> Modern
> Sympathisch

Frage 3
Als Marketingverantwortlicher der Firma “INTERNATIONAL” möchten Sie den Markt in Indien ansprechen… Führen Sie einen Mc Donalds in Indien ein, welche Faktoren sind zu beachten?
Antwort:
– Psychologische Faktoren (Motivation, Einstellung)
– Kulturelle Faktoren (Werte, Bedürfnisse)
– Sozialer Faktor (Kastenwesen, soziale Schichten)
– Persönliche Faktoren (Alter, Finanzen)
Frage 4
Nenne vier Instrumente aus dem Marketing-Mix (4 Punkte)
Antwort:
Die vier Instrumente aus dem Marketing-Mix lauten:

> Produkt (Produktpolitik)
> Promotion (Kommunikationspolitik)
> Preis (Preispolitik)
> Platzierung (Distributionspolitik)

Frage 5
Nenne drei Grundsätzliche Ansätze zur Preissetzung
Antwort:
1.) Kostenorientierte Preisfindung
2.) Wettbewerbsorientierte Preisfindung
3.) Wertorientierte Preisfindung
Frage 6
Nenne die Merkmale der Marktsegmentierung
Antwort:
Unter Marktsegmentierung versteht man die
> Aufteilung eines Marktes in unterschiedliche Käufergruppen
> mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Eigenschaften und Verhaltensweisen,
> die möglicherweise andere Produkte oder ein spezielles Marketing-Mix erfordern.
Frage 7
Es können Fragen zur strategische Planung > Portfolio-Strategien drankommen.
Antwort:
Ziele einer Portfolioanalyse:
> Unterstützung bei der Beurteilung und Steuerung der unternehmensspezifischen
Geschäftstätigkeiten und bei der Allokation von Finanzmitteln
> Anpassung der Stärken und Schwächen des Unternehmens an die
Geschäftsmöglichkeiten des Umfelds

Schritte:
> Identifikation der einzelnen strategischen Geschäftseinheiten (SGE)
> Beurteilung der Zukunftsaussichten der SGE; z.B. mit Hilfe der
Marktwachstums-/Marktanteils-Matrix der Boston Consulting Group

Frage 8
Bennene die sechs Schritte zur Marktsegmentierung.
Antwort:
Marktsegmentierung
1.) Festlegung von Segmentierungskriterien
2.) Erstellung von Marktsegmentprofilen
Marktauswahl
3.) Entwicklung von Messkriterien für die Segmentierung
4.) Auswahl von Zielsegmenten
Marktpositionierung
5.) Bestimmung der Positionierung für jedes Zielsegment
6.) Entwicklung des Marketing-Mix für jedes Zielsegment
Frage 9
– Was ist eine Marktsegmentierung?
– Was ist eine Marktauswahl?
– Was ist eine Marktpositionierung?
Antworten:
Marktsegmentierung
= Aufteilung des Gesamtmarktes in mehrere Käufergruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Eigenschaften und Verhaltensweisen, die möglicherweise andere Produkte oder einen speziellen Marketing-Mix erfordern

Marktauswahl
= Auswahl des Segmentes / der Segmente basierend auf einer Attraktivitätsbeurteilung

Marktpositionierung
= die konsequente Verfolgung einer klaren, einzigartigen und erstrebenswerten Position in der Vorstellung des Zielsegments im Vergleich zu Konkurrenzprodukten

Frage 10
Benenne Positionierungsstrategien.
Antwort:
> 1/4: Wettbewerbsvorteile identifizieren
> 2/4: Auswahl richtiger Wettbewerbsvorteile und Positionierungseigenschaften
> 3/4: Positionierungsstrategie
> 4/4: Kommunikation am Markt
Frage 11
Nenne Einflussfaktoren im Kaufverhalten.
Antwort:
– Motivation, Einstellung
– Werte, Bedürfnisse
– Familie, Rolle und Status
– Alter, Finanzen
Frage 12
Bitte deklarieren Sie den Kauf von Duschgel hinsichtlich der Verhaltensmerkmale.
Antwort:
> Nutzenerwartung: “Sauberkeit”, “Gut duftend”, “Frisch sein”
> Nutzungshäufigkeit: 1 bis 2 Mal täglich (Schweißanfälligkeit, Jahreszeit, unterschiedliche Arbeit)
> Kaufanlass: “Will nicht riechen/stinken”, “Sauberkeitsbedürfnis”, “Wohlbefinden”
> Wiederkaufverhalten: “Aufgrund von Rabatten”, “Loyalität dem Produkt / der Marke gegenüber”, “Mensch als Gewohnheitstier”, “Gewohnheit”
Frage 13
Erkläre:
– Preiselastizität
– Skimmingstrategie
– Penetrationsstrategie
Antworten:
> Preiselastizität = Wie stark reagiert Nachfrage auf eine Preisänderung? (=Nachfrageänderung in % durch Preisänderung in %) << “Wie teuer kann ich das Produkt machen, bevor der Kunde abhaut?”
> Skimmingstrategie = Angebot der Produkte in der Markteinführungsphase zu relativ hohen Preisen -> Abschöpfung von Zahlungsbereitschaften der Nachfrager -> schnelle Amortisation der Investitionen für die
Produktentwicklung
> Penetrationsstrategie = Angebot der Produkte zu einem relativ geringen Preis -> rasche Diffusion des Produktes im Markt -> Erreichen eines hohen Marktanteils

 

Erklärung der vier Strategien “Marktdurchdringung”, “Marktentwicklung”, “Produktentwicklung” und “Produktdiversifikation” auf rechnungswesen-verstehen.de.

Ansoff-Matrix (benannt nach Harry Igor Ansoff, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler):

Die Ansoff-Matrix (auch Produkt-Markt-Matrix) wird als Planungsinstrument für die Wachstumsstrategien eines Unternehmens eingesetzt.

Die Matrix setzt voraus, dass die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens durch seine Situation am Absatzmarkt und durch sein Produkt bestimmt werden.

Erfolg versprechende Wachstumsstrategien müssen die Situation des Produkts am Markt (die Anzahl der möglichen Abnehmer und ihre Nachfrage) und/oder das Produkt verändern. Anstoff Matrix auch genannt Produkt-Markt-Matrix

Mit Hilfe der Matrix können Variationen von Veränderungen in Bezug auf den Absatzmarkt und auf das Produkt dargestellt werden.

Es gibt vier Möglichkeiten, aus denen vier Strategien entwickelt werden können:

> Man geht von dem bekannten Markt aus
> ODER verändert den Markt durch neue Abnehmergruppen und/oder eine höhere Nachfrage der bisherigen Abnehmer.
> Man bietet das Produkt unverändert an
> ODER verändert es, variiert es bzw. ersetzt es durch ein neues Produkt.

 

Kaufentscheidungsprozess:

> Kognitive Dissonanz (In: Verhalten in der Nachkaufphase) = Kunde bildet ein Delta (Unterschied / Vergleich) vom Produkt und vom eigenen Befinden hinsichtlich des Produktes von vor und nach dem Kauf (Ist es so, wie erwartet?).

> Innovatoren = Risikofreudig
> Früher Adopter = Nehmen Neuerungen früh an
> Frühe Mehrheit = Schnell reagierender Teil
> Späte Mehrheit = Langsamer, erst nach Erprobung
> Nachzügler = “Stick to the tradition”

 

> ATL = Above the Line (Print, TV…)
> BTL = Below the Line (Online, Mobil…)

 

Finanzmanagement Bachelor

Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
Klarheit: Die Buchführung muss sachgerecht und übersichtlich sein
Vollständigkeit: Es müssen alle Vermögensgegenstände und Schulden sowie Geschäftsfälle erfasst werden
Wahrheit, Richtigkeit, Willkürfreiheit: Abbildung der tatsächlichen Werte
Nachprüfbarkeit: Keine Buchung ohne Beleg und ordnungsgemäße Aufbewahrung aller Unterlagen
Vorsicht: Mögliche Risiken sind zu erfassen und auszuweisen
Wirtschaftlichkeit: Der Aufwand soll in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen stehen
Stetigkeit: Mögliche Konstanz der Darstellung und verwendeten Bewertungsmethoden im Zeitablauf

Ziele einer Liquiditätsplanung – Ermittlung des voraussichtlichen Liquiditätsbestandes – Controlling-Instrument zur rechtzeitigen Risikoeinschätzung – Aufzeichnung aller Zahlungsflüsse, dass Zahlungsfähigkeit im Fokus steht und eventuellen Risiken – entgegengewirkt werden können – Aufzeichnung von nur zahlungswirksamen Geldflüssen (Im Gegensatz zur GuV) – Keine Betrachtung / Einbeziehung von Abschreibungen und Rückstellungen (Demgegenüber werden Kredite sowie Anlagenkäufe in der GuV nicht berücksichtigt)

Übungsaufgabe Buchungssätze

Erstellen Sie Buchungssätze über nachfolgende Geschäftsvorfälle:

a) Kauf eines Dienstwagens für den Chef für 30.000 € mit Bargeld.
b) Aufnahme eines Kredits bei der Bank in Höhe von 25.000 €.
c) Ausgleich einer Lieferschuld durch Banküberweisung 20.000 €.
d) Ein Kunde gleicht eine Ausgangsrechnung über 1.000 € je zur Hälfte bar und per Banküberweisung aus.
e) Ausgleich einer Lieferrechnung über 3.000 € durch Banküberweisung über 2.900 € und Barzahlung über 100 €.
f) Das Unternehmen entnimmt der Kasse 2.500 € und zahlt diese auf das Geschäftskonto ein.
g) Der Unternehmer wandelt Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung in Darlehen um. Der Betrag ist 5.000 €.
h) Die Firma kauft Rohstoffe im Wert von 15.000 € bei dem Lieferant X auf Ziel ein.
i) Das Unternehmen tilgt seinen Kredit über 25.000 € per Banküberweisung.
j) Es wird für das Unternehmen ein neuer PKW erworben. Das Unternehmen zahlt 5.000 € per Banküberweisung an und der Rest wird auf Rechnung genommen. Der Kaufpreis des Fahrzeugs beträgt 107.100 €.

Übungsaufgabe Buchungssätze – Lösungen

Folgende Lösungen sind Gegeben:

a) Fuhrpark an Kasse 30.000 €

b) Bank an Darlehen 25.000 €.
c) Verbindlichkeiten an Bank 20.000 €.
d) Bank 500 € und Kasse 500 € an Forderungen 1.000 €.

e) Verbindlichkeiten 3.000 € an Bank 2.900 € und an Kasse 100 €.
f) Bank an Kasse 2.500 €.

g) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung an Darlehen 5.000 €.
h) Rohstoffe an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen15.000 €.
i) Darlehen an Bank 25.000 €.

j) Fuhrpark 107.100 € an Bank 5.000 € und an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 102.100 €.

Generell gilt: Immer -Soll- an -Haben
Dabei beachten: A+S und P+H => Aktiva nimmt zu im Soll. Passiva nimmt zu im Haben.

 

Übungsaufgabe Bilanz

Die Bäckerei Wucherer legt Ihnen die nachfolgenden Bestände zum 31.12.2013 und zum 31.12.2014 vor:

Tabelle 1: Bestände zum 31.12.2013

a) Erstellen Sie nach den allgemeinen Gliederungsvorschriften nach HGB § 266 eine grobe Bilanz für das Geschäftsjahr 2013. Berechnen Sie dabei selbständig das Eigenkapital und den Kassenbestand.

Tabelle 2: Bestände zum 31.12.2014

b) Erstellen Sie nach den allgemeinen Gliederungsvorschriften nach HGB § 266 eine grobe Bilanz für das Geschäftsjahr 2014. Berechnen Sie auch hier selbständig das Eigenkapital und den Kassenbestand.

Übungsaufgabe Bilanz – Lösungen

Folgende Lösungen zur Bilanz ergeben sich. Ihr könnt auf diese beiden Lösungsbilder klicken, um sie vergrößert darzustellen:

Bilanz 1: Bilanz zum 31.12.2013

a) Aufgabe ist, die Bilanz zu erstellen wie im Bild zu sehen. Dabei werden dann für den Kassenbestand alle AKTIVA-Kosten von der Bilanzsumme abgezogen: 113.500 € – Patente, Grundstücke, Maschinen… = 718 €. Für das Eigenkapital wird ebenso vorgegangen.

Bilanz 2: Bilanz zum 31.12.2014

b) Hier wird ebenso das Aufstellen der Bilanz erwartet. Ferner sollen einige Werte mathematisch ermittelt werden. Wie in a) muss die Kasse + das Eigenkapital errechnet werden.
Das Beispiel für die PASSIVA-Seite: Hier werden die Werte von der Bilanzsumme abgezogen: 114.635 € – Fremdkapital (lfr) – Fremdkapital (kfr.) – PRA = 11.000 €.

Personalmanagement Bachelor

Personalplanung / Personalbedarfsplanung:

“Bedingungen der Leistungserstellung” in dem Fall:
Welche (fachlichen) Anforderungen sind an die jeweilige Stell geknüpft, was muss der (neue) Mitarbeiter mitbringen / können (oder müssen Fähigkeiten erlernt werden?)

“Handeln unter Ungewissheit”:
Ist der Bewerber der richtige, oder bewirbt sich später noch ein besserer?

Leiharbeitnehmer werden nicht hinsichtlich Lohn und Gehalt betrachtet / berücksichtigt.

Fristlose Kündigung zum Beispiel aufgrund von sexueller Belästigung oder Diebstahl.

> Planstellen sind Stellen, die bisher nur theoretisch bestehen (noch “auf Papier”)
> Statistische Abgänge können bei der Berufsgenossenschaft erfragt werden

Der errechnete Nettopersonalbedarf kann in Zusatzbedarf oder Freistellungsbedarf definiert werden. Je nachdem, ob Personal benötigt wird (Unterdeckung besteht) oder freigestellt werden muss (Überdeckung besteht).

Grundprobleme der Personalplanung: Generell sind fachliche Anforderungen bei der Personalplanung zu berücksichtigen. Welche Fähigkeiten bringt der Bewerber mit, welche müssen erlernt werden. Ferner ist der Faktor der Unsicherheit zu berücksichtigen. Ist der momentane Bewerber der Richtige oder kommt ein besserer nach? Rahmenbedingungen wie Gesetze, Verträge und Unternehmenspläne fließen in die Personalplanung mit ein oder tangieren diese.

Personalbestandsplanung: Sie dient dazu, den aktuellen Personalbestand quantitativ und qualitativ zu ermitteln. Dabei ist es wichtig, zwischen den Verschiedenen Gruppen zu unterscheiden (Teil- und Vollzeitbeschäftigte, Leiharbeiter oder Langfristurlauber). Wichtig: Leiharbeitnehmer werden natürlich nicht hinsichtlich Lohn und Gehalt betrachtet / berücksichtigt. Dabei kann die Personalbestandsplanung mit Hilfe einer Matrix visuell dargestellt werden. Darin eingetragen die verschiedenen Gruppen mit Ihren Beschäftigten. Jede Spalte berücksichtigt dabei eine Abteilung (Vertrieb, Konstruktion etc…). Am Ende summiert sich alles in der Spalte „Gesamt“.

Formel: BZ = BA + Z – A (Zukünftiger Bestand = Aktueller Bestand + Zugang – Abgang). Auch hier kann mit derselben Matrix wie oben gearbeitet werden. Es werden hier die oben genannten Werte / Mitarbeiterzahlen in Zeilen geschrieben und pro Abteilung (= Spalten) dann aufgelistet. Am Ende dann wieder die Summe (Gesamt).

Personalzugänge: Personalzugänge unterscheiden sich in unternehmensseitig veranlasste und unternehmensseitig nicht beeinflussbare Zugänge. UN-Seitig veranlasste: Versetzungen, Rückkehr (Beurlaubungen), Übernahme Azubis. UN-Seitig nicht beeinflussbar: Arbeitsgerichtsentscheidungen, Rückkehr aus Bundesfreiwilligendienst, Arbeitswiederaufnahme durch Langzeitkranke.

Personalabgänge: Personalabgänge unterscheiden sich in unternehmensseitig veranlasste und Arbeitnehmerseitig veranlasste Abgänge. UN-Seitig veranlasste: Kündigungen, langfristige Fortbildungsmaßnahmen, befristete Arbeitsverhältnisse. Arbeitnehmerseitig veranlasste Abgänge: Kündigungen, Pensionierungen, Todesfälle.

Die Personalbedarfsplanung soll den Personalbedarf nach Quantität (wie viele) und Qualität (Qualifikation) sowie Ort (an welchem Arbeitsplatz) und Zeit (wann wird das Personal benötigt) möglichst genau vorausbestimmen können.

Anlässe zu Personalbedarf können sein:
> Betriebsgründungen
> Betriebserweiterungen
> Betriebsschließungen
> Rationalisierungsmaßnahmen.

Quantitative Personalbedarfsplanung: Tabellarische Aufstellung der einzelnen Positionen. Dabei wird darauf geachtet, welche Posten abgezogen- oder hinzugezählt werden müssen. Am Ende erhält man einen „Zusatzbedarf“, weil eine Personalunterdeckung besteht, oder einen „Freistellungsbedarf“, weil eine Personalüberdeckung errechnet wurde.

Prognosemethoden: Eine Prognosemethode der Personalbedarfsplanung ist die „Kennzahlenmethode“. Hier wird davon ausgegangen, dass zwischen Personalbedarf und bestimmten Bezugsgrößen (wie Arbeitsproduktivität, Anzahl der Kundenaufträge oder Umsatz pro Mitarbeiter), Beziehungen bestehen. Dabei wird über eine vorgegebene Kennzahl der Personalbedarf je Vorgang ermittelt. Die Formel besteht aus: Stück bzw. Vorgangsmenge x Kennzahl / 1000. 1000 Sind in dem Fall „Anzahl von Vorgängen“. Die Formel könnte so aussehen: 480 St. x 9,2 / 1000 = 5 (aufgerundet).

Personalbeschaffung:

Personalbeschaffung (Ablauf / Möglichkeiten):
1) Personalanforderung (Interne HR wird beauftragt)
2) Personalwerbung intern (Stellenbörse) und / oder extern (Bsp. Bannerwerbung Autobahn)
3) Auswertung der Bewerbungsunterlagen von zum Beispiel: Bewerbungsschreiben (Zeitfolgen- und Positionsanalyse), Lebenslauf, Personalfragebogen (Zur Vorselektion, komprimierte Informationen über den Bewerber), Arbeitszeugnisse
4) Eignungstests (Bsp.: Assessment Center)
5) Vorstellungsgespräch
6) Auswahlentscheidung

Beispiele für:

Intern: Stellenbörse
Extern: Bannerwerbung an der Autobahn
Eignungstest: Assessment Center

Auswertung der Bewerbungsunterlagen:

> Der Lebenslauf wird insbesondere hinsichtlich seiner zeitlichen Lücken (Zeitfolgenanalyse) und der hierarchischen Auf- und Abstiege des Bewerbers (Positionsanalyse) untersucht.
> Der Personalfragebogen dient zur Vorselektion zum Bewerbungsgespräch (Personalfragebogen: Wozu ist die Person da?).

> Flexibel (Arbeitszeitmodell) ist nicht gleich gleiten!

“Beschreiben Sie, was eine Vollkontinuierliche und eine Teilkontinuierliche Schicht ist:”

> Vollkontinuierliche Schicht: Eine Schicht, die jeden Tag, rund um die Uhr + an Feiertagen läuft (Die MA selbst haben an ihren Erholungstagen natürlich frei)
> Teilkontinuierliche Schicht: “Normales” Schichten, Mo. bis Fr.

Arbeitszeitmodelle: Starre Arbeitszeit. Flexible Arbeitszeit (Arbeitszeit als Gestaltungsparameter für höhere Flexibilität im Personaleinsatz. NICHT GLEICH Gleiten!). Schichtarbeit (Vollkontinuierliche- und Teilkontinuierliche Schicht). Gleitende Arbeitszeit (Innerhalb definierter Zeitspannen = Kernzeiten, kann Arbeitsbeginn und –ende selbst bestimmt werden. Aufbau von Zeitguthaben und – schulden auf Arbeitszeitkonto). Variable Arbeitszeit (wie Gleiten ohne Kernzeiten). Jahres- oder Lebensarbeitszeitmodelle.

Personalentlohnung:

> Honorar = Für Freiberufler (Stundenbasis)

> Gesetzliche Sozialleistungen = Bsp.: Zuschläge

Der “Zeitlohn” ist keine Leistungskomponente. Die Anwesenheit wird bezahlt.

Gehalt = Zeitlohn, der vorher schon pauschalisiert wurde.

Akkordlohn = “Gegenspieler” von Zeitlohn

Akkordfähigkeit: Wenn der Ablauf im Voraus bekannt, gleichartig und regelmäßig wiederkehrend, sowie leicht und genau messbar ist.
Akkordreife: Wenn der Arbeitsablauf keine Mängel aufweist und von der Arbeitskraft nach entsprechender Übung und Einarbeitung ausreichend beherrscht wird.

Einflussfaktoren der Entlohnung: Die Entlohnung wird beeinflusst von dem Arbeitswert (Schwierigkeitsgrad der Arbeit < wird durch Arbeitsplatzbewertung festgelegt) sowie der Arbeitsleistung (Tatsächlich erbrachte Leistung < wird individuell beurteilt, gemessen, gezählt).

Vergütung: Die Personalvergütung mündet in vier verschiedene Bereiche: > Honorar (Freiberufler, auf Stundenbasis) > Fixe Vergütung (leistungsunabhängig) > Variable Vergütung >> Bemessungsgrundlage = Individuelle Leistung – Prämien, Provisionen >> Bemessungsgrundlage = Unternehmensleistung – Kapitalbeteiligung (Eigen- oder Fremdkapital) – Erfolgsbeteiligung > Zusatzleistungen >> Sozialleistungen – Gesetzliche (Zuschläge) – Tarifliche – Freiwillige >> Sonstige Leistungen – Sachleistungen – Dienstleistungen

Die Lohngestaltung: Die wichtigsten Entlohnungsarten sind der Zeitlohn, der Akkordlohn und der Prämienlohn.

Die Erfolgsbeteiligung ist auch eine Art des Arbeitsentgelts.

Zeitlohn:
– Bemisst sich nach der Dauer der Arbeitszeit („Anwesenheit“)
– Der pro Zeiteinheit bezahlte Lohn hängt von dem Arbeitswert (siehe Einflussfaktoren) ab (bei Unterstellung der Normalleistung)
– Kostenrisiko trägt Betrieb – Gehalt = Zeitlohn, der vorher schon pauschalisiert wurde
– Bezahlung von unangenehmen Arbeitszeiten (Überstunden, Nachtarbeit, Schichtarbeit, Feiertagsarbeit…)

Anwendungsgebiete des Zeitlohns:
– Bei schwer messbarer Leistung
– Qualität wichtiger als Quantität
– Gefährliche Arbeiten
– Uneinheitlicher Arbeitsanfall

Akkordlohn: Der Akkordlohn ist der „Gegenspieler“ des Zeitlohns. Er bemisst sich alleine nach der Leistungsmenge.

– Der pro Stück gezahlte Lohn hängt von der Art und den Anforderungen des Arbeitsplatzes ab
– Grundlage ist der in der betreffenden Lohngruppe bezahlte Zeitlohn
– Akkordzuschlag, wenn die Normalleistung erbracht wird
– An eine größere oder kleinere Leistungsmenge passt sich der Lohn proportional an

Zwei wichtige Begriffe im Akkord:
Akkordfähigkeit: Wenn der Ablauf im Voraus bekannt, gleichartig und regelmäßig wiederkehrend, sowie leicht und genau messbar ist.
Akkordreife: Wenn der Arbeitsablauf keine Mängel aufweist und von der Arbeitskraft nach entsprechender Übung und Einarbeitung ausreichend beherrscht wird.

Berechnet wird der Lohn über den Geldakkord oder den Zeitakkord. Das Ergebnis ist natürlich immer gleich (muss!).

Geldakkord: Geldbetrag PRO Leistungseinheit Zeitakkord: Festgelegte Zeit PRO Leistungseinheit + Vergütung der rechnerischen Arbeitszeit.

Gruppenakkord: Geldfaktor oder Stücklohn wird für eine Gruppe festgelegt. Aufteilung des Gesamtverdienstes nach vereinbartem Schlüssel. Voraussetzung: Genaue Mengenvorgabe und Arbeitsroutine in der Gruppe.

Vorteile des Akkordlohns: Leistungsgerecht, Anreiz zur Mehrleistung, einfach abzurechnende konstante Lohnkosten pro Stück.
Nachteile des Akkordlohns: Minderung der Leistungsqualität (erfordert zusätzliche QM), übersteigerter Kräfteeinsatz der Mitarbeiter, Unzufriedenheit der MA.

Kombinationsmöglichkeiten von fixer- und variabler Vergütung: Hier geht es primär um das Kombinieren vom Basissatz, Unternehmensergebnis und / oder der Leistung. Betriebe / Branchen können eher Sicherheitsorientiert vergüten, oder eher Leistungsorientiert. Je höher der Grat der Leistungsorientiertheit, desto größer wird der Bereich der Leistungsvergütung, der Basissatz schwindet.

Prämienlohn: Prämienlohn ist immer ein kombinierter Prämienlohn. Dabei wird darauf geachtet, nie mehr als max. 3 Bezugsmerkmale zu kombinieren.
– Mengenprämie mit Bezugsmerkmalen: Menge, Zeit – Nutzungsprämie mit Bezugsmerkmalen: Nutzung, Stillstand, Wartung…
– Qualitätsprämie mit Bezugsmerkmalen: Gute Ware, Ausschuss, 2. Wahl…
– Ersparnisprämie mit Bezugsmerkmalen: Fertigungsstoffe, Hilfsstoffe, Energie…

Beim Prämienlohn steigt die Vergütung mit der Leistung, auch über den Leistungsstandard hinaus, bis zu einem fixen Punkt (max. Vergütungshöhe). Der Reiz der höheren Leistung (Qualität, schonender Umgang mit Betriebsmitteln…) steigt somit. Mit dem Prämienlohn erreicht der Arbeitgeber eine Win/Win-Situation. Der AN kann viel Geld verdienen, der AG eine hohe Leistungsgüte erwarten. (Beim Akkord könnte der AG das Nachsehen haben, wenn er kein QM einführt.)

Personalfreisetzung:

Versetzung
> Horizontal = Bspw. in eine andere Filiale versetzen
> Vertikal = Befördern / Degradieren

Arbeitszeitverkürzung
Kurzarbeit wird nicht gefragt
> Langzeiturlaub = MA macht den Meister

Direkte Maßnahmen (Es werden immer erst die indirekten Maßnahmen eingeleitet)
Einstufiger Vorruhestand: “Alle mit 55 in die Rente schicken. Was an der Rente dadurch fehlt, wird ausbezahlt.”
Aufhebungsvertrag
– Vorteile: Keine Kündigungsfristen und Kündigungsgründe, Keine Zustimmung des BR notwendig.
– Nachteile: Sperre beim Arbeitslosengeld für 3 Monate (nur noch 9 Monate ALG), Abfindungen sind ab einem gewissen Betrag zu versteuern, Hinweispflicht
Entlassung: Kündigungsschutz (Schwangere, Azubis, Behinderte…) gilt nicht für Kleinbetriebe
– Ordentliche Kündigungen benötigen einen Grund (Betriebsbedingt, Verhaltensbedingt, Personenbedingt) und beinhalten eine Kündigungsfrist.
– Außerordentliche Kündigungen benötigen auch einen Grund, binden sich jedoch nicht an Fristen. Gründe sind jedoch individuell, es gibt keine “festen” Gründe…

Bei Massenentlassungen:
> Outplacement und Transfergesellschaften
>> “Ich gründe eine Firma, da kommen die rein”
>> “Umschulungen, Bewerbungstrainings, dass sie wieder etwas finden”

Es gibt verschiedene Maßnahmen der Personalfreisetzung. Dabei wird primär unterschieden, ob sich der Personalbestand ändert, oder nicht.

Personalfreisetzung ohne Einfluss auf den Personalbestand:

> Versetzung
>> Horizontal (Beispielsweise in eine andere Filiale versetzen)
>> Vertikal (Befördern / Degradieren)

> Arbeitszeitverkürzung
>> Teilzeit
>> Überstundenabbau
>> Kurzarbeit

Personalfreisetzung mit reduzierendem Einfluss auf den Personalbestand:
> Direkte Maßnahmen (Vorzugsweise werden erst die indirekten eingeleitet)
>> Einstufiger Vorruhestand (Alle mit 55 in Rente. Was fehlt wird ausbezahlt) >> Aufhebungsvertrag (Vorteile: Keine Kündigungsfristen und Kündigungsgründe notwendig, sowie keine BR Zustimmung. Nachteile: Sperre beim ALG für 3 Monate) >> Entlassung (Kündigungsschutz beachten bsp. Schwangere, Azubis, Behinderte…) Der KüSchu gilt nicht für Kleinbetriebe. Bei der Entlassung wird zwischen „ordentlicher Kündigung“ (Benötigt Grund wie Betriebsbedingt oder Verhaltensbedingt…) sowie „außerordentlicher Kündigung“ (Auch Grund, jedoch ohne Fristen, Grund ist jedoch individuell, also kein „festgelegter“ Grund nötig) unterschieden.

> Indirekte Maßnahmen >> Einstellungsstopp (man hofft / wartet auf die natürliche Fluktuation) >> Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverträge >> Nichtverlängerung von Personalleasingverträgen

Allgemeine Betriebswirtschaft Bachelor Fragen

– Materielle Güter sind immer “greifbare” Güter
– Immaterielle Güter nie. Beispiel Lizenzen…

Definition Repetierfaktoren (Von répéter = Wiederholen): Produktionsfaktoren, die beim einmaligen Einsatz vollständig verbraucht werden. Sie gehen hierbei materiell unter, müssen neu beschafft werden und sind weitgehend teilbar (Werkstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe).

Gegensatz: Potenzialfaktoren.
– Die Potentialfaktoren sind langfristig nutzbare Werkzeuge.

Produktionsfaktoren:

Beispiele für Repetierfaktoren:
– ROHSTOFFE: Holz, Erze…
– HILFSSTOFFE: Leim (gehen in das Produkt ein, jedoch unbedeutend)
– BETRIEBSSTOFFE: Energie

Beispiele für Gebrauchsgüter:
– GEBRAUCHSGUT: Waschmaschine
– VERBRAUCHSGUT: Lebensmittel

Elementarfaktoren
>> Repetierfaktoren (siehe Güter)
>>>> Rohstoffe
>>>> Hilfsstoffe
>>>> Betriebsstoffe
>> Potentialfaktoren (siehe Güter)
>>>> Grundstücke
>>>> Maschinen
>>>> Gebäude
>>>> Werkzeuge
>> Arbeitsleistung

Dispositive Faktoren
(Überbegriff: Management)
>> Leitung
>> Planung
>> Organisation
>> Kontrolle

Interne Stakeholder:
Aufsichtsrat = AG
Beirat = GmbH

Externe Stakeholder:
Kreditversicherer = Warenkreditversicherer (enorm wichtiger Stakeholder): Wenn Kunde nicht mehr zahlen kann, übernimmt die Versicherung einen Teil der Kosten. Nur im B2B-Bereich.

Fremdkapitalgeber (Gläubiger): Beispiel Banken, streben eine hohe Verzinsung an.

Beispiel zu Kunden: Amazon (US-Geführt): Hochwertige Leistungen zu günstigen Preisen

Die Vier-Sektoren-Hypothese (recht “neue” Ergänzung, scheint wissenschaftlich wenig belegt) ergänzt die normale Drei-Sektoren-Hypothese (nach Clark und Fourastié) um den vierten Sektor “Informationssektor” und ordnet einige der ehemals im dritten Sektor beheimateten Elemente in den vierten Sektor ein. Wesentliches Kriterium ist ein “hohes Bildungsniveau”.

HAFTUNG:
GmbH: Das Stammkapital bezeichnet die Kapitaleinlage in die GmbH. Kapitaleinlage = 25.000€. Zum Schutz der Geschäftspartner fordert das GmbH-Gesetz (GmbHG) diese Mindesthöhe, schließlich ist die Haftung ja grundsätzlich „nur“ auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt.

Grundsätzliche Trennung der Rechtsform in Gesellschaften und Einzelunternehmen.

Infos zu Personengesellschaften:
> GbR: Mindestens zwei Gesellschafter notwendig, kein Eintrag ins Handelsregister

Infos zu Kapitalgesellschaften:
> UG = Bilanzierungspflichtig

KG: Kommanditist haftet mit Einlage, wohingegen der Komplementär uneingeschränkt (auch persönlich) haftet. Kommanditisten sind meist nur Geldgeber.

Der Aufsichtsrat ist die Kontrollinstanz in einer Kapitalgesellschaft.

> AG: Achtung: Zur Gründung reicht bereits eine Person! (= Kleine AG oder Ein-Person-AG). Fünf Personen werden für eine “normale” AG benötigt.
> AG: Aufsichtsrat Pflicht! Er kontrolliert den Vorstand.
> Grundkapital 50.000€

> GmbH: Aufsichtsrat optional, jedoch ab 500 Mitarbeitern dann doch Pflicht (gesetzlich)
> Eine GmbH kann auch alleine gegründet werden (Eine Person)

> Europa-AG = In allen EU-Ländern gleiche rechtliche Grundlagen
> Grundkapital: 120.000 €

Thesaurierung ist das Fremdwort für Gewinneinbehalt.

Stufenkonzept
Joint-Venture = Partner- / Gemeinschaftsunternehmen

Hat das Unternehmen ein finanzielles Problem, weil die Zahlungsfähigkeit akut gefährdet ist, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
> Umfinanzierung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in langfristige Verbindlichkeiten
> Aufnahme eines Neukredits zur Verbesserung der Liquiditätskennzahlen
> Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögen (Maschinen, Betriebsgebäude etc…)

Wenn die Kennzahlen zur Kapitalstruktur gefordert werden, dann wird nach der Eigenkapitalquote und der Fremdkapitalquote gefragt.

> Ertrag = Gewinn
> Erlös = Umsatz

Aufwand = Alles was im Unternehmen anfällt. Fließt nicht in die Kostenrechnung mit ein.
Leistung und Kosten = Alles Betriebszweckmäßige

Produktionsfaktoren sind auch:

> Geschäftsleitung (Management)
> Bildung und Wissen

Gruppenfertigung (Fertigungsverfahren) ist eine Mischung aus Werkstatt- und Fließprinzip.

> Dispositive Liquidität = Kurzfristige Liquidität
> Strukturelle Liquidität = Langfristige Liquidität

Ohne Rentabilität = Keine Liquidität

> Beteiligungsfinanzierung = “Ich beteilige mich am Unternehmen mit einer Einlage (Beispiel: 40%)”
> Finanzierung aus Rückstellungen: Beispiel “Rente”
> Beispiele Kapitalfreisetzung: Der Kauf einer Maschine. Mit Fremdkapital wird sie gekauft. Nun generiert sie Eigenkapital.

Die Bilanz ist zu Beginn des Geschäftsbetriebes und zum Schluss jeden Geschäftsjahres zu erstellen.

Nicht zum Beginn und Schluss jeden Geschäftsjahres (Ende Vorjahr und Beginn Neujahr wären identisch).

Jahresüberschuss bzw. Fehlbetrag ermittelt die GuV, nicht die Bilanz!

> Erläutern Sie Teilgebiete und Inhalte der Kostenstellenrechnung

Aufgaben der Kostenstellenrechnung:
1.) Erfassung und ggf. Planung der den Kostenträgern nicht direkt zurechenbaren Kostenträgergemeinkosten (Gemeinkosten) am Ort des Kostenanfalls (Kostenstelle)

2.) Verrechnung der kostenstellenbezogen erfassten Kosten vollständig (Vollkostenrechnung) oder nur zum Teil (Teilkostenrechnung) auf die Kostenträger

Ziel der Kostenstellenrechnung:
Eine Wirtschaftlichkeitskontrolle soll somit ermöglicht werden (Plankostenrechnung).

Betriebserfolg / Betriebsergebnis = Gewinn

Deckungsbeitragsrechnung (Teilkostenrechnung):
> Erlös / Umsatz – Variable Kosten = Deckungsbeitrag
> Deckungsbeitrag – Fixe Kosten = Gewinn

 

Eigenkapital-Rentabilität: Die Rendite bildet sich aus dem Betriebsergebnis (Gewinn / Jahresüberschuss) im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

Umsatz-Rentabilität: Stellt den auf den Umsatz bezogenen Gewinnanteil dar.

Liquiditätsgrade: Aus Relation von Vermögensteilen zu Verbindlichkeiten lassen sich Liquiditätsgrade unterscheiden.

1. Liquiditätsgrad: Analyse kurzfristiger Zahlungsverpflichtung (mit Barmitteln). (Wert: 20 – 40%)
2. Liquiditätsgrad: Wichtigste der drei Grade. Wert: 100% erforderlich, sonst Zahlungsfähigkeit akut gefährdet.
3. Liquiditätsgrad: Kennzahl vor allem für Banken. Wert: Min. 120% – Max. 150%. Unter 100% keine Zahlungsfähigkeit. Über 150% deutet auf überhöhte Lagerhaltung.

Eigenkapitalquote: Gibt Auskunft über die Zusammensetzung der Kapitalquellen. Sie zeigt den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Ist eine zentrale Zahl für Kreditwürdigkeit und Bonität. Für Eigenkapital siehe „Wobei gilt“.

Fremdkapitalquote: Die Fremdkapitalquote zeigt den Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens. Sie dient dazu, das Kapitalrisiko zu beurteilen. Das heißt, dass bei steigendem Fremdkapital auch die Neuaufnahme von Krediten schwieriger werden kann oder das Risiko der Kündigung von Krediten steigt.

Fragestellung kann sein: Ermitteln Sie die Kennzahlen zur Kapitalstruktur.

Eigenkapitalquote und Fremdkapitalquote errechnen. Wobei gilt: Eigenkapital = Bilanzsumme – Fremdkapital!

Teilkostenrechnung (Deckungsbeitragsrechnung): Bei der Deckungsbeitragsrechnung werden nur die variablen Kosten auf die Kostenträger verrechnet, da nur diese als verursachungsgerecht zuordenbar gelten. Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen den erzielten Erlösen und den variablen Kosten. Er dient zur Deckung der Fixkosten und zur Erwirtschaftung eines Gewinns.

Fragestellung: Errechnen Sie den Gewinn / Betriebserfolg / Betriebsergebnis:

Schritt 1: Umsatz = Anzahl Teile (Stückzahl) x Preis
Schritt 2a: Variable Kosten (sind gegeben oder rechnerisch: Gesamtkosten – Fixkosten)
Schritt 2b: Fixkosten (sind gegeben oder rechnerisch: Gesamtkosten – Variable Kosten)
Schritt 3: Deckungsbeitrag = Umsatz – Variable Kosten
Schritt 4: Gewinn = Deckungsbeitrag – Fixkosten

Vollkostenrechnung: Die Vollkostenrechnung dient der vereinfachten Hinführung zur Deckungsbeitragsrechnung.
Der Vollständigkeit halber:
Umsatz = Stückzahl x Preis
Gewinn = Umsatz – Kosten

GÜTERARTEN

Wirtschaftsgüter werden in Materielle und Immaterielle Güter unterteilt. Immaterielle Güter können Dienstleistungen, Patente oder Lizenzen sein. Bei Materiellen Gütern wird zwischen Produktions- und Konsumgütern unterschieden. Konsumgüter sind Gebrauchsgüter (Waschmaschine) und Verbrauchsgüter (Lebensmittel). Produktionsgüter werden unterteilt in Potentialfaktoren (langfristig nutzbare Werkzeuge) und Repetierfaktoren (werden beim einmaligen Einsatz vollständig verbraucht > Holz, Leim, Schweißstifte, Energie).

STAKEHOLDER

Stakeholder sind Anspruchsberechtigte, die Erwartungen an das Unternehmen haben Sie werden in Interne- und Externe Stakeholder unterschieden. Stakeholder können eine Person sein, Gruppen (Lieferanten) oder Institutionen (Kapitalmarkt). Sie können gegebenenfalls Einfluss auf das Unternehmen haben. Beispiele für Interne Stakeholder: Geschäftsführung, Aufsichts- oder Beirat, Mitarbeiter. Dabei sind die Interessen vielseitig. Für die Geschäftsführung / Leitungsebene steht ein hohes Einkommen im Mittelpunkt. Ebenso Macht und Prestige. Beispiele für Externe Stakeholder: Anteilseigner (Interesse: Einkünfte durch Gewinnausschüttung), Fremdkapitalgeber (ROI, pünktliche Zahlung), Lieferanten (Steigendes und stetiges Auftragsvolumen), Kunden (Hohe Qualität an Produkte, guter Service), Fiskus (Steuereinnahmen, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften), Konkurrenten (Kenntnisse über Innovationen und Strategien, Infos über Preise und Marktanteil), Öffentlichkeit (Infos über das UN, Unterstützung an sozialen Projekten).

VIER-SEKTOREN-HYPOTHESE

Die Vier-Sektoren-Hypothese beschreibt die strukturelle Entwicklung einer Volkswirtschaft, die sich von der anfänglichen Agrargesellschaft über die Industriegesellschaft und der darauffolgenden Dienstleistungsgesellschaft zur Informationsgesellschaft entwickelt hat. Reihenfolge (+ Beispiele):

1. Primärsektor = Urproduktion (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Bergbau)
2. Sekundärsektor = Industriegesellschaft (Industrie, Handwerk, Baugewerbe)
3. Tertiärsektor = Dienstleistungsgesellschaft (Handel, Logistik, Tourismus)
4. Quartiärsektor = Informationsgesellschaft (IT-Dienstleistungen, Beratung, Gesundheitswesen) <> Besonderes Merkmal: Hohes Bildungsniveau

RECHTSFORMEN VON UNTERNEHMEN

Rechtsformen sind strategische unternehmerische Entscheidungen. Sie geben den Rahmen der inneren Ordnung vor. Sie zeigen die rechtlichen Beziehungen des Unternehmens zur Umwelt an. Sie sind in Gesetzen verankert (BGB, HGB, AktG, GmbHG…). Rechtsformen sind grundsätzlich in folgende zwei Kategorien unterteilt: Gesellschaften oder Einzelunternehmen. Aus der gewählten Rechtsform geht hervor, wie die Haftung eines Unternehmens ist. Weitere Punkte können die Kapitalbeschaffung sein (Mindestkapital), wie das Unternehmen geführt wird (GF und Vertretung), wie die Steuerbelastung ist, wie und ob eine Publizitäts- und Prüfungspflicht vorliegt. Ein Einzelunternehmen ist die freieste Rechtsform. Jedoch auch mit dem größten Haftungsrisiko. Der Kaufmann haftet unbeschränkt, auch mit seinem Privatvermögen. Gesellschaften werden in Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften unterteilt.

Beispiele Personengesellschaften: GbR (nicht im Handelsregister), OHG (Im Handelsregister) oder die KG.
Beispiele Kapitalgesellschaften: AG, GmbH, Europa-AG.

Informationen und Haftung der Personen- und Kapitalgesellschaften > GbR: Persönliche Haftung der Gesellschafter.
OHG: Unbeschränkte Haftung aller Gesellschafter.
KG: Kommanditist haftet nur mit seiner Einlage (er ist meist nur Geldgeber), wohingegen der Komplementär uneingeschränkt (auch persönlich) haftet.
AG: Grundkapital 50.000 €, mindestens 1 Gründer (= Kleine AG oder Ein-Person-AG) oder 5 Gründer = AG. Organe: Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung. AG haftet nur mit dem Gesellschaftsvermögen. Damit haften die Aktionäre nur mit ihren Einlagen (Aktien), nicht mit dem Privatvermögen.
GmbH: Stammkapital 25.000 €. Wie bei der AG ist die GmbH eine eigene juristische Person. Ein Aufsichtsrat ist keine Pflicht, jedoch ab einer Größe von 500 Mitarbeitern gesetzlich obligat. Haftet nur mit Gesellschaftsvermögen.
Europa-AG: Mindestkapital 120.000 €. Organe: Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung. Die Europa-AG stellt EU-Weit eine rechtliche Einheit dar.

UNTERNEHMENSZIELE

Unternehmensziele gliedern sich in Formal- und Sachziele. Formalziele werden auch Erfolgsziele genannt. Die Formalziele stellen die übergeordneten Ziele dar. Das sind Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität und Gewinn. Die Sachziele orientieren sich an den Formalzielen und beziehen sich auf das konkrete Handeln. Formalziele werden also über Sachziele erreicht. Sachziele werden durch betriebliche Tätigkeit generiert. Sachziele gliedern sich in vier Ziele von denen jeweils drei aufgeführt werden:

Leistungsziele > Marktanteile, Produktionsstandorte, Produktions- und Absatzmengen.
Führungs- und Organisationsziele > Ziele bezüglich Gestaltung des Problemlösungsprozesses, Führungsfunktionen (Planung, Entscheidung, Kontrolle), Führungsstil (autoritär, demokratisch…).
Soziale und ökologische Ziele > Mitarbeiterbezogene Ziele (Lohngerechtigkeit, Gewinnbeteiligung, Arbeitsklima), Gesellschaftsbezogene Ziele (Umweltorientierung, Emissions- und Abfallbegrenzung, Gesundheitsschutz des Menschen). Finanzielle Ziele > Liquidität, Gewinneinbehaltung und Ausschüttung, Optimierung der Kapitalstrukturen. Die Unternehmensziele werden beeinflusst von: Management, Gesetzen, Politik, Konkurrenz, Kunden…

INTERNATIONALISIERUNG

Gründe: Inlands-Markt gesättigt > Erschließung neuer Märkte (Stichwort Globalisierung). Risikostreuung > Ausweitung des Sortiments auf weitere Märkte. Gewinnmaximierung. Entwicklungsmöglichkeiten werden über ein Stufenkonzeptcharakterisiert. Hierbei geht es um die Schritte / Tätigkeiten eines Unternehmens, das bisher nur im Inland tätig war. Die Tätigkeiten erfordern bei jedem Schritt eine Erhöhung der Kapital- und Managementleistungen im Gastland.

Export: Absatz der Erzeugnisse im Ausland. Lizenzvergabe (Zurverfügungstellung von Lizenzen an ausländische Vertragspartner wie beispielsweise im Autobau oder für Konsumgüterlizenzen). Franchising (Sonderform der Lizenzvergabe. Franchisegeber offeriert dem Interessenten ein Gesamtkonzept, ein sogenanntes Business Package, wie bei z.B. McDonalds). Joint-Venture (= Gemeinschaftsunternehmen. Ist eine Direktinvestition im Ausland, beteiligt sind mindestens 2 Unternehmen. Teilung der Geschäftsführung, der Chancen aber auch Risiken). Auslandsniederlassung (Dieser Internationalisierungsschritt kennzeichnet ein rechtlich unselbständiges Unternehmen mit Sitz im Ausland. Häufig Verkaufsniederlassungen). Tochtergesellschaften (Erfordert die höchste Kapital- und Managementleistung im Ausland. Rechtlich selbständige Gesellschaften).

DER BETRIEBLICHE UMSATZPROZESS

Der betriebliche Umsatzprozess unterteilt sich in Beschaffung (Finanzierung / Materialbeschaffung) > Kombination (Produktion) > Absatz (Marketing) > Rückzahlung (Rechnungswesen)

DAS BETRIEBLICHE ZIELSYSTEM

Das betriebliche Zielsystem besteht aus dem Komplementärziel (diese Ziele fördern sich gegenseitig, die Zielmaßnahmen begünstigen auch anderes Ziel. Beispiel Kostensenkungsprogramm und höherer Gewinn), Konkurrierendes Ziel (auch konfliktäres Ziel genannt. Gegenteil von Komplementärziel. Beispiel Personalentlassung und Motivation). Indifferentes Ziel (Ziele haben nichts miteinander zu tun). Antinomisches Ziel (schließen sich gegenseitig aus. Beispiel ökologisch nachhaltiges Wirtschaften und Gewinnmaximierung).

BETRIEBLICHE PLANUNG

Die betriebliche Planung setzt sich aus der strategischen, taktischen und operativen Planung zusammen. Strategische Planung (Zeithorizont 3-10 Jahre > Festlegung der groben Marschrichtung. Beispiel Umsatzziele festlegen, Finanzbedarf berechnen). Taktische Planung (1-3 Jahre > Konkretisierung der Maßnahmen. Beispiel Jahresbudget, Finanzplanung). Operative Planung (bis 12 Monate > Durchführung der Maßnahmen. Beispiel Kurzfristige Liquiditätsplanung, Jährliche Kostenplanung).

KENNZAHLEN

Kennzahlen veranschaulichen verdichtete Informationen über unternehmensrelevante Sachverhalte. Steigen Vorräte an, kann überprüft werden, warum für das Lager produziert wird. Die Zukunft kann besser geplant und gesteuert werden. Zielabweichungen werden erkannt und müssen analysiert werden. Kennzahlen sind ein für alle Bereiche des Unternehmens prädestiniertes Informationsinstrument, wie dem Management (Umsatzrentabilität) oder dem Vertrieb (Marktanteile). Neben diesen unternehmens- und marktspezifischen Kennzahlen gibt es die sogenannten generischen Kennzahlen: Sie sind unabhängig vom Markt und der Wettbewerbssituation wichtig. Sie umfassen insbesondere Finanzkennzahlen. Zentrale Zielsetzung: Erzielen von Gewinn und Wertschöpfung. Sie beziehen sich auf Rentabilität, Vermögensstruktur, Kapitalstruktur, Cashflow. Diese generischen Kennzahlen sind sehr einheitlich ausgestaltet, da sie starken Bezug zum Rechnungswesen haben. Die Rentabilität ist zentrale Größe zur wirtschaftlichen Einschätzung eines Unternehmens. Die Maximierung der Eigenkapital-Rentabilität ist die zentrale Zielsetzung erwerbswirtschaftlicher Unternehmen. Rechnung und Definition auf Seiten 1/2. Der Indikator zum wirtschaftlichen Erfolg, die Umsatzrentabilität, wird ebenso auf Seiten 1/2 definiert und berechnet.

Liquiditätskennzahlen (Liquidität = „Kann alles fristgerecht bezahlen“). Die Liquidität wird auf die Aktivseite der Bilanz bezogen. Liquidierbarkeit = Monetarisierung des Anlage- und Umlaufvermögens. Aus Relation von Vermögensteilen zu Verbindlichkeiten lassen sich drei Liquiditätsgrade unterscheiden. Definition und Rechnung siehe dazu ebenfalls Seiten 1/2. Alle Fallstudien finden sich gerechnet in der BWL-Folienübersicht im Portal. Ist ein Unternehmen nicht liquide unterscheidet man zunächst zwischen Zahlungsstockung und im Wiederholungsfall von eingeschränkter Bonität. Es folgt die Unterliquidität = Vorstufe zur endgültigen Zahlungsunfähigkeit = Illiquidität. Dauerhafte Illiquidität fordert einen Insolvenzantrag. Dieser muss innerhalb von 3 Wochen gestellt werden.

Kennzahlen zur Kapitalstruktur = Auskunft über die Zusammensetzung der Kapitalquellen Bilanz Passivseite). Hier geht es um die Eigenkapital- und Fremdkapitalquote. Definitionen und Rechnungen auf Seiten 1/2. Vorgehensweise mit Kennzahlen Der Zweck ist das finden von Maßnahmen um den Status Quo zu verbessern. Für jede Kennzahl muss es einen Verantwortlichen geben (Beispiel Vertriebsleiter für die Kennzahl „Marktanteil“). Kennzahlen müssen immer stimmen. Sonst werden Ergebnisse in Frage gestellt. Vergleiche mit Konkurrenzkennzahlen können aufschlussreich sein > Sie ermöglichen Benchmarking (Broschüren der Konkurrenz, Fachartikel, Elektronischer Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de).

Wertgrößen: Ertrag = Gewinn und Erlös = Umsatz

PRODUKTION

Produktion = Leistungserstellung als Kernfunktion des betrieblichen Leistungsprozess. Produktion bedeutet / behandelt jedoch auch betriebs- und kostenwirtschaftliche Fragestellungen wie Optimierung der Kapazitätsauslastung, Einhaltung der Fertigungstermine oder Minimierung der Fertigungszeiten. Kosten werden dabei beeinflusst von Preise der Produktionsfaktoren, deren Qualität, der Betriebsgröße oder der Beschäftigungslage. Produktionsfaktoren sind: Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe, Geschäftsleitung sowie Bildung und Wissen. Fertigungsverfahren bezeichnen die Vorgehensweise, wie im Unternehmen Produkte hergestellt werden. Es gibt das Werkstattprinzip (Handwerkliche, Werkstatt- und Baustellenfertigung), sowie das Fließprinzip (Straßen- oder Taktfertigung). Dann noch die Gruppenfertigung, die eine Mischung der beiden vorgenannten Systeme darstellt. ABSATZ (S. 115 // K 3.3) Die letzte Stufe des betrieblichen Leistungsprozesses nennt sich der Absatz. Er beschreibt die Leistungsverwertung. Da das Unternehmen auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtet ist, nennt sich der Verwertungsprozess Marketing. Demnach versteht man unter Marketing: Die Planung, Koordination und Kontrolle aller Unternehmensaktivitäten, die auf potentielle Absatzmärkte ausgerichtet sind.

DER KLASSISCHE MARKETING-MIX

Produktpolitik: Beinhaltet Innovation, Qualität, Variation und Garantieleistung. Preispolitik: Beinhaltet Preisstrategien, Finanzierung, Kreditpolitik und Zahlungsbedingungen. Distributionspolitik: Vertriebs- und Absatzwege, Direktabsatz, Indirekter Absatz, Standortpolitik. Kommunikationspolitik: „Above-the-Line“ / Klassische Werbung (Print, Außenwerbung…), „Below-the-Line“ (Messe, Direktwerbung, Sponsoring, PR…). Hier endet die Materialwirtschaft. Die Aufgaben der Materialwirtschaft sind technischer Natur (Bereitstellung der benötigten Güter und Dienstleistungen in der erforderlichen Art, Menge und Qualität zur rechten Zeit am rechten Ort) und betriebswirtschaftlich organisatorischer Natur, d.h., die Wirtschaftlichkeit der Bereitstellung ist zu optimieren (materialwirtschaftliches Optimum).

FINANZPLANUNG

Dem Finanzbereich im Unternehmen obliegt die permanente Liquiditätssicherung, der Steuerung des Zahlungsmittelbereichs und der Beschaffung von Fremd- und Eigenkapital. Um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, werden Liquiditäs- und Finanzpläne erstellt. Diese Pläne haben zum Ziel: Liquiditätssicherung, Optimierung der Liquidität (kein Überschuss an Finanzmitteln), drohende Zahlungsunfähigkeit frühzeitig erkennbar machen, Kapitalbedarfsermittlung. Die Finanzplanung hat grundsätzlich vollständig zu sein, zeitpunktgenau und betragsgenau. Außerdem müssen Änderungen sofort und vollständig eingearbeitet werden (Elastizität). Sie muss dauerhaft durchgeführt werden (Regelmäßigkeit). Sie muss wirtschaftlich sein (Planungsaufwand geringer als –ertrag). Bedingungen der Teilnahme des Unternehmens am Leistungserfüllungsprozess: Regelmäßige Lieferungen der Lieferanten (Liquidität), Absatz der Erzeugnisse, Erträge müssen (wenigstens langfristig) die Aufwendungen decken > Unternehmen muss rentabel sein.

Finanzielles Gleichgewicht: Die Liquidität untergliedert sich in zwei Säulen: Dispositive (kurzfristige) Liquidität: Sicherung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit = Zahlungsmittelanfangsbestand + Einzahlungen – Auszahlungserfordernisse ≥ 0. Strukturelle (langfristige) Liquidität: Sicherung der gleichgewichtigen Kapitalstruktur = „Anerkannte“ Finanzierungsregeln (Fristenstruktur, Verschuldungsgrad) werden eingehalten. Und die dritte Säule: Rentabilität: Sicherung der hinreichenden Ertragskraft = Leistungswirtschaftliche Ergebnisse reichen aus, die (risikoabhängigen) Kosten von Fremdund Eigenkapital mindestens zu decken. Es gilt: Ohne Rentabilität = keine Liquidität.

FINANZIERUNGSFORMEN

Finanziert werden kann über die Eigenfinanzierung oder die Fremdfinanzierung. Die Eigenfinanzierung definiert sich durch eine Beteiligungsfinanzierung („Ich beteilige mich am Unternehmen mit einer Einlage“, Beispiel: 40%), und der Selbstfinanzierung (aus Gewinnen). Bei der Fremdfinanzierung wird aus Rückstellungen (Beispiel Eingehalt der Finanzmittel für Rente der Mitarbeiter) oder über Kredite finanziert. Es gibt noch eine Zwitterfinanzierung, der Finanzierung durch Kapitalfreisetzung. Zu den Maßnahmen der Kapitalfreisetzung zählen die Verringerung der Kapitalbindung, die Veräußerung von Vermögen sowie die Kapitalfreisetzung durch Abschreibungen.

Die Finanzwirtschaft umfasst in der Betriebswirtschaftslehre als Oberbegriff die Finanzierung (Kapitalbeschaffung), Investition (Kapitalverwendung), den Zahlungsverkehr und das Risikomanagement im Rahmen der Unternehmensfinanzierung. Pendant ist die Produktionswirtschaft. Die Finanzwirtschaft beschäftigt sich mit der finanziellen Sphäre eines Unternehmens, insbesondere auf welche Art und Weise ein Unternehmen Geldkapital beschafft und für welche Zwecke es diese Mittel einsetzt. Die Beschaffung von Geldkapital wird dabei als Finanzierung bezeichnet, während die Mittelverwendung eine Investition darstellt. Gegenstand der Finanzwirtschaft sind mithin alle Vorgänge, die in der finanziellen Sphäre eines Unternehmens stattfinden.

DAS BETRIEBLICHE RECHNUNGSWESEN

Ist das wichtigste Informationssystem von Unternehmen. Es erfasst alle Maßnahmen zur zahlenmäßigen Erfassung und systematischen Aufbereitung wirtschaftlicher Vorgänge im Unternehmen und zwischen Unternehmen und seiner Umwelt. Es liefert Informationen über den betrieblichen Prozess der Leistungserstellung und über die finanziellen und leistungsmäßigen Beziehungen des Unternehmens zu seinen Märkten.

Das betriebliche Rechnungswesen wird in ein internes und externes Rechnungswesen unterteilt. Das Externe Rechnungswesen (= Finanzbuchhaltung) erfasst die Vorgänge zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt (durch HGB und Steuerrecht geregelt) und umfasst GuV und Bilanzrechnung. Es adressiert Lieferanten, Anteilseigner oder die Finanzbehörde. Beispiele: Erfassung aller Geschäftsvorfälle, Feststellung von Vermögen und Schulden, Jahresabschluss, Ermittlung des Unternehmensergebnisses.

Das Interne Rechnungswesen (= Kosten- und Leistungsrechnung) dient der Planung, Steuerung und Kontrolle. Es wendet sich vor allem an Controlling und Unternehmensführung. Es gibt hinsichtlich Gestaltung keine gesetzlichen Vorschriften. Beispiele: Kalkulation bestehender und neuer Erzeugnisse, Ermittlung des Betriebsergebnisses, Kontrolle der Wirtschaftlichkeit, Lieferung von Kosteninformationen.

KERNELEMENTE DES EXTERNEN RECHNUNGSWESENS

Gemäß § 242 (HGB) müssen Kaufleute zu Beginn des Geschäftsbetriebes und zum Schluss jeden Geschäftsjahres eine Bilanz und eine GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) aufstellen. Nicht zum Beginn und Schluss jeden Geschäftsjahres (Ende Vorjahr und Beginn Neujahr wären identisch).

Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital eines Unternehmens am Bilanzstichtag. Die GuV stellt die Aufwendungen und Erträge einer Abrechnungsperiode gegenüber. Sie ermittelt den Jahresüberschuss oder den Jahresfehlbetrag. Es werden damit die Quellen des Erfolgs bzw. Misserfolgs aufgezeigt.

AUFGABEN DER KOSTEN- UND LEISTUNGSRECHNUNG

Ermittlung der Herstellungskosten der Erzeugnisse (fertig und unfertig) für die Handels- und Steuerbilanz. Kalkulation der Angebotspreise bzw. der Selbstkosten. Ermittlung des operativen betrieblichen Erfolgs. Kontrolle der Kosten in den Verantwortungsbereichen…

AUFBAU DER KOSTEN- UND LEISTUNGSRECHNUNG

“Erläutern Sie Teilgebiete und Inhalte der Kostenstellenrechnung.”

Aufgaben der Kostenstellenrechnung:
1.) Erfassung und ggf. Planung der den Kostenträgern nicht direkt zurechenbaren Kostenträgergemeinkosten (Gemeinkosten) am Ort des Kostenanfalls (Kostenstelle)
2.) Verrechnung der kostenstellenbezogen erfassten Kosten vollständig (Vollkostenrechnung) oder nur zum Teil (Teilkostenrechnung) auf die Kostenträger

Ziel der Kostenstellenrechnung: Eine Wirtschaftlichkeitskontrolle soll somit ermöglicht werden (Plankostenrechnung).

Aufbau: Kostenartenrechnung (Welche Kosten in welcher Höhe) > Kostenstellenrechnung (Wo sind die Kosten in welcher Höhe entstanden) > Kostenträgerrechnung (Wofür sind die Kosten in welcher Höhe entstanden)

Kosten sind de facto ein „bewerteter Güterverbrauch“. Die Kostenrechnung stellt eine Abbildung des bewerteten Güterverbrauchs dar. Dabei gilt: Kosten werden zunächst erfasst und gegliedert (Kostenartenrechnung) > dann verteilt (Kostenstellenrechnung) > um anschließend ausgewertet zu werden (Kostenträgerrechnung).

Dieser Vorgang resultiert in der Kostenträgerzeitrechnung (Istkosten = tatsächlich angefallene oder Normalkosten = Durchschnittswerte aus der Vergangenheit). Dabei ist die Plankostenrechnung eine zukunftsbezogene Ermittlung der Kosten. Zusätzlich zur Kostenträgerzeitrechnung ermitteln wir die Stückkosten (für Güter und Dienstleistungen) über die Kostenträgerstückrechnung. Diese gliedert sich in Vollkostenrechnung (alle Kosten dem Kostenträger) und Deckungsbeitragsrechnung (Teilkostenrechnung), die variable Kosten dem Kostenträger verrechnet und deren variable Höhe unmittelbar von der Menge (und / oder Beschäftigung) abhängt.

Nach der Zurechenbarkeit der Kosten unterscheidet man in Einzelkosten (direkte Zuordnung auf die Kostenträger) und den Gemeinkosten (indirekt dem Kostenträger zuordenbar, wird über Kostenstelle zugerechnet)

Nachteile der Vollkostenrechnung: Bei der Vollkostenrechnung kann der Wert des Produkts nicht korrekt errechnet werden. Die Berechnungswerte sind prozentual. Und: Gemeinkosten werden einfach auf die Produkte umgelegt. Damit wird der verursachungsgerechten Zuordnung der Kosten auf die Kostenträger (Produkte) widersprochen.

Vollkostenrechnung = Rechnung mit Gesamtkosten Teilkostenrechnung (Deckungsbeitragsrechnung / DB-Rechnung) = Mit Fix- und variablen Kosten rechnen.

Projektmanagement & Organisation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LaTeX Bild unscharf – Bildschärfe in LaTeX einstellen

Ist Euer LaTeX Bild unscharf? Ich kann Euch ganz einfach erklären, wie Ihr mit einem schnellen Verfahren auf allen Plattformen Eure Bilder im gesetzten PDF scharf bekommt

Wenn Euer LaTeX Bild unscharf dargestellt wird, ist das kein Fehler als solcher – vielmehr ist das ein technisches Thema!

Unter Latex konnte ich meine Bildschärfe verhindern (in meinem Fall mit PNGs), indem ich die Bildgröße schrittweise in LaTeX angepasst habe (hat 10 Minuten gedauert). Irgendwann näherte ich mich einem für dieses eine Bild optimalen Wert, und in der PDF-Ausgabe sah das Bild dann perfekt scharf aus:

LaTeX Bild unscharf - Hier zeige ich Dir, wie Du Unschärfe vermeiden kannst.

LaTeX Bild unscharf – Hier zeige ich Dir, wie Du Unschärfe vermeiden kannst. In meinem Fall erstelle ich aus Excel-Tabellen oft Images für meine wissenschaftliche Arbeit.

Nun habe ich diesen Wert aus LaTeX (Beispiel 520 Pixel) mit dem des Originalbildes ins Verhältnis gesetzt. Nehmen wir an, das Originalbild hat 750 Pixel.

Damit entsteht ein Verhältnis von 750px : 520px = 1.4423076923

Ich skaliere meine anderen im Dokument befindlichen Bilder also mit dem Wert 1.4423076923.

In meinem Fall über ein \includegraphics:

\begin{figure}[!h]
\centering
% \flushleft
\includegraphics[width=337.8803278785px,angle=0]{abb/psa/ressourcenplan_large.png}
\caption[Abb. 4 - Ressourcenplan des Projekts]{Ressourcenplan des Projekts.\footnotemark}
\label{Test Label}
\end{figure}
\footnotetext{~Eigene Darstellung: Ressourcenplan des Projekts.}

Viele Tipps wie dieser findet ich auch unter anderem bei O’Reillys auf Amazon.

Oft kreiere ich für meine wissenschaftlichen Arbeiten Tabellengrafiken in Microsoft Excel 2016 und erstelle daraus Bilder. Hier war dann meistens der Text unscharf. Mit dem oben genannten Vorgehen, kann ein Bild 100% scharf dargestellt werden.

Denkt daran, dass ich dieses Vorgehen unter Windows mit einer Auflösung von Full HD, also 1920px x 1080px getätigt habe. Es kann bei anderen Auflösungen und evtl. unter Mac OS X anders aussehen.

Das generelle Prozedere jedoch ist dasselbe. Ihr müsst Euch rantasten und dem scharfen Bild nähern. Sobald Ihr die Schärfe habt, könnt Ihr den Verhältniswert errechnen, der Euch dann für das gesamte Dokument (und alle anderen auf diesem PC erstellten LaTeX-Arbeiten) zur Verfügung steht.

Übrigens habe ich für meine Bachelor-Arbeit eine tolle und kostenlose LaTeX-Vorlage von Maurice benutzt. Diese ist zwar mittlerweile stark von mir modifiziert, also auf meine Bedürfnisse auf die Steinbeis-Academy angepasst, jedoch war sie eine wirklich tolle und sehr große Starthilfe!

Wenn Euer LaTeX Bild unscharf ist, dann kann das ab sofort von Euch selbst gelöst werden.

BTW: Wer einen LaTeX Online Tablegenerator (Tabellen kostenlos für LaTeX erstellen) oder wer einen guten und kostenlosen LaTeX Online Formelgenrator benötigt, der kann auf meiner Link-Sammlung nachsehen.

A-Journals wissenschaftliche Schlüßelautoren und Fachexperten

Für jede wissenschaftliche Arbeit werden Schlüssel-Autoren gebraucht, die das Statement einer jeden nachweisbaren Aussage wertig macht. Anbei eine Sammlung! Nur mit Hilfe der Fachexperten können schriftliche Arbeiten wissenschaftlich untermauert werden.

Hier meine Sammlung von Fachexperten und Fachbüchern innerhalb ihrer Domänen. Die Liste ist gerne erweiterbar und ich bin froh über jede Zuschrift, die Ihr mir sendet. Davon profitieren künftige Bachelor- bzw. Masterabsolventen!

Ich hoffe ich kann dieses Kompendium an Fachexperten und Fachbüchern mit Eurer Hilfe erweitern.

 

Grüße,
Vince

Bosch Kaffeemaschine entkalken (Kaffeevollautomat TES50351DE)

Eine Bosch Kaffeemaschine entkalken ist ganz einfach. In meinem Fall handelt es sich um den Bosch Kaffeevollautomat TES50351DE/15, wie auf dem Bild zu sehen. Hier zeige ich Euch, wie Ihr eine Bosch Kaffeemaschine entkalken könnt, und dabei einige Schritte gegenüber denen der Anleitung spart.

Bosch Kaffeevollautomat TES 50351DE/15

Bosch Kaffeevollautomat TES 50351DE/15

Bosch Kaffeemaschine entkalken – HowTo step by step

Anbei eine von mir detaillierte Step-by-Step Anleitung wie Ihr Eure Bosch Kaffeemaschine entkalken könnt. Es handelt sich bei meiner Maschine um den TES 50351DE / 15 Bosch Kaffeevollautomat. Die original Anleitung habe ich in Schritt 1 verlinkt. Meine 14 Schritte sind jedoch übersichtlicher und effizienter.

Außerdem habe ich für jeden relevanten Punkt die genauen Zeitangaben hinterlegt.

Viel Spaß wünsche ich Euch mit Eurem Kaffeevollautomat! Wenn Ihr ihn regelmäßig reinigt, entkalkt und pflegt, dann habt Ihr sehr lange von ihm.

  1. Zunächst können die Milchschäumer-Kleinteile (Anleitung Bosch Kaffeevollautomat – Seite 4, Bild C) in einer Tasse mit warmem Geschirrspülwasser aufgeweicht werden
  2. Wasser (am besten bereits entkalktes) bis 0,5 l Markierung in den Maschinen-Wasserbehälter einfüllen
  3. Taste “off (i)” für 3 Sekunden drücken
  4. Taste “start” drücken
  5. Schale leeren
  6. Entkalker zugeben (TCZ8002 x 1 oder 311556 x 2) und auflösen (dauert ca. 4 Minuten) – Bilder zu den beiden Produkten seht Ihr unten…
  7. start” drücken, Programm läuft ca. 9 Minuten
  8. Die Milchschäumer-Kleinteile aus Punkt 1 abwaschen, abbürsten (feste Milch muss aus den Löchern) und wieder montieren
  9. Behälter unter den Milchschäumer stellen (min. 0,5 l Fassungsvermögen)
  10. Milchschäumer ziehen, Programm läuft jetzt ca. 13 Minuten
  11. Den Wasserbehälter nun komplett reinigen und mit etwas frischem (am besten entkalktem) Wasser wieder auffüllen. Milchschäumer noch nicht hineindrücken
  12. Behälter unter dem Milchschäumer leeren und ebenfalls ausspülen. Er wird nicht mehr benötigt
  13. start” drücken, Programm läuft ca. 30 Sekunden
  14. Milchschäumer drücken, nach ein paar Sekunden muss die Schale geleert werden, das Kaffeemaschine entkalken (bzw. das Bosch Kaffeevollautomat Entkalken) ist fertig
Kaffeemaschine Entkalken leicht gemacht

Kaffeemaschine Entkalken leicht gemacht. In meinem Fall zeige ich Euch alle Schritte für den Bosch Kaffeevollautomat TES 50351DE / 15.

Facebook.com Automatic Email Forwarding Ending

Seitdem Facebook Dir Deine personalisierte Facebook E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt hat, sind stand heute vier Jahre vergangen. 2012 war das. Nun erhalten alle Nutzer der social Plattform eine E-Mail mit dem Betreff: Facebook.com Automatic Email Forwarding Ending – Ist das Fake?

Facebook.com Automatic Email Forwarding Ending

Änderungen ab dem 01.05.2016: Facebook.com Automatic Email Forwarding Ending – Hier alle Infos dazu…

Facebook.com Automatic Email Forwarding Ending

Was bedeutet der Betreff der E-Mail “Facebook.com Automatic Email Forwarding Ending”? Ist das ein Fake?

Nein, ist es nicht. Facebook hatte sich 2012 entschieden jedermann eine eigen Facebook E-Mail zu erstellen. Da dieser Dienst bzw. diese E-Mail augenscheinlich kaum genutzt wird, nahm Facebook zum Anlass dies abzuschalten.

Entsprechend hat Facebook seine Nutzer per E-Mail informiert. Der Text ist recht schlicht gehalten, lauouttechnisch kein Knaller. Die Information aber umso klarer:

Hallo Vincent, du hast diese E-Mail erhalten, da dein vincent.perlinger@facebook.com-Konto so eingestellt ist, dass Nachrichten an <E-Mail-Adresse> weitergeleitet werden. Nach dem 1. Mai 2016 kannst du keine weiteren E-Mails an vincent.perlinger@facebook.com empfangen. Bitte aktualisiere deine E-Mail-Adresse bei allen Diensten, die derzeit E-Mails an vincent.perlinger@facebook.com senden. Vielen Dank. Dein E-Mail-Team bei Facebook

Ich bin mir sicher, dass auch Du damit absolut kein Problem haben wirst, weil Du wie ich, die Adresse nicht genutzt hast.

Facebook.com Automatic Email – Was ist zu tun?

Um zu checken, ob Du die E-Mail Weiterleitung eingerichtet hast gehe in Deine Einstellungen:

  • https://www.facebook.com/settings
  • Klicke in der Mitte auf Deine E-Mail Adresse
  • Schau ob der Haken bei “Verwende deine Facebook-E-Mail-Adresse: vincent.perlinger@facebook.com” gesetzt ist, oder nicht
  • Entferne ihn oder lass es… wie beschrieben ändert dies Facebook ja sowieso

Denke daran, falls Du Dich irgendwo mit Deiner Facebook-Adresse angemeldet hast, dass Du dies abänderst. Die Weiterleitung wird dann in Zukunft nicht mehr funktionieren.

Facebook-Account dauerhaft löschen?

Falls Du die Faxen von Facebook nun dicke hast, kannst Du Deinen Facebook-Account dauerhaft löschen.

Kindle Oasis News und Informationen

Das Kindle Oasis ist Amazons neues Flaggschiff in Sachen eReader. Mit dem Oasis beschreitet der Konzern neue Layout-Wege. Der Reader ist vor allem dünn und bietet eine komfortable Seiten-Blätterfunktion

Der Kindle Oasis ist Amazons neuester eReader

Bildrechte: Amazon – Der neue Kindle Oasis von Amazon, dünn, leicht und unglaublich viel Akku!

Der Kindle Oasis, was macht ihn so gut?

Grundsätzlich unterscheidet sich der Kindle Oasis von seinen Vorgängern weniger von den neuen technischen Details. Er besitzt ein WLAN-Modul und bei Bedarf eine 3G-Verbindung (Aufpreis um 60€, dafür ist die 3G-Verbindung dann kostenlos!).

Allerdings ist die Formulierung ein bisschen schwammig wie ich finde. Amazon gibt an, dass das Herunterladen der Bücher kostenlos sei aber beim Upload von Dokumenten Kosten anfallen würden. Ich empfehle Euch darum zuvor die AGBs der Drahtlosverbindungen bei Amazon durchzulesen.

Der Oasis wird ab 289,99€ angeboten. Damit ist er der teuerste Kindle aller Zeiten. Amazon verabschiedet sich damit vom Günstig-Segment, liefert aber auch einiges an Qualität und Layout-technischen Finessen.

Das Kindle Oasis ist auf der rechten Seite dick. Darin befindet sich der leistungsstarke Akku. Damit hat man das Gerät praktisch in der Hand. Der Rest ist “Papierdünn” (3,4 mm, siehe Bild). Mit seinen 130 Gramm ist der eBook-Reader knapp 20% leichter als sein Vorgänger. Mit Hülle wiegt das Gerät dann aber knapp 240 Gramm, was immer noch wenig ist.

Die Maße des Kindle Oasis

Bildrechte: Amazon – Die Maße des Kindle Oasis – Ein Knaller!

Der Kindle wird mit einer Lederhülle ausgeliefert. Diese gibt es in drei Farben:

  1. Bordeaux
  2. Schwarz und
  3. Walnuss

Alle drei Farben nicht ganz nach meinem Geschmack, ich finde die Farben recht bieder. Ich würde mich aber für das schwarze entscheiden :)

Kindle Oasis Farben von links nach rechts: Walnuss, schwarz und Bordeaux

Bildrechte: Amazon – Kindle Oasis Farben von links nach rechts: Walnuss, schwarz und Bordeaux

In der abnehmbaren Lederhülle befindet sich ein Zusatzakku, der die Laufzeit auf viele Wochen erhöht. Amazon hält sich wie immer bedeckt und möchte keine genauen Daten angeben. Jedenfalls kann die Hülle gemeinsam mit dem Gerät aufgeladen werden. Lediglich die Angabe von 8 Wochen Lesezeit bei einer halben Stunde am Tag ist mit angegeben. Allerdings weiß man nicht, ob Amazon diese Angabe mit oder ohne Hülle meint. Die Aufladezeit wird mit drei Stunden angegeben. Auch hier ist nicht klar, ob da die Hülle mitzählt.

Das Display weist nach wie vor 300ppi auf, damit haben sie sich – was die Auflösung anbelangt – nicht verbessert.

Man kann die Buchseiten über die Buttons umblättern. Sie sind Daumengerecht angebracht. Das Blättern geht nach wie vor auch über den Touchscreen. Den sensitiven Touch wie beim Kindle Voyager gibt es nicht mehr.

Das Frontlicht ist verstellbar, das ist ein Novum. So bietet dies eine Möglichkeit die Helligkeit den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Kindle Oasis Ladehülle im Lieferumfang dabei

Bildrechte: Amazon – Beim Kindle Oasis Ladehülle im Lieferumfang dabei. Das ist sozusagen der Kindle Zusatzakku :)

Die Kindle Vorgängermodelle auf einen Blick

Verstecktes Basketball Spiel im Facebook Messenger

Es gibt im Facebook Messenger ein verstecktes Basketball Spiel. Es handelt sich hier um ein ganz simples, aber nett zu spielendes Basketball Game, das über ein Icon aufgerufen werden kann. Glaubt Ihr nicht? Dann lest mal weiter…

Verstecktes Basketball Spiel im Facebook Messenger aufrufen

Wie Ihr gleich lesen werdet zeige ich Euch hier ein Verstecktes Basketball Spiel, das in der Facebook Messenger App enthalten ist. Ihr müsst dazu lediglich ein Symbol per Messenger an einen Freund senden und dann darauf drücken.

Wie Ihr Euch sicher schon denken könnt handelt es sich um das Basketball-Symbol aus der Messenger App. Sendet diesen Ball einfach an einen Freund und drückt anschließen darauf.

Es öffnet sich nun das Versteckte Basketball Spiel und Ihr könnt per Swipe nach oben den Ball in den Korb schmeißen. Die ersten paar Versuche gingen bei mir schief, aber man lernt schnell.

Außerdem wandert der Ball von links nach rechts, was das versteckte Basketball Spiel etwas schwerer macht… Aber nicht sehr :)

Übrigens: Ich habe auch noch andere Bälle getestet… bislang funktioniert nur der Basketball ;)

Falls Ihr noch andere Games entdeckt, lasst es mich über die Kommentarfunktion hier wissen!

Zur besseren Verdeutlichung hier zwei Screenshots:

Verstecktes Basketball Spiel im Facebook Messenger

Verstecktes Basketball Spiel im Facebook Messenger: Hier öffnest Du die Emojis über die verschiedenen Tastaturen und wählst den Basketball

Verstecktes Basketball Spiel im Facebook Messenger

Nachdem Du auf den Basketball geklickt hast, startet das Spiel :)

Plex VOB Dateien abspielen (Video_TS)

Wer unter Plex VOB-Dateien aus einem VideoTS-Ordner abspielen können möchte, der folgt einfach der Anleitung. Im Grunde kann Plex nämlich VOB-Files problemlos abspielen.

Plex VOB abspielen

Wer unter Plex VOB-Dateien abspielen möchte, der folgt dieser Information…

Plex und VOB, so einfach kann es sein

Die aufgesplitteten VOB-Dateien, die unter Plex als ganz normaler Film dargestellt werden sollen stören einen beim Anschauen. Entsprechend habe ich nach einer kostenlosen Möglichkeit gesucht, Plex VOB abspielen zu lassen, ohne dass der Filmgenuss verolren geht.

Wechsele zunächst in Deinen Video_TS-Ordner und schaue Dir alle relevanten VOB-Daten an. Schneide dann die aus oder merke Dir welche es sind, die den reinen Film beinhalten. Meistens sind es vier oder fünf Stück.

Lade Dir nun die kostenlose und sehr spartanisch wirkende Software VOBMerge herunter: VOBMerge zur Plex VOB-Problemlösung.

Nach dem Download öffnest Du Sie und fügst über den Button Add files(s)… die VOB-Daten ein, die Du Dir gemerkt, oder ausgeschnitten hast.

VOBMerge Plex VOB Film abspielen

Mit VOBMerge können VOB-Dateien für Plex zusammengeschweißt (gemerged) werden!

Nun klickst Du auf “Merge” und nach ein paar Minuten (geht wirklich serh schnell) hast Du nur noch ein File übrig.

Benne die Datei nach Deinem Gusto um und füge Sie wie immer in die Plex-Mediathek ein. Ab sofort hast Du einen Film, der sich wie alle anderen auch anschauen lässt.

Ein Umwandeln der VOB-Datei ist nicht nötig!

Akku richtig laden bei Smartphones und Tablets

Wie man bei Smartphones und Tablets den Akku richtig laden kann, zeige ich Euch mit diesen Tipps und Tricks. Der Tipp gilt auch für andere Akkus!

Akku richtig laden

Hier lernt Ihr, wie Ihr den Akku richtig laden müsst, damit er langlebig bleibt!

Akku richtig laden oder: Eine kleine Akku-Einführung

Rund um das Thema Akku richtig laden, vor allem bei Smartphones und Tablets sind viele Mythen verbreitet. Soll der Akku erst komplett entladen werden, ja oder nein? Wie lädt man den Akku denn nun eigentlich richtig und schonend? Hier zeige ich Euch verschiedene Tipps zu dem ganzen Thema Akku richtig laden.

Der Akku ist ein ständiges Ärgernis. Denn irgendwie ist der Akku von Tablet oder Smartphone immer zum ungünstigsten Zeitpunkt leer. Immerhin schaffen es die meisten Hersteller nicht, die Akkulebensdauer eines heute üblichen Smartphones länger als 2 Tage zu halten.

Meistens ist keine Ladestation in Sicht. Klar, dass man sich daher als Anwender Gedanken über den richtigen Umgang mit dem Akku macht. Denn wer will schon gern irgendwo stranden ohne die Möglichkeit zu haben auf Smartphone oder Tablet zurückgreifen zu können. Doch wie geht man denn nun möglichst schonend mit der wichtigen Batterie um, so dass diese besonders ausdauernd und langlebig ist? Wie kann ich den Akku richtig laden?

Erst einmal ist festzustellen: Akku ist nicht gleich Akku und Akku richtig laden ist nicht immer dasselbe. Denn es gibt viele unterschiedliche Typen. Dadurch lässt es sich nicht pauschal beantworten, wie man einen Akku richtig handhabt. Denn dies hängt ab vom Baumaterial und eben vom Akkutyp. Außerdem entwickelt sich natürlich die Technik auch ständig weiter, was mit Sicherheit auch zu der Verunsicherung im Umgang mit dem Akku beiträgt. Man bekommt ja sogar in Fachhandel und Fachmagazinen manchmal unterschiedliche Informationen.

Heutiger Standard: Den Lithium-Ionen Akku richtig laden

Zum weitverbreiteten Standard zählt der Lithium-Ionen-Akku. Wird ein Akku vollständig entladen und geladen, dann spricht man von einem Ladezyklus. Ein Ladezyklus muss aber nicht „auf einmal“ geschehen. Wird der Akku nur zur Hälfte geladen, entspricht dies eben einem halben Ladezyklus. Erst, wenn dann auch noch die restlichen 50 % geladen wurden, ist ein Ladezyklus erreicht.

Heutige Akkus haben eine integrierte Ladeelektronik. Dies soll den Akku vor Überhitzung, Kurzschluss, Überladung und anderen Problemen schützen. Darüber hinaus sorgt die Ladeelektronik auch dafür, dass der Akku beim Laden geschont wird. Funktioniert die Ladeelektronik einwandfrei muss man sich also um die genannten Probleme keine Sorgen machen.

Den Memory Effekt gibt es heute nicht mehr

Früher wurde häufig von dem Memory-Effekt in Verbindung mit der Akku-Ladung und Akku-Leistung gesprochen. Hierbei soll sich der Akku an den letzten Zustand der Ladung eigenständig erinnern und erst wieder neue Ladung aufnehmen, wenn dieser Punkt erreicht ist. Diesen Memory-Effekt gibt es bei heutigen Lithium-Ionen-Akkus nicht und dementsprechend ist es auch nicht notwendig, den Akku vor dem neuen Beladen erst einmal vollständig zu entladen!

Vielmehr ist es so, dass die heutigen Lithium-Ionen-Akkus, die in fast allen modernen Tablets und Smartphones zum Einsatz kommen, nicht ständig vollkommen entladen und dann wieder beladen werden sollen. Denn sowohl die vollständige Entladung und auch Ladung belasten die Elektroden der Akkus. Dies wiederum nimmt Einfluss auf die Lebensdauer.

Akku richtig laden: Der Idealzustand

Der Idealzustand ist, wenn Smartphone oder Tablet immer zwischen 10% und 90% geladen sind. Das belastet den Akku am wenigsten. Außerdem hält der Akku dann auch einer höheren Anzahl an Ladezyklen stand und ist somit langlebiger. Beträgt der Akku-Ladestand also 90%, dann brauchst Du den Akku nicht zu laden und genauso wenig, wenn der Akku-Stand noch über 10% liegt. Denn kurze Lade-Vorgänge, um schnell mal ein paar Prozente aufzutanken mag der Akku auch nicht.

Ich kann natürlich verstehen, dass das Thema Akku richtig laden bei einem Akku von 12% einfach nur nervig ist, und ich meine Geräte auch schon bei 25% Ladestand einstecke. Ich mach es also auch nicht unbedingt akkuschonend, aber die Aussage oben gilt dennoch!

Genauso wenig sollte man Tablet oder Smartphone dauerhaft am Ladegerät anschließen, denn dies belastet die Ladeelektronik des Akkus ebenso. Meistens wird nämlich versucht das Gerät auf 100% Ladekapazität zu halten. Entweder durch Erhaltungsstrom oder aber die Ladeelektronik schaltet sich ab, die Akku-Ladung fällt auf 99%, die Ladeelektronik schaltet wieder an, um wieder auf 100% zu kommen. Das ständige Ein- und Ausschalten verträgt die Ladeelektronik auch nicht so gut und somit wird die Lebensdauer des Akkus verkürzt.

Ebenso solltest Du weder Dein Gerät noch den Akku extremen Temperaturen aussetzen. Sowohl starke Kälte als auch extreme Hitze beeinflussen die Leistungsstärke des Akkus. Insbesondere auf die Ladung des Akkus sollte man bei Kälte bzw. Hitze verzichten. Achte immer auf die Temperatur des Geräts.

Außerdem: Ein Tiefenentladen des Akkus, ihn also auf 0% zu treiben, ist nicht nur nicht notwendig, es schadet auch dem Lithium-Ionen-Akku!

Kann man einen Lithium-Ionen-Akku trainieren?

Zu den Mythen der Akku-Ladung zählt die sogenannte Neukonditionierung des Akkus. Umgangssprachlich könnte man sagen, man versucht den Akku zu trainieren. Hierbei wird das jeweilige Gerät für einen gewisse Zeitspanne, sagen wir beispielsweise 10 Stunden an das Ladegerät gehängt und aufgeladen. Diesen Ladevorgang wiederholt man dann mehrfach, damit das Gerät bzw. der Akku zurück zu alter Leistungsstärke findet. Das ging bei den Nickel-Cadmium-Akkus, aber bei den heutigen Lithium-Ionen-Akku funktioniert das Training des Akkus nicht. Also Finger weg davon. Dies stellt im Litihium-Ionen-Bereich kein richtiges Akkuladen dar!

So läuft ein Standard Ladevorgang ab:

Die heutigen Lithium-Ionen-Akkus werden normalerweise im Schnellladeverfahren bis zu einem Ladestand von 80% aufgeladen. Die restlichen 20% werden „langsamer“ geladen mit einer geringeren Erhaltungsspannung, die mit dem Ladestand abnimmt. Ist der Akku vollständig geladen stellt Ladeelektronik schließlich auch die Erhaltungsspannung komplett ab. Sinkt die Akku-Ladung unter einen bestimmten Wert, schaltet sich die Ladeelektronik wieder an und der Akku wird wieder aufgeladen.

Tipp: Akku richtig laden – Schneller als normal

Kommen wir noch einmal kurz zurück zum „Akku Training“. Durch den eben geschilderten Vorgang erkennt man, dass das Akku Training überhaupt nichts bringen würde. Tipp: Wenn das Smartphone oder Tablet ganz schnell aufgeladen werden muss, dann einfach das Gerät abschalten. Dadurch erfolgt die Aufladung wesentlich schneller. Oder wenigstens in den Flugmodus versetzen!

Wenns mal wieder länger dauert, oder: Wie verdoppele ich meine Akkuladung?

Akku richtig laden? Klar, aber wenn man mal einfach viel viel mehr Akku braucht?

Wer länger ohne Stromnetz unterwegs sein wird, dem kann mit einer sogenannten Powerbank ausgeholfen werden. Die Powerbank ist ein kleines tragbares Akkupack. Immer schön handlich für die Tasche oder den Rucksack. Neigt sich die Akkuleistung deines Smartphones oder Tablets dem Ende zu, kann die Powerbank ans Gerät gesteckt werden und der Akku wird wieder aufgeladen. Manche Powerbanks erlauben Euch das Drei- bis Zehnfache Aufladen Eures Gerätes!

Die besten Powerbanks sind von Anker. Aber es gibt auch andere günstige Powerbanks bei Amazon. Schaut Euch den Link an. Ich bin so happy mit meiner Anker PowerCore!

Photoshop Alternative auch kostenlose Freeware

Hier findest Du mindestens eine Photoshop Alternative für Windows Mac OS X oder auch Linux. Photoshop ist ein wiklich tolles Bildbearbeitungsprogramm. Aber auch teuer. Die folgenden Photoshop Alternativen gibt es entweder kostenlos oder wirklich günstig!

Photoshop Alternative kostenlos

Eine Photoshop Alternative kostenlos zu erhalten ist nicht schwer. Dazu in der Auswahl nach Betriebssystem unterschieden. Lest Euch die Infos durch und erhaltet eine Photoshop Alternative entweder kostenlos, oder sehr günstig…

Warum suchen manche nach einer Photoshop Alternative?

Adobe Photoshop hat sich längst als das Standandbildbearbeitungsprogramm etabliert – nicht nur bei professionellen Fotografen und Designern. Doch mit der Einführung der Adobe Creative Cloud erfreuen sich auch immer mehr Alternativen einer wachsenden Beliebtheit.

Denn längst nicht jeder Photoshop-Nutzer ist mit dem neuen Abo-Modell der Creative Cloud einverstanden. Doch, wer bei Photoshop Up-to-Date sein will, der kommt an dem kostenpflichtigen Abo, welches nur für Photoshop bereits 24,59 € pro Monat kostet oder aber für das komplette Creative Cloud Paket sogar stolze 61,49 €, nicht vorbei (Stand 10.2015). Natürlich kann man weiterhin seine bisherige gekaufte Photoshop Software verwenden. Aber es gibt hierfür keine Updates mehr und die neue Version gibt es eben nur im Abo. Obwohl sich Photoshop einer großen Community erfreuen kann, gibt es nun erstmals Gegenwind und erste Photoshop-Jünger wenden sich von der beliebten Bildbearbeitungs-Software ab. Hier zeige ich Euch die besten Photoshop Alternativen.

Bekannteste Photoshop Alternative: GIMP (kostenlos – Win, Mac, Linux)

Die zurzeit beliebteste und verbreitetste Photoshop-Alternative ist GIMP. GIMP bedeutet GNU Image Manipulation Program (Was bedeutet GNU aus GIMP?).

Dies liegt nicht nur daran, dass die Open Source Bildbearbeitungs-Software kostenlos ist, sondern auch auf allen gängigen Plattformen läuft (Windows, Mac OS X und Linux). Dazu bietet GIMP ein vergleichbar großes Leistungs- und Funktionsspektrum wie in etwa Photoshop. Es muss also nicht zwingend die Abo-Lösung der Adobe Creative Cloud sein. Außerdem verfügt GIMP bereits über eine große Community, die jedem den Einstieg in die freie Bildbearbeitungssoftware erleichtert.

Photoshop Alternative CinePaint (kostenlos – Mac, Linux)

Ebenfalls eine Open-Source-Lösung ist CinePaint, was auch niemanden wundert, denn es hat seine Ursprünge in der GIMP-Entwicklung.

Ein besonderes Feature dieser Software ist die einfache Bearbeitung von kompletten Bildserien. Außerdem unterstützt die Open-Source-Bildbearbeitungssoftware die Farbtiefen 32 Bit, 16 Bit und 8 Bit. Daher eignet sich CinePaint auch besonders gut für Cutter, Video-Producer aber auch Fotografen.

Leider gibt es derzeit noch keine Windows-Version. Jedoch gibt es die ersten Versuche die Photoshop Alternative nach Windows zu migrieren. So sind im Experimental-Test die Versionen CinePaint Cinebrush und CinePaint Glasgow vorhanden. Aber für Linux und Mac OS X kann man auf die Software zurückgreifen. Genauso wie GIMP ist auch CinePaint kostenfrei zu haben.

CinePaint ist wie GIMP auch über mehrere Einzelfenster zu bedienen. Nicht jedermanns Geschmack. Das Layout ist aber ganz OK in meinen Augen.

Photoshop Alternative Photoscape (kostenlos – Win, Mac)

Auch schon seit mehreren Jahren als Photoshop-Alternative bewährt ist Photoscape. Besonders Anfänger und Hobby-Fotografen schwören auf die einfach zu bedienende Bildbearbeitungssoftware, die dennoch ein großes Leistungsspektrum bietet.

Vom Umfang her kann Photscape aber weder mit Photoshop noch mit GIMP mithalten. Dennoch stellt das Programm insbesondere für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer eine gute Alternative dar, weil die Software ebenfalls gratis zu haben ist und zwar für Windows und für Mac.

Krita als kostenloser Photoshop-Clone (kostenlos – Win, Mac, Linus)

Von der Benutzeroberflche her erinnert Krita stark an Photoshop.

Ein tolles Feature: Man kann die Oberfläche individuell anpassen. Ein weiterer Pluspunkt der Bildbearbeitungssoftware, die Ihren Schwerpunkt auf dem Illustrieren und Zeichnen hat: Es gibt Sie für Windows, Mac OS X und Linux. Darüber hinaus bietet die Software viele Filter, einen Brush-Editor und eine umfangreiche Auswahl-Funktion.

Auch Krita kann kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden.

  • Download Krita kostenlos
  • Screenshot:
    Krita kostenlose Photoshop Alternative

    Krita als kostenlose Photoshop Alternative. Sieht aus wie Photoshop, hat aber weniger Funktionen. Die Oberfläche ist komplett anpassbar!

     

Paint.Net großer, powervoller Microsoft Paint-Bruder! (kostenlos – Win only)

Eigentlich war Paint.Net als Ersatz für das herkömmliche Microsoft Paint gedacht. Doch die Software ist viel umfangreicher und zu einer umfassenden Bildbearbeitungssoftware geworden.

So kann man, wie auch von Photoshop gewöhnt, in Ebenen und darüber hinaus kann auch mit Blenden gearbeitet werden. Auch Transparenzen sind möglich. Da inzwischen eine große Community auf diese Software setzt, gibt es auch immer mehr Erweiterungen für die Software, so dass das Leistungsspektrum immer weiter wächst. Es können sogar problemlos Photoshop-Dateien mit Paint.Net bearbeitet werden. Glücklicherweise ist auch dieses Programm kostenlos zu haben.

PhotoPlus anstatt Photoshop (kostenlose Starterversion, sonst 95 € – Win only)

In der Starter Edition ist auch Photoplus kostenfrei. Für Einsteiger, die nur einfache Bildbearbeitungen vornehmen wollen, reicht das Leistungsspektrum vollkommen aus. Außerdem unterstützt die Software auch alle gängigen Bilddateiformate.

Die Vollversion bietet fast die gleichen Funktionen, die auch Photoshop im Repertoire hat, kostet aber mit rund 95,00 € wesentlich weniger, insbesondere, wenn man an das neue Adobe Abo-Modell denkt.

  • Download PhotoPlus kostenlos (StarterVersion)
  • Screenshot:
    PhotoPlus Photoshop Alternative

    Mit PhotoPlus erhält man in der Starter-Version eine kostenlose Photoshop Alternative mit vielen netten Bildbearbeitungsfunktionen. Die kostenpflichtige Version PhotoPlus X8 kostet im Moment 95 € (Stand 10.2015)

     

PaintShop Pro X8 Ultimate von Corel als mächtige Photoshop Alternative

Nicht kostenlos aber eine kostengünstige Alternative mit einem Preis von 89,99 € stellt PaintShop Pro X8 Ultimate dar. Das Bildbearbeitungsprogramm verfügt über ein großes Spektrum an Bildbearbeitungsfunktionen. Außerdem kann man mit der Software problemlos verschiedene Fotografien gleichzeitig bearbeiten. Auch HDR Effekte sind einfach umsetzbar. Die Software zielt auf den Arbeitsbedarf von Fotografen vom Hobby- bis zum Profi-Einsatz ab. Praktisch ist die Sammlung an kostenfreien Hintergründen und Texturen, die man nutzen kann und auch die inhaltssensitive Füllung von Flächen ist ein nützliches Feature. Hinter dieser Software steht mit Corel übrigens ein erfahrener Anbieter.

Photoshop-Dateien (PSDs) mit Magix Foto & Grafik Designer 11 bearbeiten! (Ca. 60 – 70 € – Win only)

Für den günstigen Preis von 69,99 € erhält man allerdings ausschließlich für Windows eine hervorragende Alternative zu Photoshop mit Magix Foto & Grafik Designer 11.

Besonders interessant ist dabei, dass Photoshop-Dateien problemlos mit dieser Bildbearbeitungssoftware bearbeitet werden können.

Photoshop Alternative für Mac OS X: Pixelmator (Ca. 30 € – Mac only)

Unter Mac-Usern weit verbreitet ist Pixelmator. Bereits für den niedrigen Preis von 29,99 € kann man die Software, die alle Basis-Funktionen von Photoshop bietet, im App Store kaufen und herunterladen.

Acorn auf Mac ganz stark (29,99 € – Mac only)

Für Bildbearbeitungen ist Acorn bestens geeignet und mit 29,99 € auch eine günstige Bildbearbeitungssoftware. Besonders begeistert das Tool durch eine extrem einfache und intuitive Bedienung.

Eine lange Eingewöhnngszeit benötigt man hier also nicht. Wenn man noch gänzlich unerfahren ist und einen Mac sein Eigen nennt, kann in der Bildbearbeitung Acorn eine echte Hilfe sein.

Toll ist die Foto-Collagen-Funktion, die es möglicht macht aus mehreren Bildern ein Kunstwerk zu schaffen. Die Version 5 kann im App Store gekauft werden.

Pinta als Photoshop Alternative (kostenlos, Win, Mac, Linus, BSD)

Pinta ist vergleichbar vom Umfang und Funktionen mit Paint.Net. Dabei orientiert sich die Software sehr stark an der erfolgreichen Windows Software MSPaint.

Überzeugend ist die einfache und intuitive Bedienung, die es auch Einsteigern leicht macht, Bilder zu bearbeiten. Wer allerdings die Photoshop-Funktionen gewohnt ist, der sollte dann eher auf GIMP setzen. Dennoch bietet auch das kostenlose Pinta eine ernstzunehmende Option.

  • Entwickler-Website Pinta
  • Screenshot:
    Pinta Freeware Photoshop Alternative

    Pinta als Freeware und eine echte Photoshop Alternative. Pinta ist an Paint.NET angelehnt. Außerdem für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar!

Tolle – zumeist kostenlose – Bildbearbeitungsprogramme, die unterschiedliche Funktionalitäten bieten, aber alle deutlich günstiger sind als das teure Adobe Photoshop-Abo über die Creative Cloud.

Somit je nach Bedarf als echte Photoshop Alternativen für Anfänger und auch Profis!

EXIF Daten ändern und löschen (auch Batch)

Seit 1998 gibt es den EXIF-Standard. Das sind diverse versteckte Bilddaten wie zum Beispiel Aufnahmegerät und Datum mit Uhrzeit. Es gibt viele Gründe, warum man diese Informationen nicht haben möchte. Hier zeige ich Euch, wie Ihr EXIF Daten ändern und löschen könnt. Auch wie Ihr viele Bilder gleichzeitig (sog. Batch) bearbeiten könnt.

EXIF Daten ändern und löschen

EXIF Daten ändern und löschen ist nicht schwer. Ich zeige Euch das mit anhand des kostenlosen Irfan Viewer. Die EXIF Daten ändern kann man damit einzeln oder auch als Batch, also über viele viele Dateien gleichzeitig hinweg…

EXIF Daten ändern kostenlos mit Irfan View: Was ist Irfan View?

Irvan View ist ein kostenloses und schlankes Bildbetrachtungsprogramm. Mit vielen Plugins, die zusätzlich installiert werden können, wird aus IrvanView auch ein Bildbearbeitungsprogramm.

Der sympathische Erfinder Irfan Škiljan – gebürtiger Bosnier – lebt mittlerweile in Wien, Österreich und spricht entsprechend auch Deutsch. Wenn mich nicht alles täuscht habe ich irgendwo mal gelesen, dass IrfanView im Zuge seines Studienprojektes entstand, kann diesen Passus im Netz nirgends mehr finden. Wer Informationen über Irfan Škiljan lesen möchte klickt auf den Link.

Das IrfanView-Logo stellt übrigens eine überfahrene Katze dar. Ich weiß allerdings nicht wie er darauf kam dies als sein Logo zu nehmen…

Mit IrfanView können Bilder komfortabel betrachtet werden. Ebenso erlaubt das Programm Basisfunktionen der Bildbearbeitung wie Zuschneiden, Helligkeit- und Kontrastveränderungen, Schwarz-Weiß Änderungen, Panorama Bilderstellung, entfernen des Rote-Augen-Effekts und wirklich vieles mehr.

Kostenloser Download von IrfanView und Plugins um EXIF Daten ändern und löschen zu können

Um EXIF Daten ändern oder löschen zu können benötigen wir zunächst die Basis-Software IrfanView und das PlugIn-Paket. Hier zeige ich Euch wo Ihr IrfanView gefahrlos downloaden könnt:

  1. Download IrfanView 32Bit Programm
    1. Denkt daran, dass das Programm nur für Privatpersonen kostenlos ist (sonst 10 EUR)
    2. Die 64 Bit-Version kann größere Bilder bearbeiten (also WIRKLICH große, so über 1 GB, weiß nicht wer solche Spezial-Bilder benötigt). Außerdem gibt es viel weniger PlugIns dafür, also nutzt bitte die 32 Bit-Version
  2. Download IrfanView Plugin Pack
    1. EXIF Daten ändern mit Irfan View PlugIns

      So sieht die IrfanView-Pluginseite aus. Hier könnt ihr bedenkenlos herunterladen!

So musst Du IrfanView Installieren um EXIF Daten ändern und löschen zu können

Nach dem Download der beiden Dateien müssen wir IrfanView installieren. Doppelklickt auf die Datei aus Download 1 oben und folgt den Anweisungen bzw. schaut Euch die folgenden Screenshots an:

EXIF Daten ändern oder löschen. Hier die IrfanView Installation!

Bild 1: Klickt in diesem Bild einfach auf den Button “Weiter >

EXIF Daten ändern oder löschen. Hier die IrfanView Installation Teil 02!

Bild 2: Lasst diese Einstellung wie sie vorgegeben ist…

EXIF Daten ändern oder löschen. Hier die IrfanView Installation Teil 03!

Bild 3: Ich würde das Häckchen bei “Start IrfanViewentfernen, denn nach dieser Installation müssen wir gleich noch die PlugIns installieren…

Nun ist also das Hauptprogramm installiert. Es folgen die PlugIns. Doppelklickt auf die aus Download 2 heruntergeladene Datei. Die Installation ist in < 1 Sekunde abgeschlossen :)

IrfanView auf die Deutsche Sprache umstellen

Toll ist, dass das Programm bereits die Deutschen Sprachdateien beinhaltet. Wir müssen also keine weiteren Sprachpakete installieren. Wie eingangs erwähnt, ist Irfan mit Wohnsitz in Österreich (Wien) der Deutschen Sprache mächtig. Entsprechend hat er diese Sprache vorab in sein Programm integriert.

Wer trotzdem eine andere Sprache dem IrfanView hinzufügen möchte kann sich eine IrfanView-Sprachdatei herunterladen.

Umstellen müssen wir die Sprache dennoch. Startet also IrfanView über das rote “Überfahrene-Katze”-Symbol auf Eurem Desktop.

  • Klickt oben auf Options, dann auf Change language…
  • Stellt die Sprache nun wie im folgenden Screenshot zu sehen auf Deutsch um:
    IrfanView Sprache umstellen

    IrfanView kann ganz einfach in die Deutsche Ansicht eingestellt werden. Die Sprache ist beim Grundpaket schon mit an Bord und muss nur noch ausgewählt werden…

EXIF Daten anzeigen lassen

Bevor man EXIF Daten ändern oder löschen möchte, ist es sicherlich aufschlußreich die Daten zunächst einmal zu sichten. Der einfacheren Verständlichkeit hier nun Stichpunktartig die Schritte:

  • Öffnet IrfanView über das Desktop-Symbol
  • Öffnet nun das Bild, das Ihr ändern wollt
  • Klickt oben auf den Menüpunkt Bild und dann auf Information…
    • Alternativ könnt Ihr nach dem Öffnen des Bildes einfach auf die “i”-Taste drücken. Das hat denselben Effekt

Ihr habt nun ein paar Punkte, die Ihr Euch anzeigen lassen könnt. Dazu dieser Screenshot:

IrfanView EXIF Daten anzeigen

Hier steht Ihr alle Möglichkeiten die IrfanView beim Anzeigen der EXIF Daten bietet. Alle diese EXIF Daten können auf Wunsch gelöscht werden. Dazu unten mehr.

EXIF Daten ändern (bei einem oder wenigen Bildern)

Achtung vorab: EXIF Daten ändern oder löschen macht IrfanView IMMER bei den Origionalbildern. Es werden de facto keine Sicherungskopien der Bilder erstellt. Wenn Ihr also Eure Originalbilder nicht kaputt machen wollt (Im Sinne der geänderten oder gelöschten EXIF-Daten), solltet Ihr vor der Arbeit die Bilder wegkopieren!

Um Aufnahmedatum oder Uhrzeit bei einem oder ein paar wenigen Bildern zu ändern geht Ihr wie folgt vor:

  1. Öffnet IrfanView
  2. Ladet das zu ändernde Bild
  3. Geht oben im Menü auf Optionen, dann auf JPG – EXIF-Aufnahmezeit ändern… (PlugIn)
  4. Wählt ein anderes Datum und /oder Uhrzeit und klickt zunächst auf Ausrechnen, danach dann auf Starten

Damit ist das EXIF Daten ändern was Uhrzeit und Datum betrifft erledigt. Leider bietet IrfanView nicht die Möglichkeit Datum und Uhrzeit bei vielen Bildern gleichzeitig zu ändern. Allerdings können EXIF Daten komplett gelöscht weren. Bei einem einzelnen Bild und auch bei vielen Bildern gleichzeitig. Wer auf Nummer sicher gehen will, der löscht EXIF Daten einfach, anstatt sie “nur” zu ändern. Geht bei vielen Bildern auch schneller:

EXIF Daten löschen (bei einem, oder wenigen Bildern)

Um EXIF Daten bei einem oder ein paar wenigen Bildern zu löschen geht Ihr wie folgt vor:

  1. Öffnet IrfanView
  2. Ladet das Bild, von dem die EXIF Daten gelöscht werden sollen
  3. Geht oben im Menü auf Optionen, dann auf JPG – verlustfreie Rotation… (PlugIn)
  4. Es öffnet sich wie im Screenshot zu sehen das Fenster. Geht den Punkten entsprechend vor:
    EXIF Daten löschen mit IrfanView

    Stellt die Werte so ein, wie hier im Screenshot zu sehen und klickt unten anschließend auf “Starten“…

Danach weißt das Bild keine EXIF Daten mehr auf. Das ganze ist für mehr als zehn Bilder umständlich. Weswegen es die Batch-Aufgaben bei IrfanView gibt:

EXIF Daten löschen (bei vielen Bildern gleichzeitig)

Es gilt nun das IrfanView Programm IrfanView Thumbnails zu starten:

IrfanView Thumbnails für EXIF Batchbearbeitung

Mit IrfanView Thumbnails können EXIF Daten Änderungen bzw. Löschung bei sehr vielen Bildern gleichzeitig stattfinden…

  1. Navigiert in der linken Ordneransicht zu den Bildern, deren EXIF Daten Ihr löschen möchtet
    1. Achtung: Auch hier wieder der Hinweis. IrfanView übernimmt EXIF Daten Änderungen IMMER am Originalbild! Sollte dies nicht gewünscht sein müsst Ihr Euch die zu bearbeitenden Bilder zunächst wegkopieren!
  2. Auf der rechten Seite, also da wo die Bilder angezeigt werden, müsst Ihr alle Bilder markieren, an denen Ihr Änderungen vorhabt.
    1. Wenn es alle sein sollen, markiert Ihr die ganzen Bilder am besten mit der Tastenkombination STRG + A
  3. Navigiert nun zu folgender Option, wie im Screenshot zu sehen:
    EXIF Daten löschen mit IrfanView Thumbnails

    EXIF Daten löschen über die im Screenshot zu sehenden Punkte. In Schritt eins werden zunächst alle Bilder markiert…

  4. Nun müsst Ihr wieder diselben Optionen wie oben bei dem Schritt mit nur einem oder wenigen Bildern, einstellen (Ebenfalls Schritt 4).

Damit haben wir alle Bilder gleichzeitig bearbeitet. Es stehen keine EXIF Daten mehr zur Verfügung. Überprüft das gerne, indem Ihr Euch ein paar der eben geänderten Bilder herauspickt. Öffnet sie sporadisch mit dem IrfanViewer und klickt auf die Taste “i” (i wie Ida). Unten links wird keinen “EXIF Daten*”-Button mehr geben. Weil einfach keine EXIF-Daten mehr vorhanden sind :)